Christian Krause traf
Neuer König in Eichen

Der neue König Christian Krause (3. v. l., Krone) freut sich mit dem ehemaligen König Michael Knipp (Apfel), Karin Lieske (linker Flügel), Christine Bednarek (rechter Flügel), Werner Götz (amtierender Kaiser) und Horst Petermann (Zepter) (v. l.).
  • Der neue König Christian Krause (3. v. l., Krone) freut sich mit dem ehemaligen König Michael Knipp (Apfel), Karin Lieske (linker Flügel), Christine Bednarek (rechter Flügel), Werner Götz (amtierender Kaiser) und Horst Petermann (Zepter) (v. l.).
  • Foto: tom
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

tom Eichen. „Wer die Krone schießt, wird auch König!“ Dieses Motto nahm sich in diesem Jahr der 34-jährige Christian Krause beim Königsschießen des Schützenvereins Eichen 1952 ganz besonders zu Herzen. Am Samstag nahm er das Gewehr in die Hand und traf bereits mit dem 35. Schuss die Krone. Während seine Kontrahenten sich um die anderen Insignien bemühten, stieß Krause im insgesamt 311. Treffer den Vogel ganz aus dem Adlerhorst. Mit seiner Ehefrau Alena bildet er nun das neue Königspaar in Eichen.

Präziser Schuss

Nach dem Fall der Krone durch den neuen König traf Horst Petermann im 51. Schuss das Zepter. Nach ihm zeigte der bis dahin noch amtierende König Michael Knipp, dass er im Zuge seiner Regentschaft nichts von seiner Präzision verloren hat. Der König aus dem vergangenen Jahr nahm mit dem darauffolgenden Projektil dem Adler seinen Reichsapfel. Die Flügel wiederum erwiesen sich als deutlich widerspenstiger. Jetzt zeigten die Damen des Schützenvereins ihr Können. Christine Bednarek schoss den rechten Flügel im 132. Versuch, Karin Lieske holte sich den linken nach punktgenau 200 Schüssen. 

Christian Krause traf

Beim anschließenden Schießen um den Königstitel nahmen sieben Schützen teil, durchsetzen konnte sich um kurz vor 19 Uhr dann aber doch Christian Krause.
Gleich im Anschluss an das Königsschießen fand im Eichener Schützenhaus die Ehrung der erfolgreichen Teilnehmer statt. Schriftwartin Karin Lieske zeichnete die Insignienschützen mit einer Medaille aus, der neue König erhielt seinen eigenen Pokal.

Gemütliches Beisammensein

Anders als bei anderen Vereinen endete das Königsschießen mit einem gemütlichen Beisammensein aller Gäste – und nicht im Rahmen eines großen Schützenfestes über mehrere Tage. Ein solches Fest wird in Eichen wohl nicht mehr durchgeführt, weil es in den vergangenen Jahren an Bedeutung verloren hat. Auch der Nachwuchs fehlt, doch das ist ein Problem, mit dem auch andere Schützenvereine zu kämpfen haben.
Umso schöner ist es sicher für die 173 Vereinsangehörigen, dass Eichen in diesem Jahr einen jüngeren Amtsträger hat.

Autor:

Thomas Grab (Freier Mitarbeiter) aus Siegen

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