Mit hohen Drehzahlen in die Luft

Die Begeisterung für den Modellflug hat verschiedene Gründe. Einer ist, das Fluggerät vom Boden aus zu steuern. Foto: sib
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sib Littfeld. Feuer gefangen hat Stefan Bender aus Mudersbach erst vor zwei Jahren, dafür aber gleich richtig: Er war spontan zum Turbinen-Meeting von Bernd Pöting und dem MSC Littfetal gegangen, das jetzt in seiner 8. Auflage an drei Tagen auf dem Modellflugplatz des Vereins stattfand, und konnte sich sofort für die Modelle, die dort in luftigen Höhen flogen, begeistern.

Gleich nahm er Unterricht bei Modellbauer und Fluglehrer Pöting, und irgendwann erwarb er seine erste eigene Maschine: einen elektrobetriebenen „Align T-Rex“. Inzwischen besitzt Bender vier fernsteuerbare Modellflugzeuge. Gespannt wartete er auf seine Starterlaubnis für seinen Heli der Marke „Jet-Ranger 3XL“, die einer Maschine der französischen Charterfluggesellschaft Proteus nachempfunden ist.

Die hatte er an diesem Wochenende: Es klappt reibungslos. Stefan Bender hatte den Propellerflieger gebraucht gekauft, nachdem die Maschine einen Absturz erlitten hatte. „Das Heck war kaputt, es gab Elektronik-Probleme, ich habe das Ding komplett zerlegt“, erinnert er sich an seinen „Pflegefall“. Jetzt ist das gelb-schwarz-karierte Flugmodell wieder in einem Top-Zustand.

Die Motivationen des Modellflugs sind unterschiedlich: Während Stefan Bender die Fluggeräte gern vom Boden aus steuert, ist für andere der Klang der Rotorblätter entscheidend, wenn sie die Luft zerschneiden. Mit heller Begeisterung bei der Sache waren offenbar alle rund 50 Starter aus Deutschland, der Schweiz, Italien und Luxemburg, die das tolle Wetter am Samstag nutzten. Am Sonntag gab es noch einmal Gelegenheit zum gepflegten Kreuzen am Himmel mit den turbinengetriebenen Propeller-Modellen, die Kerosin brauchen, um mit sehr hohen Motor-Drehzahlen abzuheben. Die Turbinen-Modelle sind ganz schön groß, bis zum Verhältnis 1:4. Sie können 20 Kilogramm auf die Waage bringen und der Rotordurchmesser 2,50 Meter messen.

Das Meeting hatte schon am Donnerstag begonnen. Trotz des schlechten Wetters nahmen 44 Modellflieger am Speed-Cup teil. Die meisten Hubschrauber waren mit Elektromotoren ausgestattet. Mit Laserpistolen wurden die Geschwindigkeiten gemessen. Den Siegerlorbeer trug Jan Henseleit aus Husum nach Hause, dessen Modellhubschrauber Rigid 233 km/h flog. Der MSC bewirtete die Besucher mit Steaks und Würstchen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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