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Frischzellenkur für Jugendtreff
JBS-Eröffnung Ende November

Die Modernisierung und Erweiterung der Jugendbegegnungsstätte in Kreuztals Stadtmitte schreitet voran. Ein Herzstück wird sicherlich das Café im lichten Anbau sein, das auch noch eine Terrasse erhält.
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  • Die Modernisierung und Erweiterung der Jugendbegegnungsstätte in Kreuztals Stadtmitte schreitet voran. Ein Herzstück wird sicherlich das Café im lichten Anbau sein, das auch noch eine Terrasse erhält.
  • Foto: Anja Bieler-Barth
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nja Kreuztal. Im Januar 2018 liefen die An- und Umbauarbeiten im Altbau der Jugendbegegnungsstätte (JBS) an der Kreuztaler Roonstraße an. Ende November, so sieht es der derzeitige Zeitplan vor, soll die Eröffnung gefeiert werden. Derzeit liefen die Ausschreibungen für das Mobiliar in Höhe von rund 90 000 Euro, erläuterten Kreuztals Stadträtin Edelgard Blümel und Nico Gieseler vom Hochbauamt nun während eines Rundgangs durch die Räume des komplett sanierten Altbaus und der neu hinzugekommenen Räumlichkeiten, die dem in die Jahre gekommenen Jugendtreff ein wahrlich jugendliches Erscheinungsbild geben. Blümel sprach dem Rathaus-Team ein dickes Lob aus.

nja Kreuztal. Im Januar 2018 liefen die An- und Umbauarbeiten im Altbau der Jugendbegegnungsstätte (JBS) an der Kreuztaler Roonstraße an. Ende November, so sieht es der derzeitige Zeitplan vor, soll die Eröffnung gefeiert werden. Derzeit liefen die Ausschreibungen für das Mobiliar in Höhe von rund 90 000 Euro, erläuterten Kreuztals Stadträtin Edelgard Blümel und Nico Gieseler vom Hochbauamt nun während eines Rundgangs durch die Räume des komplett sanierten Altbaus und der neu hinzugekommenen Räumlichkeiten, die dem in die Jahre gekommenen Jugendtreff ein wahrlich jugendliches Erscheinungsbild geben. Blümel sprach dem Rathaus-Team ein dickes Lob aus. Wie berichtet, ist das Projekt Bestandteil des Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzepts, das der Rat im Dezember 2016 verabschiedet hat. Es wurden Fördermittel beantragt und bewilligt: 75 Prozent der im Laufe der Rückbau- und Entkernungsarbeiten wegen diverser „Überraschungen“ auf rund 1,57 Mill. Euro angewachsenen Gesamtkosten tragen EU, Bund und Land. Knapp 400 000 Euro investiert die Kommune.

Café mit Außenterrasse

Nun, gut anderthalb Jahre nach Baustart, lässt sich allmählich mehr als erahnen, welches Raumangebot ab dem Winter hier unterbreitet wird, das dann von den Jugendlichen mit Leben und Inhalt gefüllt werden kann. Herzstück dürfte das große Café (Neubau) mit Thekenbereich und angegliederter voll funktionsfähiger Küche samt behindertengerecht erschlossener Außenterrasse werden. Der Durchbruch zum Veranstaltungsraum, in dem auf alle Fälle eine Bühne und ein Billardtisch Platz finden sollen, greift die Optik der früheren Fensterfront auf.

Wunsch erfüllt: Platz für ein Bällebad

Das Erdgeschoss bietet zudem künftig ein behindertengerechtes WC samt Dusche, weitere Sanitäranlagen für Jungs und Mädels, ein Mitarbeiterbüro – und auch das im Zuge des Beteiligungsverfahrens  von den Jugendlichen heiß ersehnte „Bällebad“. Im früheren Café entsteht ein multifunktionaler Bewegungsraum mit Spiegeln an einer Wand – damit man sich z. B. bei Tanzchoreografien im Blick hat. Während man in den übrigen Räumen neuen Fußboden verlegt (Vinyl in Holzdielen- und Betonoptik, um auch so Alt und Neu zu kombinieren), wird hier das alte Fischgräten-Parkett aufbereitet und wieder ausgelegt. „Fortschritt mit Tradition“, umschrieb Blümel das künftige Ambiente. In diesem großen Zimmer ist zudem eine mobile Bühne in Planung.

Bandproberaum und Tontechnik

Im Obergeschoss entstehen ein Ruhe-, ein Seminar- und ein Kreativraum. In Letzterem bleibt der Holzdielenboden erhalten. Neu hinzu kommt eine auf zwei Ebenen angelegte Dachterrasse. Im Keller steht bereits die neue Heizung bereit – eine Kombination aus Gasbrennwert- und Holz-Pelletkessel ersetzt die bisherige Nachtspeicheranlage, die laut Nico Gieseler pro Jahr im Schnitt rund 50 000 bis 60 000 kWh verbrauchte. „Die Wärmeversorgung erfolgt über ein neues Wärmeverteilnetz und Plattenheizkörper. Der Erweiterungstrakt und das JugendCafé im Bestand werden über eine Fußbodenheizung versorgt.“ Die Warmwasseraufbereitung erfolgt bedarfsgerecht über elektrische Durchlauferhitzer. Das Kellergeschoss erhält einen zweiten Rettungsweg. Bands können sich auf einen neuen Proberaum samt angegliedertem Tonstudio freuen. Der alte Gewölbekeller wird als Abstellraum fungieren. Alle Geschosse werden über einen Fahrstuhl erschlossen.

"Das ist ein tolles Angebot der Stadt"

Investiert wird auch in Wärmedämmung, neue LED-Technik mit Präsenzsteuerung, Fenster und Türen; im Sommer schützen Außenjalousien vor allzu großer Hitze. Stadträtin Edelgard Blümel betonte, dass die neue JBS nicht nur für Jugendliche aus der Stadtmitte, sondern auch jene aus den Ortsteilen gedacht sei – insbesondere natürlich aus jenen Tälern ohne eigenen Jugendtreff: „Das ist ein tolles Angebot der Stadt an die Jugendlichen – sie müssen dann auch davon Gebrauch machen!“ Ein solches Gebäude werde davon leben, dass sich die Besucher aktiv einbringen.

Autor:

Anja Bieler-Barth (Redakteurin) aus Siegen

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