Pläne werden konkreter

wette Kreuztal. Die Ziele, die Michael Häusig unlängst in seinem Entwicklungskonzept zu Papier brachte, lesen sich gut. Von der Weiterentwicklung des Standortes Kreuztal ist dort die Rede, von der Wirtschaftsförderung und dem Ausbau touristischer Aktivitäten (die SZ berichtete). Speziell die Stärkung des Einzelhandels im Stadtzentrum steht ganz oben auf der Agenda. Doch genau in diese Angelegenheit scheint nun Bewegung zu kommen. Wie Bürgermeister Walter Kiß dem neu gegründeten Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Tourismus gestern berichtete, nehmen die Planungen, wie es mit dem ehemaligen Extra-Markt in Kreuztals Mitte weitergeht, konkrete Formen an.

Demnach soll das Verkaufsareal gedrittelt werden und eine Grundsanierung erfolgen, „um die Fläche für Mieter attraktiv und nutzbar zu machen“, so Kiß. Interessierte Mieter gebe es einige; doch welche von den in der Öffentlichkeit diskutierten Branchen (Elektrohandel, Lebensmitteldiscounter, Drogerie, Schuhhandel) letztendlich den Zuschlag erhalten, könne und wolle er erst im nächsten Monat verkünden. Schließlich liefen die Vertragsverhandlungen zwischen den potenziellen Mietern und dem Eigentümer noch; und diese seien, gerade im Bereich der Einzelhändler, hochsensibel. Allerdings ließ Kiß wissen, dass es sich dabei um „qualifizierten Einzelhandel“ handele. „Mit dem Gestaltungsplan gehen wir nächsten Monat an die Öffentlichkeit“, meinte Kiß, der anmerkte, dass es jetzt, da die endgültigen Mieter noch nicht definitiv feststünden, keinen Sinn mache, ein paar bunte Bilder zu präsentieren. Auf jeden Fall aber sei das Konzept, das stehe, mit hohem finanziellen Engagement verbunden – sowohl für den Eigentümer als auch für die Stadtverwaltung. Beispielsweise soll das Gebäude zum Markt hin geöffnet und der Vorplatz entsprechend angepasst werden. Erste 100 000 Euro seien in diesem Jahr für die Umsetzung des Projektes im städtischen Haushaltsentwurf eingestellt: „Die Stadt steht Gewehr bei Fuß, um bei einer Sanierung investieren zu können.“ Schließlich solle die Wiederbelebung des Stadtzentrums nicht an der Stadtverwaltung selbst scheitern.

Weiteres Thema im Ausschuss war das Gewerbegebiet Ostheldener Höhe. Wie Stadtbaurat Eberhard Vogel berichtete, werde die endgültige Machbarkeitsstudie zum interkommunalen Gewerbegebiet in Osthelden erst für den Mai erwartet. Die Untersuchungen müssten in dem ökologisch hochsensiblen Gebiet über zwölf Monate laufen – und diese Zeit sei noch nicht abgedeckt.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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