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Lohn nach Corona-Lockdown
Georg Maschinenfabrik investiert rechtzeitig in eigenen Think-Tank

Im Innovationsbereich denken derzeit sechs Georg-Mitarbeiter der insgesamt 500 Beschäftigten digitale Zukunftskonzepte vor und setzen sie gemeinsam mit den Entwicklern und Konstrukteuren um.
  • Im Innovationsbereich denken derzeit sechs Georg-Mitarbeiter der insgesamt 500 Beschäftigten digitale Zukunftskonzepte vor und setzen sie gemeinsam mit den Entwicklern und Konstrukteuren um.
  • Foto: Unternehmen
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

sz/ch Buschhütten. Der Mittelständler atmet auf: Es zahlt sich in der Pandemie aus, dass die Heinrich Georg Maschinenfabrik im vergangenen Jahr eine auftragsunabhängige Innovationsabteilung gegründet hat. In diesem „Think Tank“ denken derzeit sechs Mitarbeiter der insgesamt 500 Beschäftigten digitale Zukunftskonzepte vor und setzen sie gemeinsam mit den Entwicklern und Konstrukteuren der drei Produktbereiche des Buschhüttener Unternehmens um. „So wurden in diesem Jahr bereits gezielt viele Neuerungen im Bereich der Digitalisierung auf den Weg gebracht“, so Geschäftsführer Mark Georg. Hier gehe es vor allem um hoch effiziente Maschinen und Anlagen, die aufgrund ihrer
Automatisierungslösungen den Kunden ein Höchstmaß an Leistung bei gleichzeitig minimalem Personaleinsatz bieten.

sz/ch Buschhütten. Der Mittelständler atmet auf: Es zahlt sich in der Pandemie aus, dass die Heinrich Georg Maschinenfabrik im vergangenen Jahr eine auftragsunabhängige Innovationsabteilung gegründet hat. In diesem „Think Tank“ denken derzeit sechs Mitarbeiter der insgesamt 500 Beschäftigten digitale Zukunftskonzepte vor und setzen sie gemeinsam mit den Entwicklern und Konstrukteuren der drei Produktbereiche des Buschhüttener Unternehmens um. „So wurden in diesem Jahr bereits gezielt viele Neuerungen im Bereich der Digitalisierung auf den Weg gebracht“, so Geschäftsführer Mark Georg. Hier gehe es vor allem um hoch effiziente Maschinen und Anlagen, die aufgrund ihrer
Automatisierungslösungen den Kunden ein Höchstmaß an Leistung bei gleichzeitig minimalem Personaleinsatz bieten.

Heinrich Georg Maschinenfabrik sieht Licht am Ende des Tunnels

„Natürlich ist Corona noch lange nicht vorbei. Aber wir haben Licht am Ende des Tunnels“, fährt Geschäftsführer Mark Georg fort und setzt auf die ersten Anzeichen, dass sich die Pandemie-bedingte Durststrecke bald dem Ende neigen wird. So konnte der heimische Mittelständer in den vergangenen Wochen Kundenaufträge in allen Produktbereichen einfahren und dabei auch einen bedeutenden Auftrag aus China zur Lieferung von mehreren hochautomatisierten Trafoanlagen verzeichnen.
Das in dritter Generation geführte Familienunternehmen bedient verschiedenste Märkte, unterstützt durch die eigene mechanische Fertigung am Hauptstandort Buschhütten. Die Pandemie hat dazu geführt, dass weltweit viele Unternehmen nur zögerlich in neue Maschinen und Anlagen investieren. Auch laufende Aufträge können auf den weltweiten Baustellen aufgrund der starken Reisebeschränkungen gar nicht oder nur stark eingeschränkt bearbeitet werden. Mit anderen Worten: Auch das Hightech-Unternehmen Georg ist von der Auftrags- und Auslastungsflaute betroffen. Es gibt Kurzarbeit und Kostensenkungen. Georg: „Diese setzen wir jedoch mit Augenmaß ein und wagen den Spagat zwischen Kostensenkung und Investition. Wir haben frühzeitig entschieden, den seit Jahren beschrittenen Weg vom reinen Maschinenbauer zum intelligenten Prozessoptimierer gerade in der Corona-Pandemie-Zeit intensiv voranzutreiben.“

Autor:

Christian Hoffmann (Redakteur) aus Siegen

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