Neun schwimmen vor der Bugwelle

nja Kreuztal. Spannende Monate liegen vor dem Städtischen Gymnasium Kreuztal: Steht doch auch dort im Sommer die Verschmelzung zweier Jahrgangsstufen zu einer „11“ an (siehe auch Berichterstattung über die Hilchenbacher Schulen). Oberstudiendirektor Herbert Hoß rechnet damit, dass die künftige „11“ rund 180 Schüler stark sein wird. Dies zu managen, dürfte eine logistische Herausforderung sein.

31 externe Jugendliche wurden bis gestern für diese Jahrgangsstufe angemeldet. Hoß geht davon aus, dass wohl nur etwa die Hälfte davon auch tatsächlich im Sommer den Unterricht aufnehmen wird. Er habe den Eindruck gewonnen, dass sich etliche von ihnen angemeldet hätten, da sie noch keine Lehrstelle gefunden hätten.

Interessant auch: Um die Situation für die Schüler des „Doppeljahrgangs 11“ zu entschärfen, wurden im zurückliegenden Schulhalbjahr neun Zehntklässler speziell gefördert: Sie „sprangen“ zum neuen Schulhalbjahr in die jetzige 11 und schwimmen, so Hoß, „jetzt sozusagen vor der Bugwelle des Doppeljahrgangs“.

Die künftige Jahrgangsstufe 5 des Städtischen Gymnasiums wird dreizügig: 86 Jungen und Mädchen wurden bis zum Ablauf der Frist gestern Mittag angemeldet. Hoß freute sich und war zufrieden: Zwei Jahre lang seien nur knapp über 70 Anmeldungen eingegangen; nun könnten drei sehr stabile Klassen gebildet werden.

Ähnlich sieht es in der Nachbarschaft aus: 83 Viertklässler wurden an der Ernst-Moritz-Arndt-Realschule angemeldet, Rektor Gerd Willeke äußerte sich zufrieden mit der damit einhergehenden Dreizügigkeit: „Meine Prognose war 80 plus x.“ Drei der Schüler müssten noch zum Prognoseunterricht. Die Zahl jener, die eine eingeschränkte Gymnasial- bzw. eine eingeschränkte Realschulempfehlung hätten, halte sich etwa die Waage.Wie viele Anmeldungen – bislang – für den Fünferjahrgang der Ganztagshauptschule Eichen eingegangen sind, wollte deren Leiter Matthias Daub gestern, nach Beendigung der offiziellen Frist, nicht „verraten“, da dies zum jetzigen Zeitpunkt ohne Aussagekraft sei. Er gehe aber von einer Zweizügigkeit aus, meinte Daub mit Blick auf die Erfahrungen der Vorjahre: 2009 sei der letzte Schüler am ersten Schultag angemeldet worden. „Unsere Klientel ist dabei immer sehr zögerlich.“ Der Prognoseunterricht stehe noch an, ferner werde recherchiert, wo jene Kinder blieben, die von der Gesamtschule eine Ablehnung erhalten hätten. Nicht abgeschlossen sei außerdem das Überprüfungsverfahren mit Blick auf den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung. Hierbei geht Daub von einer Gruppe, das wären rund fünf Kinder mit einer Behinderung, aus.Nach der Fertigstellung des Anbaus (die Siegener Zeitung berichtete) wurde in den vergangenen Monaten, wie angekündigt, die Sanierung des Altbaus in Angriff genommen. Dies hatte in den vergangenen Tagen unter anderem zur Folge, dass die Schule telefonisch nicht zu erreichen war. Dies ist nun aber behoben. Die neue Rufnummer lautet (0 27 32) 55 90 90.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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