Rathaus schlägt zwei Schulverbünde vor

sz/nja Kreuztal. Wie entwickelt sich die Kreuztaler Grundschullandschaft in den kommenden Jahren? Diese Frage steht am Mittwoch, 17. Juni, ab 17 Uhr im Fokus, wenn der Schulausschuss tagt. Dann geht es, wie berichtet, um die Schulentwicklungsplanung im Primarbereich bis 2014/15, die Festlegung von Zügigkeiten sowie schulorganisatorische Maßnahmen. Die Verwaltung unterbreitet keine ausformulierten Beschlussvorschläge, sondern wartet erst den Verlauf der politischen Beratung ab.

In der Sachdarstellung wird die Rathaus-Crew dann aber doch konkret: Nach Abwägung und unter Berücksichtigung des Beratungsgesprächs mit der Unteren und der Oberen Schulaufsichtsbehörde Ende Mai werde folgende Variante favorisiert und vorgeschlagen:

Festlegung von Zügigkeiten für eigenständige Grundschulen: Die Kath. Grundschule Kreuztal, die Grundschule Buschhütten und die Grundschule Kredenbach sollen zweizügig sein.

Vorgeschlagen wird ferner ein Grundschulverbund Kreuztal-Fellinghausen, wobei der Kreuztaler Standort die Stammschule und zweizügig sein soll und in Fellinghausen ein einzügiger Teilstandort entstehen soll. In einem Grundschulverbund Eichen-Krombach-Littfeld sollen alle Standorte einzügig und Eichen die Stammschule sein.

Die Schulaufsicht, so teilte die Verwaltung weiter mit, habe die Vorschläge aus den Grundschulen (die Siegener Zeitung berichtete am 22. Mai) zur Kenntnis genommen, ohne eine Wertung vorzunehmen, da der Schulträger gefordert sei, Entscheidungen zu treffen. „Dabei sind aus Sicht der Schulaufsicht mehrere Alternativen denkbar: 1. Schulschließungen, wenn ein geordneter Schulbetrieb nicht mehr möglich ist. 2. Kapazitätsbeschränkung bei der Kath. Grundschule Kreuztal zur Stärkung der übrigen Schulen. 3. Grundschulverbünde, wenn die Schulstandorte erhalten bleiben sollen. (...) 4. Die Gundschule Kredenbach kann aus eigener Kraft die Zweizügigkeit sichern und bleibt deshalb bei den weiteren Überlegungen außen vor.“Dem Standort Buschhütten werde „von Seiten der Schulaufsicht mit Blick auf das erfolgreiche offene pädagogische Konzept, die individuelle Förderung (Gütesiegel) und den integrativen Unterricht hohe Priorität eingeräumt. Dieser Standort sollte deshalb möglichst gestärkt werden“.Für die Festlegung der Zügigkeiten besteht laut Verwaltung mit Blick auf das Anmeldeverfahren 2010/11, das im Oktober über die Bühne geht, Zeitdruck. „Nach dem Anmeldetermin und einer anschließenden Einschulungskonferenz müssten die Schulleitungen die Aufnahmeentscheidungen Anfang November treffen. Dafür muss geregelt werden, wie viele Eingangsklassen auf Basis des Zügigkeitsbeschlusses an den jeweiligen Grundschulen gebildet werden. Hinsichtlich der Grundschulverbünde besteht ein etwas größeres Zeitfenster, wenngleich auch diesbezügliche Änderungen zum 1. August 2010 wirksam werden sollten.“

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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