Baustelle B 517
Grüne enttäuscht: Kein Fußgängerüberweg für Eichen?

An der B 517 in Eichen wird seit Monaten fleißig gebaut. Eine Verwaltungsvorlage bezüglich eines Fußgängerüberweges bringt jetzt die Grünen im Kreistag in Rage.
  • An der B 517 in Eichen wird seit Monaten fleißig gebaut. Eine Verwaltungsvorlage bezüglich eines Fußgängerüberweges bringt jetzt die Grünen im Kreistag in Rage.
  • Foto: Archiv/nja
  • hochgeladen von Jan Krumnow (Redakteur)

sz Siegen/Eichen. Die Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen ist laut Pressemitteilung überaus enttäuscht von der Verwaltungsstellungnahme zum grünen Antrag auf einen Fußgängerüberweg in Eichen. Hier wird aktuell die B 517 zur Schwerlastroute ausgebaut und eigentlich waren die Pläne für einen beampelten Überweg auch schon fertig. Kurz vor Beginn der Baumaßnahmen aber wurde laut Fraktion bekannt, dass die Pläne nun nicht mehr umgesetzt werden sollen.
„Das Mobilitätskonzept des Kreises definiert genau an dieser Stelle einen Verknüpfungspunkt zwischen Bus und Bahn sowie Park & Ride. Solche Verkehrsmittelkombinationen sollen nach dem Mobilitätskonzept des Kreises ausdrücklich gefördert werden. In Eichen erfordert dies allerdings, je nach Richtung eine Querung der B 517 und das oft unter dem Stress, den Anschluss noch zu erreichen“, erklären die Grünen.

B 517: Grüne kritisieren Vorgehen des Landesbetriebs Straßen

Nun hätten die Grünen gedacht, so heißt es in der Mitteilung, ihre Anregung werde „freudig aufgegriffen, um das einvernehmlich beschlossene Mobilitätskonzept mit Leben zu füllen und die ÖPNV-Nutzung zu erleichtern“. Meike Menn, Sprecherin der Grünen-Kreistagsfraktion dazu: „Wie eh und je wird Verkehrsplanung in Siegen-Wittgenstein rein aus Sicht der autofixierten Planer des Landesbetriebs Straße gemacht. Dieser hält die Anzahl der Fußgängerquerungen für zu gering und prognostiziert trotzdem eine Staugefahr für die Autos wegen roter Ampeln.“
Der Kreis erstellte zwar das Mobilitätskonzept, verweist aber darauf, hier keine Zuständigkeit zu haben. Die Grünen dazu: „Wenn sich da nichts ändert, bleibt Klimaschutz ein Rohrkrepierer“. Man hoffe, so Meike Menn, dass sich der Verkehrsausschuss am kommenden Dienstag eindeutig positioniere und eine Zusammenarbeit zwischen den Behörden einfordere.

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