Gemeinsam gesungen

Das offene Sommersingen in Dreslers Park mit einem sehr engagierten Publikumschor entwickelte sich zum vollen Erfolg.  Foto: sib
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sib Kreuztal. Von seiner Schokoladenseite zeigte sich einmal mehr der „Kreuztal-Sommer“: Die düsteren Wolken verzogen sich mehr und mehr, und spätestens, als der Chornachmittag im Park, ein offenes Singen, in die zweite Hälfte steuerte, strahlte die Sonne vom hohen Himmel. „Da kommt Konzertfeeling auf – und die Sonne raus“, strahlte seinerseits Charles Adarkwah, der zusammen mit den beiden Sängerinnen Jennifer Weigand und Svenja Rosenow auf der Bühne zwischen Weißer und Gelber Villa in Dreslers Park stand, die Stücke mit den Besuchern kurz anprobte und dann zusammen mit den beiden Damen in heller Begeisterung mitsang.

Zum Chornachmittag gehörte auch die äußerst wirkungsvolle Unterstützung von über 20 Mitstreitern aus den Posaunenchören der verschiedenen Stadtteile. Sie wurden geleitet von Benjamin Eibach. Am E-Piano saß Christian Seiffarth, der mit der Band zusammen geprobt hatte; zu ihr gehörten noch Daniel Zitzka an der Gitarre, Sven Steinseifer am Bass und Tim Hoffmann am Schlagzeug.

Bereits am letzten Juni-Sonntag hatte es im Rahmen des „Kreuztal-Sommers“ einen Chornachmittag im Park gegeben, damals mit dem Singkreis Langenau und der Chorgemeinschaft Kreuztal 1851. Beiden Veranstaltungen gemeinsam war der Umstand, dass das sängerisch Gebotene jeweils höchst abwechslungsreich war. Bei der zweiten Auflage in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Chöre in der Stadt Kreuztal sangen nahezu alle Besucher, und das dürften an die 400 gewesen sein, mit. Bis in die letzten Reihen, wo sogar gestanden werden musste, waren die ausgegebenen Liederhefte aufgeschlagen.

Neuere geistliche Lieder, Choräle, Pop und Volkslieder gaben sich ein Stelldichein unter den sanft wogenden Blättern der Bäume, und schon „Die Gott lieben werden sein wie die Sonne“ entwickelte sich prächtig und führte zu einer äußerst harmonischen, entspannten Stimmung unter den Parkbesuchern. Dann: „Das Wandern ist des Müllers Lust“. Offenbar auch das der Kreuztaler Neu- und Wiedersänger, denn auf die Frage von Charles Adarkwah, wer das Lied kennt, flogen so ziemlich alle Hände in die Höhe. Neu dürfte allerdings der stramme Rhythmus gewesen sein, denn im Arrangement für diesen Nachmittag klang das gute alte Volkslied erfrischend boogiemäßig und machte richtig Lust auf Bewegung.

Dank neuer Arrangements und findiger Interpreten auf der Bühne gab es die eine oder andere Überraschung mehr, die ältere Stücke im neuen Gewand präsentierte. „Heho, spann den Wagen an“ bot Gelegenheit, das Publikum in drei Gruppen aufzuteilen, die nacheinander einstimmten. Herrlich maritim klang „Wenn die bunten Fahnen weh’n“, und auch der Choral „Du begeisterst mich“ entpuppte sich zum echten Publikumsrenner mit dem entsprechenden Engagement der Parkbesucher. Es öffneten sich Herzen und Kehlen. Ein Programmblock mit Stücken von Paul Gerhardt unter den Stichworten Lobpreisen und Ehren, der flotte Jäger aus Kurpfalz, das hoffnungsspendende „Jesus, dein Licht“ – die anderthalb Stunden voller Gesang und Gemeinschaftssinn vergingen wie im Fluge.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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