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Kreuztaler "Doppel D"
Realschule muss abweisen

Das Kreuztaler  Schulzentrum: Hier wurden bis Freitag 82 Viertklässler am Gymnasium, 91 an der Gesamtschule und 62 für die Realschule angemeldet. Letztere wird wieder Ablehnungen verschicken müssen. 22 Kindernamen fehlen noch in den Listen.
  • Das Kreuztaler Schulzentrum: Hier wurden bis Freitag 82 Viertklässler am Gymnasium, 91 an der Gesamtschule und 62 für die Realschule angemeldet. Letztere wird wieder Ablehnungen verschicken müssen. 22 Kindernamen fehlen noch in den Listen.
  • Foto: bjö
  • hochgeladen von Anja Bieler-Barth (Redakteurin)

nja Kreuztal.  278 Viertklässler, die derzeit eine der Kreuztaler Primarstufen besuchen, wechseln im Sommer in den Jahrgang 5 einer weiterführenden Schule. Am Freitagmittag endete dort die Anmeldefrist. Besonders gespannt blickt man zur Ernst-Moritz-Arndt-Realschule, wo im Vorjahr 20 Jungen und Mädchen hatten abgelehnt werden müssen. Diesmal sind es acht – sieben Kreuztaler und ein Hilchenbacher Kind, teilte Schulleiterin Marion Kolb mit Bedauern mit. 54 Jungen und Mädchen dürfen aufgenommen werden, 62 Anmeldungen liegen (bislang) vor. Die Schule hatte mit Blick auf die Inklusion eine entsprechende Kapazitätsbegrenzung beantragt. Ohne diesen Schritt hätten zwei Klassen mit jeweils 29 Kindern gebildet werden können.

nja Kreuztal.  278 Viertklässler, die derzeit eine der Kreuztaler Primarstufen besuchen, wechseln im Sommer in den Jahrgang 5 einer weiterführenden Schule. Am Freitagmittag endete dort die Anmeldefrist. Besonders gespannt blickt man zur Ernst-Moritz-Arndt-Realschule, wo im Vorjahr 20 Jungen und Mädchen hatten abgelehnt werden müssen. Diesmal sind es acht – sieben Kreuztaler und ein Hilchenbacher Kind, teilte Schulleiterin Marion Kolb mit Bedauern mit. 54 Jungen und Mädchen dürfen aufgenommen werden, 62 Anmeldungen liegen (bislang) vor. Die Schule hatte mit Blick auf die Inklusion eine entsprechende Kapazitätsbegrenzung beantragt. Ohne diesen Schritt hätten zwei Klassen mit jeweils 29 Kindern gebildet werden können. Eine Handvoll Eltern, so Kolb, habe ihr am Tag der offenen Tür signalisiert: Sie würden ihr Kind gern dort anmelden – man wolle der Familie aber die Unsicherheit ersparen, ob vielleicht doch eine Ablehnung erfolge. Mitte März erst werden die Würfel fallen, wen es trifft.

Gesamtschule: 91 Anmeldungen

Zur Erinnerung: Basierend auf dem Anmeldeverfahren der Vorjahre und mit Blick auf das allmähliche Auslaufen der Hauptschule Eichen hatte die Politik entschieden, nur noch zwei Eingangsklassen in der Realschule zuzulassen. Dafür wurde die Kapazität der Clara-Schumann-Gesamtschule von vier auf fünf Züge erhöht. Dort wurden bis Freitagmittag die Namen von 91 derzeitigen Viertklässlern (darunter laut Stadt 81 aus Kreuztal) notiert: Für fünf Klassen ist das mal noch zu wenig. Doch gibt es in diesem Jahr ein Kreuztaler „Doppel D“, eine demografische Delle: „Wir als größte Kreuztaler Schule sind ganz besonders davon betroffen“, sagte Schulleiter Christian Scheerer. So wechselten im kommenden Sommer 37 Kinder weniger als im Vorjahr von Kreuztaler Grundschulen in die 5 – das ist mehr als eine Klassengröße. Angesichts dieser Zahl freue er sich darüber, dass mehr Kinder angemeldet worden seien als 2019. 

22 Kindernamen fehlen noch  in den Listen 

Kreuztals Schuldezernentin Edelgard Blümel wies recht entspannt auf den Umstand hin, dass derzeit 22 Familien ihre Kinder offenbar noch nirgendwo angemeldet hätten. Sechs Kreuztaler Kinder wollten nach jetzigem Stand der Dinge in das ev. Gymnasium Weidenau wechseln, 27 nach Stift Keppel.

Gymnasium mit 82 Anmeldungen zufrieden

Am Städtischen Gymnasium Kreuztal freute sich stellv. Schulleiterin Stefanie Schneider über 82 Anmeldungen; die meisten Kinder, die auf die drei Klassen verteilt werden, hätten eine Gymnasialempfehlung.

54 Hauptschulempfehlungen

Die Hauptschule Eichen läuft bis 2023 aus. Blümel berichtete von 54 Hauptschulempfehlungen, die Kreuztaler Viertklässler mit auf den Weg in die weiterführende Schule gegeben worden sei; acht dieser Kinder seien an der Realschule angemeldet worden.

Autor:

Anja Bieler-Barth (Redakteurin) aus Siegen

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