Krombacher Altenheim heißt nun »Senioren-Wohnpark«

Marseille Kliniken AG hat Einrichtung übernommen

nja Krombach. Das Seniorenheim »Dicke Buche« an der gleichnamigen Straße im Kreuztaler Ortsteil Krombach hat einen neuen Betreiber und auch einen neuen Namen: Seit Anfang des Monats gehört der »Senioren-Wohnpark Kreuztal-Krombach« zur Marseille Kliniken AG, die 43 Pflegeeinrichtungen betreibt. Nach Angaben von Marlies Berger, sie hat an der Dicken Buche sowohl die Leitung der Einrichtung als auch des Pflegedienstes inne, sind in Krombach 54 Mitarbeiter im Service- und Pflegebereich beschäftigt.

62 Betten voll belegt

Die Arbeitsverträge und somit auch die Gehälter seien nun zunächst für ein Jahr gesichert. Das Haus sei mit 62 Bewohnern nach wie vor voll belegt. Auch in den vergangenen Monaten der Insolvenz »hatten wir eine stabile Situation«. Die Kölner Senioren-Pflegemanagement GmbH war vom Insolvenzverwalter mit dem Management beauftragt worden, so Berger.

Eine Betriebsübernahme sei sicherlich immer mit Unruhe verbunden: »Wir hoffen, uns in einem Monat in ruhigem Fahrwasser zu befinden.« Das Seniorenwohnheim sei sehr beliebt; täglich kämen Anfragen von potenziellen Bewohnern. Es gebe eine Warteliste. Dass die »Dicke Buche« nun nicht mehr Bestandteil des Namens sei, werde u.a. von vielen Mitarbeitern bedauert.

Spezialisierung auf Demenzpatienten

Wie Kirstin Martens, Pressesprecherin der Marseille Kliniken AG, mitteilte, wird es »grundsätzlich keine Veränderungen im Personalbereich geben«. Auch das Pflegekonzept werde kurzfristig nicht geändert. Im Laufe des nächsten Jahres aber sei eine Spezialisierung auf die Betreuung von Demenz-Patienten vorgesehen. Die Krombacher Einrichtung, so erläuterte Marlies Berger, sei die Einzige im Siegerland mit einem »behüteten Wohnbereich«, also einer geschlossenen Abteilung, in der sich derzeit 17 Bewohner, die z.B. an Alzheimer erkrankt sind, ohne Fixierung an Bett oder Pflegestuhl begrenzt frei bewegen können.

Erste Änderungen im Betriebsablauf seien bereits bekannt, berichtete Berger weiterhin. So werde die EDV Einzug in die Wohnbereiche halten, will heißen: Die zeitintensive Pflegedokumentation wird künftig mit Hilfe des Computers vorgenommen. Nach der Einarbeitungsphase werde dies die Arbeit erleichtern. Die Wohnbereichsleiter nähmen noch bis Mai an einer Weiterbildung teil. Die neuen Arbeitgeber werden sich am kommenden Donnerstag in einer Betriebsversammlung persönlich vorstellen.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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