Aktion von Dr. Khalil, Stadt und Marien-Klinik
Impfen: Großer Andrang in der Otto-Flick-Halle Kreuztal

Großer Andrang in der Otto-Flick-Halle Kreuztal:  Dr. Jan Khalil von der hausärztlichen Kooperationsgemeinschaft Oberes Ferndorftal-Dahlbruch lud in Zusammenarbeit mit der Stadt Kreuztal und unterstützt von einem medizinischen Team des Siegener St.-Marien-Krankenhauses dazu ein, sich gegen Corona impfen zu lassen.
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  • Großer Andrang in der Otto-Flick-Halle Kreuztal: Dr. Jan Khalil von der hausärztlichen Kooperationsgemeinschaft Oberes Ferndorftal-Dahlbruch lud in Zusammenarbeit mit der Stadt Kreuztal und unterstützt von einem medizinischen Team des Siegener St.-Marien-Krankenhauses dazu ein, sich gegen Corona impfen zu lassen.
  • Foto: Anja Bieler-Barth
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

nja Kreuztal. Angenehm ruhig und unaufgeregt ist die Atmosphäre in der Otto-Flick-Halle Kreuztal an diesem zweiten Adventswochenende – obwohl hier zwei Tage lang rund 1000 Menschen ein und ausgehen. Sie haben alle ihren 30. Geburtstag schon gefeiert – und doch handelt es sich natürlich nicht um eine fröhliche Ü-30-Party. Dr. Jan Khalil von der hausärztlichen  Kooperationsgemeinschaft Oberes Ferndorftal-Dahlbruch lud in Zusammenarbeit mit der Stadt Kreuztal und unterstützt von einem medizinischen Team des Siegener St.-Marien-Krankenhauses dazu ein, sich mit dem mRNA-Vakzin Moderna gegen das Coronavirus impfen zu lassen: ein niederschwelliges Angebot inmitten der vierten Welle, das recht schnell ausgebucht war und am kommenden Wochenende eine Neuauflage erfährt: „Dafür sind auch noch Termine frei“, so Dr. Khalil, der auch im Sommer schon an gleicher Stelle die so wichtigen „Pikse“ gesetzt hat.

Viele Menschen lassen sich in Otto-Flick-Halle Kreuztal gegen Corona impfen

„Toll ist das hier: Man muss ja gar nicht lange warten“, freut sich eine 57-jährige Kreuztalerin, die sich mit ihrem Mann am Morgen des zweiten Adventssonntags die Auffrischungsimpfung abholt. Zur Premiere im Sommer hatte es Johnson&Johnson gegeben. Eine Online-Anmeldung war erforderlich, in Fünf-Minuten-Abständen werden in vier Impfkabinen die Nadeln gesetzt. „Das System hat sich bewährt, es ist alles im gleichmäßigen Fluss“, so Khalil. Zunächst waren nur Vormittagstermine buchbar. Der Mediziner wollte vermeiden, dass Leerlaufzeiten entstehen. Diese Gefahr war angesichts der regen Nachfrage aber flugs gebannt. Ausgefüllte Aufklärungs- und Einwilligungsbögen bringt jeder mit zum Termin. Das spart Zeit.

Im kühlen Eingangsbereich begrüßt u. a. Sandra Dietrich die Impfwilligen mit einem fröhlichen „Hallo“. Sie ist Intensivpflegerin im Marien-Krankenhaus und hatte dort an diesem Wochenende frei. Sie liest das Versicherungskärtchen ins System ein, fragt persönliche Daten ab, bevor vier Kolleginnen aus Klinik und Kreuztaler Rathaus – zwei gemischte Doppel sozusagen – die Regie übernehmen: Ausweiskontrolle und Schnelltest stehen an, dann heißt es: „Wir warten aufs Ergebnis.“ „Positiv“, also infiziert, ist offenbar niemand an diesem Wochenende. Es sind halt meist „Wiederholungstäter“, die nun ihre Immunisierung verstärken möchten. Zur eigenen Sicherheit und zum Wohle der Gesellschaft.

Zur Booster-Impfung in die Otto-Flick-Halle Kreuztal

Johann Vollmann z. B. ist morgens aus Siegen angereist, um sich boostern zu lassen. Bei seinem Hausarzt müsse er noch warten, sagt der Rentner: Dort seien zunächst die über 70-Jährigen an der Reihe. Derweil zieht Intensiv-Krankenpflegerin Saskia Ehrlicher ein paar Meter weiter eine Spritze nach der anderen auf. Damit wurde schon um 7.30 Uhr begonnen. Knapp 500 Pikse am Tag haben es in sich...
So niederschwellig das Onlinebuchen für viele Menschen ist – für betagtere Semester stellt es aber sicherlich auch eine Hürde dar. Das räumt Dr. Khalil ein, der aber auch weiß: „Diese Wochenend-Aktionen nehmen zugleich Druck aus dem Praxisalltag.“ Und dort sind Termine auch ohne Mausklick zu haben.

Nur 35 kamen zur Erstimpfung

Es kamen allerdings nur 35 "Debütanten" zur Erstimpfung.  Die überwiegende Mehrheit -  926 Männer  und Frauen -  ließen sich boostern. Sechsmal gab es den zweiten Piks.

Autor:

Anja Bieler-Barth (Redakteurin) aus Siegen

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