Lokschuppen lockt bald Tanzfreunde an

nja Kreuztal. "Wenn mich jemand nach dem Eröffnungstermin fragt, sage ich seit einem halben Jahr immer: In drei Monaten", beantwortete Klaus Vetter am Dienstag eine Frage, die sicherlich alle Mitglieder des Kreuztaler Kulturausschusses interessierte. Hatte der Kreuztaler doch zuvor gemeinsam mit seiner Frau Eva über den Fortschritt der Sanierungsarbeiten im ehemaligen Lokschuppen beim Kreuztaler Bahnhof berichtet, wo alsbald - "unter Vorbehalt in drei Monaten" - das Kulturcafé "Basico" seine Pforten öffnen wird.

Wie berichtet, wird ein Schwerpunkt in dieser neuen sozio-kulturellen Begegnungsstätte auf Tango und Salsa liegen. Der Lokschuppen, dessen Ursprünge auf Jahr 1865 zurückgehen, bietet dafür ein sicherlich nicht alltägliches Ambiente. Nach Abschluss der zeitintensiven Sanierung, die seit über einem Jahr größtenteils in Eigenleistung gestemmt wird, sollen in der neuen Kulturstätte aber auch z. B. Konzerte, Seminare oder Workshops über die Bühne gehen. Die Übernahme des Altbaus regelt ein Erbpachtvertrag mit der Stadt.

Klaus Vetter veranschaulichte anhand von Fotos, wie u. a. die ehemalige Lokeinfahrt ansprechend saniert wurde, wie das Gebäude gedämmt und mit einer Spindeltreppe ausgestattet wurde, um im Obergeschoss einen Snookerraum erreichbar werden zu lassen, wie bei der Neugestaltung, u. a. bei der Einrichtung einer Theke, auf Materialien aus dem Altbau zurückgegriffen wurde: "Wir verarbeiten möglichst alles, was wir im Lokschuppen vorfinden."

Café, Sanitäranlagen und auch die Küche seien fertiggestellt, so Klaus Vetter: "Wir wollen aber nicht aufmachen, bevor nicht auch der Veranstaltungsraum für Tango und Salsa genutzt werden kann." Das Motto laute: "Flair erhalten und Wärme hereinbringen." Es handele sich "um eine sehr schwierige Baustelle", räumte der engagierte Hausherr ein. Oft bestehe Kooperationsbedarf; dies habe aber in den zurückliegenden Monaten immer gut geklappt: "Wir fühlen uns in Kreuztal sehr wohl."

Gestaltet werde zudem noch die Außenanlage. Ausschussvorsitzender Jochen Schreiber (SPD) fragte nach einem spannenden "Nebenprojekt" des Ehepaars, das "mit den grünen Dingern" zusammenhänge. Dabei handelt es sich laut Vetter um fünf alte Bahndienstwagen, die er erworben habe. Damit haben Vetters die Option, bei Bedarf "einfache Übernachtungsmöglichkeiten z. B. für Seminargäste" zu etablieren: "Ich denke, wir gehen das an." Zunächst aber steht die Fertigstellung der Immobilie auf der Agenda. Angesprochen auf den möglichen Eröffnungstermin, griff Klaus Vetter mit einem Augenzwinkern eine entsprechende Bemerkung aus dem Ausschuss auf: "Wir wollen vor dem Berliner Flughafen aufmachen - den Anspruch haben wir."

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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