SZ

Nach Feuer in Osthelden 100.000 Euro Schaden
Haus ist der Polizei bekannt

Das Mehrfamilienhaus an der Blashütte im Kreuztaler Stadtteil Osthelden ist nicht mehr bewohnbar. Nach Polizeiangaben sind in dem eigentlich leer stehenden Gebäude mehrere Personen gemeldet.
  • Das Mehrfamilienhaus an der Blashütte im Kreuztaler Stadtteil Osthelden ist nicht mehr bewohnbar. Nach Polizeiangaben sind in dem eigentlich leer stehenden Gebäude mehrere Personen gemeldet.
  • Foto: kalle
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

kalle/bjö Osthelden. Wie es zu dem Brand am Mittwochabend in der Dorfmitte von Osthelden kommen konnte (die Siegener Zeitung berichtete), ist noch nicht geklärt. Die Polizei hat das Objekt zwar beschlagnahmt und am Donnerstag versucht, eine erste Begehung der Ruine vorzunehmen. Das abgebrannte Haus kann nach Polizeiangaben jedoch zurzeit nicht betreten werden. Ein Statiker muss zuerst hinzugezogen werden. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie erst in der kommenden Woche die Ursache für das nächtliche Feuer näher bestimmen können. Der Sachschaden liegt bei rund 100.000 Euro. Das Gebäude ist total beschädigt.
Gebäude in Flammen
Das alte Haus an der Blashütte ist der Polizei nicht unbekannt.

kalle/bjö Osthelden. Wie es zu dem Brand am Mittwochabend in der Dorfmitte von Osthelden kommen konnte (die Siegener Zeitung berichtete), ist noch nicht geklärt. Die Polizei hat das Objekt zwar beschlagnahmt und am Donnerstag versucht, eine erste Begehung der Ruine vorzunehmen. Das abgebrannte Haus kann nach Polizeiangaben jedoch zurzeit nicht betreten werden. Ein Statiker muss zuerst hinzugezogen werden. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie erst in der kommenden Woche die Ursache für das nächtliche Feuer näher bestimmen können. Der Sachschaden liegt bei rund 100.000 Euro. Das Gebäude ist total beschädigt.

Gebäude in Flammen

Das alte Haus an der Blashütte ist der Polizei nicht unbekannt. Im vergangenen Jahr erst gehörte das Gebäude zu insgesamt fünf Objekten im nördlichen Siegerland, die von Polizei, Kreisordnungsamt, dem Ordnungsamt der Stadt Kreuztal, dem Jugendamt, der Ausländerbehörde und der Bauaufsichtsbehörde durchsucht worden waren. Dem Hausbesitzer war vorgeworfen worden, die Räume an Familien oder Alleinstehende, häufig aus Rumänien, vermietet und dafür staatliche Leistungen erhalten zu haben. Zu einem juristisch verwertbaren Packende hatten die Ermittlungen nach SZ-Informationen im März 2019 nicht geführt.Beim Eintreffen der Feuerwehr am Mittwochabend war das Haus zum Glück leer. Gemeldet sind dort noch verschiedene Personen.

Vollbrand auf beiden Seiten

Auffallend ist, dass das langgestreckte Gebäude auf beiden Seiten in Vollbrand stand. Bei dem Brandgeschehen erwiesen sich nach Angaben der Feuerwehr Hitze und Flammen im Verlauf der Nacht angesichts des Wellblechdaches als schwierig zu löschen. Mühsam mussten die Trupps aus dem Korb der Drehleiter mit Einreißhaken die einzelnen Blechelemente entfernen, um Glutnester freizulegen.
Gegen 6.30 Uhr wurde die Feuerwehr erneut alarmiert, um nachzulöschen. Gegen Mittag züngelten wieder kurzzeitig Flammen aus der Brandruine.

Autor:

Karl-Hermann Schlabach (Redakteur) aus Siegen

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