Goldenes Kronenkreuz für Horst-Helmut Siebel

Stadtrat seit 23 Jahren im Vorstand der Diakoniestation aktiv

nja Kreuztal. 23 Jahre lang engagierte sich Horst-Helmut Siebel in seiner Funktion als Dezernent der Kindelsbergkommune im Vorstand der Diakoniestation Kreuztal. Für seine Verdienste wurde ihm gestern Abend im Rahmen einer Sitzung des Kuratoriums der Stiftung eine besondere Ehre zuteil: Superintendentin Annette Kurschus vom Kirchenkreis Siegen verlieh dem Eichener, der in diesem Herbst in Rente gegangen war, als Zeichen der Anerkennung und des Dankes das Goldene Kronenkreuz des diakonischen Werks der ev. Kirche Deutschlands.

Verabschiedet wurde Siebel damit aber noch nicht aus dem Vorstand der Stiftung Diakoniestation: Er wird seine bisherige Funktion noch so lange wahrnehmen, bis seine Nachfolge im Rathaus geklärt ist. Und für die Zeit danach hat er bereits seine Bereitschaft zum ehrenamtlichen Mitwirken signalisiert – zur großen Freude aller Anwesenden.

Menschlich, überzeugend und warmherzig, so charakterisierte die Superintendentin Horst-Helmut Siebel. Dies, gepaart mit Fachkompetenz und seiner christlichen Grundeinstellung, sei für die Diakonie eine segensreiche Kombination gewesen. Mit dem Kronenkreuz wolle die Kirche ihren Dank und ihre Anerkennung ausdrücken. Das Kreuz, es stehe für die »schweren Seiten des Lebens«, die Krone hingegen sei ein Zeichen für Hoffnung und Auferstehung. Die Diakonie sei der »Arm der Kirche, der am sichtbarsten und weitesten in die Gesellschaft hineinragt. An der Diakonie erkennen uns viele Menschen«, so Kurschus. Horst-Helmut Siebel habe viel dazu beigetragen.

»Ich sehe die Ehre weniger in meiner Person als in der Funktion begründet«, so Siebel. Das gute Zusammenspiel von Kommune und Kirchengemeinden in der Stiftung Diakoniestation solle immer wieder betont werden: »Das gibt es nicht häufig.« Er habe vielen Gremien angehört, doch habe es keines gegeben, »wo derart harmonisch miteinander umgegangen wurde« wie im Vorstand der Diakoniestation. Mitarbeiter-Zufriedenheit, also vor allem »gescheite Arbeitsbedingungen und eine entsprechende Bezahlung«, das seien seine Anliegen gewesen. »Ich hoffe, dass wir für die Zukunft Arbeitsbedingungen schaffen und erhalten, die die außerordentlich schwere und schwierige Arbeit in der Diakoniestation entsprechend honorieren.«

Auch Vorstands-Vorsitzender Friedrich-Wilhelm Koblenzer und Dr. Wolfgang Böhringer, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Diakoniestation, sprachen von einer fruchtbaren Kooperation von Kirche und Kommune in Kreuztal und dankten Siebel. Die Diakoniestation – Sozialstation der Stadt Kreuztal – sei eine Frucht des Zusammenwirkens, so Dr. Böhringer. Für eine gute Entwicklung seien Weggefährten »an entscheidenden Schnittstellen« nötig: Hier habe sich Horst-Helmut Siebel besonders verdient gemacht. Er überreichte dem Stadtrat a.D. einen Wanderrucksack mit Karten aus der Region: »Damit du erst mal nicht so weit weg läufst und auch den Weg zurück findest.«

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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