Glänzende Oldie-Parade

Alte Schätzchen standen bei der 13. Oldtimerausfahrt im Mittelpunkt.  Foto: kaio

kaio Ferndorf. Am Sonntag mag mancher Siegerländer und Wittgensteiner angesichts der Kolonne historischer Fahrzeuge in Erinnerungen schwelgend am Straßenrand stehengeblieben sein. Die 54 Fahrzeuge nahmen an der 13. Ausfahrt der Oldtimerfreunde Kreuztal teil.

Um 10 Uhr startete das Treffen mit einem gemeinsamen Frühstück in der „Irlenheckenhütte“ in Ferndorf. Rasch kamen die Freunde historischer Fahrzeuge bei Kaffee und belegten Brötchen ins Gespräch. Man kannte sich. Zumindest der harte Kern von rund 35 Mitgliedern trifft sich einmal im Monat im Kredenbacher Gasthof Merje zum Oldtimerstammtisch. Auf dem Parkplatz vor der Hütte standen die auf Hochglanz polierten Oldtimer, zogen die Blicke auf sich und wurden fotografiert.

Celine Bender aus Hilchenbach wartete derweil noch immer auf eine BMW Isetta. „Ein tolles altes Auto“, fand die Fünfjährige, die laut ihrem Vater, Andreas Bender, bereits ein alter Hase in Sachen Oldtimer ist. „Celine kennt garantiert mehr Automarken als all ihre Kindergartenfreunde zusammen“, lächelte Bender, der mit seiner Familie in einem Käfer, Baujahr 66, an den Start ging.

Bevor Ulrich Scheffler aber um 12 Uhr zum Start ins Horn blies, mussten sich die Teilnehmer anmelden und die Streckenpläne entgegennehmen. Der Streckenverlauf führte über Grund ins Wittgensteiner Land. Über Bad Laasphe, Weidenhausen, Rinthe und Hilchenbach ging es wieder zurück nach Ferndorf. „Wichtig war uns vor allem der touristische Aspekt bei der Planung“, erläuterten die beiden Streckenplaner Ulrich Scheffler und Henning Herkelmann.

Die beiden hatten sich wieder vier Fragen einfallen lassen, die die Teilnehmer auf ihrer Route beantworten mussten. „Wie alt wurde Erndtebrück im Jahr 2006?“, „Wie wird Raumland auch noch genannt?“, „Welcher außergewöhnliche Raum befindet sich in der Grube Delle in Raumland?“ oder „In welchem Haus am Hilchenbacher Marktplatz wurde die erste Apotheke eröffnet?“. Keine leichte Angelegenheit – obwohl die meisten Teilnehmer aus dem Siegerland kamen.Nach einigen Stunden Fahrt trudelten die Oldtimer nach und nach wieder in Ferndorf ein. Auf dem Parkplatz angekommen, wartete die letzte Aufgabe auf die Piloten und Mitfahrer. Letztere mussten mit drei Würfeln eine Zahl zusammentragen. Für den Fahrer galt es nun, das entstandene Ergebnis als Meterangabe ab einer weißen Markierungslinie zu fahren. Gegen Nachmittag erfolgte die Siegerehrung. Den ersten Platz belegte Eberhard Rink (Ferndorf).

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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