Rettungsfahrt: kein leichtes Durchkommen für das DRK

Bürgermeister fuhr mit – Suche nach Kompromissen

Kredenbach. Die Kreuztaler Christdemokraten hatten im September die DRK-Rettungswache beim Kredenbacher Krankenhaus besucht und sich über die dortigen Probleme unterrichten lassen (wir berichteten). Neben der räumlichen Enge sind es laut Pressemitteilung der CDU vor allem die Straßen in der Stadt, die der Rettungsmannschaft Schwierigkeiten bereiten. Kreuztals Bürgermeister Rudolf Biermann wollte sich dies selbst ansehen und stieg zu Heike Bosch in den Rettungswagen. Begleitet wurde er von CDU-Fraktionschef Werner Müller, Ewald Seifarth (Verkehrsausschuss) und der Stadtverbandsvorsitzenden Gisela Weigand.

Das Rechts-vor-Links-Gebot auf der Dr.-Stelbrink-Straße bremste schon zu Beginn das Tempo des Rettungswagens. Ging es dann den Angaben zufolge auf der B508 zügig voran, ließ das Tempo nahe der Kreuztaler Stadtmitte nach. Besonders eng werde es ab dem Erbstollen, „wenn die allgemeine Verkehrsdichte in beiden Richtungen ein Vorbeikommen des Einsatzwagens nicht gestattet”. Das Ausweichen der Fahrzeuge werde durch die hohen Bordsteine und den anschließenden Grünstreifen unmöglich gemacht. Die Verbreiterung der Fahrbahn und auch die Verwendung von flachen oder angeschrägten Bordsteinen seien aus Sicht der DRK-Mannschaft eine denkbare Lösung, teilte die CDU mit. Besonders hinderlich und gefährlich für Patienten seien die Aufteerungen.

„Der Versuch der Fahrgäste, das Blutdruckmessgerät bei normaler Geschwindigkeit über die Holperpiste anzulegen, gestaltete sich äußerst schwierig. Zwar verwies Ewald Seiffarth auf die Notwendigkeit der Verkehrsberuhigung in vielen Bereichen der Stadt und damit auf die Bedeutung der Schwellen, doch will sich Bürgermeister Biermann trotzdem dieser Angelegenheit annehmen.” Er wolle nach einem Kompromiss suchen, der die Verkehrsregelung auf der Anfahrtsstrecke, Form und Höhe der Bordsteine bei geringer Fahrbahnbreite und die zwangsweisen Tempozügler auf den städtischen „Rennstrecken” in Einklang mit den berechtigten Forderungen der Rettungswache bringen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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