Hilfe für „Mädchen in Not“

Dr. Verena Lüttel, Kassenwartin Andrea Solbach, Dipl.-Soz.-Pädagogin Nina Benner sowie Fördervereins-Vorsitzende Petra Belz hoffen auf Unterstützung.  Foto: nja
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nja Buschhütten. Die Finanzierung der Arbeit in der Beratungsstelle „Für Mädchen in Not“ ist auch im 20. Jahr ihres Bestehens immer noch eine heikle, unsichere Angelegenheit. Nun kann sich das Team um Dr. Verena Lüttel, sie ist Vorsitzende des Trägervereins Ifpake, über ein neues, verlässliches Standbein freuen, das, so die Hoffnung, stetig an Stärke zunimmt: So wurde der Verein zur Förderung der Beratungsstelle „Für Mädchen in Not“ gegründet, dessen Aktive sich gestern offiziell vorstellten.

Vorsitzende ist Petra Belz, als 2. Vorsitzende agiert die Dipl.-Sozialpädagogin der Beratungsstelle, Nina Benner. Kassenwartin im Vorstand ist Andrea Solbach. Zehn Mitglieder zählt der junge Verein bislang; jeder neue Mitstreiter ist willkommen.

Ziel des Fördervereins ist die wirtschaftliche und ideelle Förderung des Trägervereins und der Beratungsstelle – und dies natürlich langfristig. Der Mitgliedsbeitrag liegt bei 20 Euro im Jahr; es gibt aber auch einen ermäßigten Tarif. Darüber hinaus kümmert sich der Verein um die Akquisition von Spenden und hilft den hauptamtlichen Beraterinnen – neben Nina Benner ist dies die Sozial-Psychologin Jana Gabriel – bei der Organisation und Durchführung von Informations-Veranstaltungen.

Wie wird die Arbeit finanziert? Der Kreis Siegen-Wittgenstein übernimmt 90 Prozent der Kosten für die Psychologin und zahlt einen Sachkostenzuschuss; Zuschüsse fließen auch von den Städten Siegen und Kreuztal. „Wir benötigen jährlich Spenden in Höhe von 30 000 bis 35 000 Euro für unsere Arbeit“, erläuterte Dr. Lüttel. Mit nur einer der beiden Beraterinnen sei die konzeptionelle Arbeit nicht zu leisten, die Beratungsstelle nicht aufrecht zu erhalten.

Der Förderverein rührt nun also verstärkt die Werbetrommel. Wer aber zählt zum Klientel, dem an der Siegener Straße 69 geholfen wird? Das sind von sexueller Gewalt betroffene Mädchen und Frauen bis 27 Jahre sowie deren Bezugspersonen, alle Personen, die betroffenen Mädchen helfen wollen sowie Bezugspersonen von betroffenen Jungen. Im ersten Halbjahr 2009 wurden in der Beratungsstelle 100 Fälle registriert.Wer helfen möchte, kann telefonisch Kontakt unter (0 27 32) 41 33 aufnehmen. Weitergehende Informationen gibt es auch im Internet unter http://www.maedchen-in-not.de

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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