Natur- und Bauernmarkt
Naturprodukte unterm Glasdach

Der Rote Platz in Kreuztal verwandelte sich am Sonntag in einen Markt mit ökologisch unbedenklichen Waren – viele Besucher strömten in das Herz der Kindelsbergkommune.
3Bilder
  • Der Rote Platz in Kreuztal verwandelte sich am Sonntag in einen Markt mit ökologisch unbedenklichen Waren – viele Besucher strömten in das Herz der Kindelsbergkommune.
  • Foto: Christian Schwermer
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

cs Kreuztal. Auf den ersten Blick scheint der Rote Platz in Kreuztal, geprägt von Bürogebäuden, Flächen für den Einzelhandel und dem markanten Glasdach, kaum der geeignete Ort für einen Natur- und Bauernmarkt zu sein. Wer sich am Sonntag jedoch in das Zentrum der Kindelsbergkommune begab, stellte rasch fest: Einen besseren Platz für die über 70 Stände, die ökologisch unbedenkliche Waren und Biolebensmittel feilboten, hätte es kaum geben können.

Reges Treiben von der ersten Minute an

So herrschte bereits zum offiziellen Beginn des Marktes um 11 Uhr reges Treiben auf dem Roten Platz, zahlreiche Besucher drängten sich durch die Verkaufsgassen – und staunten über das vielfältige Angebot. Frisch zubereitete Brotwaren, Wurst, Käse, Honig oder Säfte konnten ebenso wie Textilien oder handfeste Holzwaren erworben werden. Auch wer den Markt für einen guten Imbiss nutzen wollte, kam voll auf seine Kosten.

Besucher für Insektensterben sensibilisieren

Neben dem reichhaltigen Angebot kam der Bauern- und Naturmarkt mit einem weiteren „Auftrag“ daher. Man wolle die Menschen für die Thematik des Insektensterbens sensibilisieren, erläuterte Kreuztals Umweltberaterin Antje Hoffmann, die gemeinsam mit einigen Helfern den Stand der städtischen Umweltberatung betreute. Ein Thema: Die Auswahl des richtigen Insektenhotels. „Diese werden häufig mit Stroh oder Heu befüllt, was Unterschlupf etwa für ,Ohrenkneifer’ bietet“, griff Antje Hoffmann einen der vielen Aspekte auf. Die Ohrwürmer seien Allesfresser und eben keine guten „Nachbarn“ für die Wildbienen, denen mit den Insektenhotels ja geholfen werden soll.
Entscheidend ist also die Auswahl der richtigen Materialien für die Nisthilfen, um den Strukturen der natürlichen Lebensräume so nahe wie möglich zu kommen. Die vielen interessierten Besucher nutzten die Gelegenheit, sich anhand der bereitgestellten Broschüren und Faltblätter zu informieren – oder nahmen gleich eines der Insektenhotels mit nach Hause.
Die Kinder erfreuten sich indes an einem großen und bunten „Glücksrad“, das es kräftig zu drehen galt. Nach korrekter Beantwortung einer Frage rund um die Welt der Insekten bekam der Nachwuchs ein Tütchen mit Samen ausgehändigt – natürlich von heimischen Blüten und Gräsern, wie Antje Hoffmann und ihr Team versicherten.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen