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Impfen in der Brauerei
Krombacher plant Angebot für Angestellte

Statt „Krombacher Dreiklang“ aus Bier, Schinken und Schwarzbrot soll es in der Braustube so schnell wie möglich eine schützende Spritze geben. Die Visualisierung oben zeigt die Raumplanung. Die Teststraße der Brauerei (l. unten) befindet sich vor dem Firmengebäude. Hier werden an jedem Werktag Mitarbeiter getestet.
  • Statt „Krombacher Dreiklang“ aus Bier, Schinken und Schwarzbrot soll es in der Braustube so schnell wie möglich eine schützende Spritze geben. Die Visualisierung oben zeigt die Raumplanung. Die Teststraße der Brauerei (l. unten) befindet sich vor dem Firmengebäude. Hier werden an jedem Werktag Mitarbeiter getestet.
  • Foto: Brauerei
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

sz Krombach. Die Krombacher Gruppe möchte allen Mitarbeitern und ihren engsten Angehörigen ein Impfangebot gegen das Corona-Virus machen. Zu diesem Zweck wurde ein Konzept zum Aufbau eines betrieblichen Impfzentrums erarbeitet, teilt die Brauerei mit.

Man stehe hierzu in intensivem Austausch mit den lokalen Behörden. Sobald betriebliches Impfen durch die zuständigen Institutionen genehmigt werde und der entsprechende Impfstoff in ausreichendem Maße zur Verfügung stehe, könne das betriebliche Impfzentrum in den Räumlichkeiten der zurzeit für Besucher geschlossenen „Krombacher Erlebniswelt“ in Betrieb genommen werden. Bei Bedarf könne hier dann rund um die Uhr geimpft werden.

sz Krombach. Die Krombacher Gruppe möchte allen Mitarbeitern und ihren engsten Angehörigen ein Impfangebot gegen das Corona-Virus machen. Zu diesem Zweck wurde ein Konzept zum Aufbau eines betrieblichen Impfzentrums erarbeitet, teilt die Brauerei mit.

Man stehe hierzu in intensivem Austausch mit den lokalen Behörden. Sobald betriebliches Impfen durch die zuständigen Institutionen genehmigt werde und der entsprechende Impfstoff in ausreichendem Maße zur Verfügung stehe, könne das betriebliche Impfzentrum in den Räumlichkeiten der zurzeit für Besucher geschlossenen „Krombacher Erlebniswelt“ in Betrieb genommen werden. Bei Bedarf könne hier dann rund um die Uhr geimpft werden.

"Stellen uns auf mehrere Tausend Menschen ein"

Impfberechtigt sein sollen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ihre jeweiligen Lebenspartner und die Kinder über 18 Jahren – beziehungsweise über 16 je nach verfügbarem Impfstoff. Allein am Standort Krombach sind rund 1000 Menschen beschäftigt, dazu kommen die Tochterfirmen der Krombacher Gruppe. Brauereisprecher Peter Lemm: „Einschließlich der Angehörigen stellen wir uns auf mehrere Tausend Menschen ein, die wir impfen wollen.“

Anlaufen könnte Impfkampagne sofort, wenn die Behörden das erlauben – und genug Impfstoff da ist. Impfen soll dann der Betriebsarzt, aber er wird nach den Plänen der Brauerei unterstützt von weiteren Ärzten. Lemm: „Wir hoffen, dass es Ende Ende Mai oder im Juni soweit ist.“ Voraussetzung für die Impfung im Betrieb ist allerdings die Aufhebung der Priorisierungsreihenfolge.

Schnelltests seit August 2020

Bereits seit August 2020 bietet die Krombacher Gruppe ihren Mitarbeitern sowie den vor Ort tätigen Dienstleistern die Möglichkeit zum freiwilligen betrieblichen Corona-Test auf dem Betriebsgelände in Krombach an – kostenlos. Derzeit ist der Test an jedem Werktag möglich.

Das Angebot werde sehr gut angenommen, teilt das Unternehmen mit. Bisher seien über 6000 Tests durchgeführt worden. Bei PCR-Tests greife man zusätzlich auf die Unterstützung einer externen Arztpraxis zurück. Diese Kooperation besteht bereits seit Beginn der Pandemie.

"Wir sind bereit"

„Unser oberstes Ziel war und ist es, unsere Kolleginnen und Kollegen so gut es geht zu schützen. Hierfür haben wir bereits sehr früh in der Pandemie umfangreiche Präventionsmaßnahmen im gesamten Unternehmen vorgenommen und passen unsere Maßnahmen seitdem laufend an die dynamischen Entwicklungen an“, so Volker Arens, Hauptabteilungsleiter Personal der Krombacher Brauerei.

„Essenziell ist hierbei für uns die Kombination aus Einhaltung der Hygieneregeln, das Tragen von Masken auf dem gesamten Betriebsgelände, Abstand und/oder Homeoffice wo möglich, Trennung der einzelnen Schichten sowie der konsequente Einsatz von Testmöglichkeiten.“ Der nächste logische Schritt sei nun die Eröffnung des betrieblichen Impfzentrums. Arens: „Wir sind bereit!“

Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

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