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Wolfgang Breuer träumt von einer Ausstellung (mit Video)
Kleines Lego-Land in Littfeld

Wolfgang Breuer kann nur etwa ein Viertel seiner bunten Lego-Landschaften aufbauen: ein Raumproblem. Er würde sein Littfelder „Lego-Wunderland“ gerne öffentlich zugänglich machen.
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  • Wolfgang Breuer kann nur etwa ein Viertel seiner bunten Lego-Landschaften aufbauen: ein Raumproblem. Er würde sein Littfelder „Lego-Wunderland“ gerne öffentlich zugänglich machen.
  • Foto: Anja Bieler-Barth
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

nja Littfeld. Ob rote Dachziegel, graue Gleisschienen, grünes Baumkleid, weißes Gemäuer, gelbe Gondel oder blau-weißes Polizeiauto: Wolfgang Breuer hat sie alle. „Das ist mein Reich“, sagt der 66-Jährige und zwängt sich in jenen 14 Quadratmeter kleinen Raum seines Hauses, der mehr als zur Hälfte von jenen knallbunten Bauklötzchen in Beschlag genommen wird, deren Namen schon Zweijährige klar und deutlich aussprechen können: Lego. Ein paar Knopfdrücke später durchqueren zwei Züge eine Kleinstadt u. a. mit Hotel, Supermarkt, Kino, Bank, Feuerwehr und Bahnhof. Ein Riesenrad setzt sich in Bewegung und beschert seinen Miniaturgästen, die alle denselben Friseur zu haben scheinen, Überblicke über den Autoscooter bis hin zur Achterbahn, auf der Adrenalin-Junkies ihre Runden drehen.

nja Littfeld. Ob rote Dachziegel, graue Gleisschienen, grünes Baumkleid, weißes Gemäuer, gelbe Gondel oder blau-weißes Polizeiauto: Wolfgang Breuer hat sie alle. „Das ist mein Reich“, sagt der 66-Jährige und zwängt sich in jenen 14 Quadratmeter kleinen Raum seines Hauses, der mehr als zur Hälfte von jenen knallbunten Bauklötzchen in Beschlag genommen wird, deren Namen schon Zweijährige klar und deutlich aussprechen können: Lego. Ein paar Knopfdrücke später durchqueren zwei Züge eine Kleinstadt u. a. mit Hotel, Supermarkt, Kino, Bank, Feuerwehr und Bahnhof. Ein Riesenrad setzt sich in Bewegung und beschert seinen Miniaturgästen, die alle denselben Friseur zu haben scheinen, Überblicke über den Autoscooter bis hin zur Achterbahn, auf der Adrenalin-Junkies ihre Runden drehen.

Hunderttausende Steine verbaut

Wie viele der bunten Steinchen er schon verbaut hat bzw. in den großen und kleinen Boxen auf ihren Einsatz in der großen kleinen Welt warten? Der Littfelder Rentner kommt ins Grübeln und schließlich zu dem Schluss: „Die Zahl bewegt sich deutlich im sechsstelligen Bereich!“ Wenn er könnte wie er wollte, dann wäre die inszenierte „Landschaft“ bis zu viermal so groß. Der Tunnel ist nur halb fertig, vieles lagert noch zerlegt in den Originalverpackungen oder fertig montiert in Vitrinen.

Platz für Lego-Bauten fehltEs fehlt aber der Platz – insbesondere für die Verwirklichung eines Traums: „Ich würde die Szenerie nicht nur gerne wachsen lassen, sondern sie auch der Öffentlichkeit zugänglich machen: In Form einer Dauerausstellung, die dann z. B. auch Kitagruppen und Schulklassen besuchen könnten“, berichtet der Littfelder, der diese Erläuterung mit einer Bitte verknüpft: „Wer also entsprechende 30 bis 40 Quadratmeter – beheizt und mit Stromanschluss – übrig hat, darf sich gerne bei mir melden.“ Die Nebenkosten wolle er gerne stemmen (Tel.: 01 51/18 12 49 08).

Littfelder Hauptbahnhof ist Teil der Szenerie

Die Fundamente seiner Idee stehen übrigens nicht ausschließlich auf Legosteinen – auch Klötzchen von Mitbewerbern sind verbaut. Und: Breuer kreiert nicht nur vom Hersteller vorgegebene Bauten, sondern verwirklicht eigene Ideen – wie den „Littfelder Hauptbahnhof“. Hier gäbe es bei mehr Raum auch weitere Möglichkeiten. Ließe sich doch bestimmt auch der Kindelsbergturm mit den Klemmmodulen errichten oder – eine wohl noch größere Herausforderung – Schloss Junkernhees? Eine große Freude bereiten potenzielle Hallen- oder Garagenbesitzer, die auf keinen Mietzins angewiesen sind, übrigens nicht nur dem Littfelder Herrn der bunten Steinchen, sondern auch dessen Frau: „Sie unterstützt mein Hobby, zieht aber auch klare räumliche Grenzen. Nur Big Ben und die Oper in Sydney haben es ins Wohnzimmer geschafft“, sagt Wolfgang Breuer lachend. Auf dem Boden dort wächst aber gerade ein Duplo-Gebäude, fällt der Reporterin auf. „Das ist erlaubt“, klärt Breuer auf: Hier tritt Enkelsohn Robin in seine Fußstapfen.

Autor:

Anja Bieler-Barth (Redakteurin) aus Siegen

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