Krombacher Kirche kann sich wieder sehen lassen

Dankgottesdienst eröffnete frisch renoviertes Gotteshaus

sz Krombach. »Heute werden Sie bei mir kein Geld los«, sagte Pfarrer Wolfram Bensberg am Samstagabend dankbar beim Empfang in der frisch renovierten altehrwürdigen Krombacher Kirche. »Heute sind Sie alle eingeladen.« Schon von weitem war sichtbar, dass in der ev. Kirche gefeiert wurde. Fackeln säumten die Zugänge zum Gotteshaus. Die vollbesetzte Kirche war mit Kerzen und Windlichtern geschmückt. Neue Strahler leuchteten das Deckengewölbe aus.

Bensberg erläuterte zu Beginn kurz die Baumaßnahme, die sich – wie die SZ mehrfach berichtete ––in drei Bauabschnitten über drei Jahre hinzog: »Die Renovierung hat den Wesenskern der Kirche herausgearbeitet. Es ist eine auf das Wort Gottes ausgerichtete Predigtkirche. Jetzt ist die Baumaßnahme zu Ende.«

Der Pfarrer dankte im Namen des Presbyteriums sehr herzlich all denen, die sich für die Sanierung und Renovierung der Kirche eingesetzt hatten. Und es sind viele, die nach ihren Möglichkeiten mithalfen: Einzelpersonen, Firmen, Politiker, der Kirchenkreis, Kleine und Große, Junge und Alte. Mit Geldbeträgen, Sachspenden, Gebeten, Besprechungen, Planungen und vielem mehr. Manche Spende wurde vom Haushaltsgeld abgezwackt oder vom Sparbuch abgehoben. Große Summen kamen von Unternehmen. Besonders erinnert sich Bensberg an einen kleinen Jungen, der ihm 1 e und 10 Cent mit den Worten überreichte: »Ich will nicht, dass meine Kirche kaputtgeht.«

Stellvertretend für die vielen Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen der aufwendigen Sanierung und Renovierung der Krombacher Kirche beigetragen haben, wurde laut Pressemitteilung besonders dem Baubeauftragten Helmut Peter und Presbyterin Helga Schreiber gedankt, die mit einem nicht zu überbietenden Einsatz die Baumaßnahme zu ihrer Herzensangelegenheit gemacht hatten. Sie können demnächst für eine Woche in Umbrien italienische Kirchenbaukunst bewundern. Ein besonderer Dank galt auch einer Person, die nicht genannt werden wollte. Sie hat in monatelanger Handarbeit eine weiße, reich verzierte Decke für den Abendmahlstisch angefertigt.

Jetzt sei es an der Zeit, so Wolfram Bensberg, dass die Kirchengemeinde finanziell nicht mehr so sehr an sich selbst denke, sondern sich auch stärker für andere einsetze. Dazu solle das Projekt des Weidenauers Andreas Wörster gehören, der seit 1990 in Afrika als Krankengymnast tätig ist und sich für die Integration behinderter Menschen in die südafrikanische Gesellschaft einsetzt.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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