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Überraschung in Kreuztal
Sascha Zowierucha (SPD) wechselt in die CDU

Die CDU Kreuztal, im Bild Fraktionsvorsitzender Arne Siebel,  votiert einstimmig für Aufnahme von Sascha Zowierucha (l.).
  • Die CDU Kreuztal, im Bild Fraktionsvorsitzender Arne Siebel, votiert einstimmig für Aufnahme von Sascha Zowierucha (l.).
  • Foto: CDU
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

sz/nja Kreuztal. Die Kommunalwahl ist gerade einmal einen Monat her, da gibt es in Kreuztal die erste handfeste Überraschung: Der SPD-Fraktion ist ein Mitglied abhanden gekommen. Sascha Zowierucha, er sicherte sich am 13. September (nach 2014 zum zweiten Mal) das Direktmandat im Wahlbezirk Kreuztal/Nord, teilte am Dienstag mit, zur CDU überzuwechseln. Er sei gewählt worden, „damit ich über Vorschläge der Verwaltung und der Parteien diskutieren und Einfluss nehmen kann“, ließ er schriftlich verlauten. „Das ist unter dem SPD-Fraktionsvorsitz der nun beginnenden Wahlperiode für mich allerdings nicht möglich.“ Sein Wahlauftrag gebiete es ihm, die SPD zu verlassen, um ihn zu erfüllen, habe er sich ein „neues Umfeld“ gesucht, „in dem ich etwas bewirken kann“.

sz/nja Kreuztal. Die Kommunalwahl ist gerade einmal einen Monat her, da gibt es in Kreuztal die erste handfeste Überraschung: Der SPD-Fraktion ist ein Mitglied abhanden gekommen. Sascha Zowierucha, er sicherte sich am 13. September (nach 2014 zum zweiten Mal) das Direktmandat im Wahlbezirk Kreuztal/Nord, teilte am Dienstag mit, zur CDU überzuwechseln. Er sei gewählt worden, „damit ich über Vorschläge der Verwaltung und der Parteien diskutieren und Einfluss nehmen kann“, ließ er schriftlich verlauten. „Das ist unter dem SPD-Fraktionsvorsitz der nun beginnenden Wahlperiode für mich allerdings nicht möglich.“ Sein Wahlauftrag gebiete es ihm, die SPD zu verlassen, um ihn zu erfüllen, habe er sich ein „neues Umfeld“ gesucht, „in dem ich etwas bewirken kann“. Das habe er in der CDU gefunden, deren politischen Werte als Volkspartei der Mitte „meinem ethischen und demokratischen Selbstverständnis entsprechen“. Zowierucha war rund  30 Jahre im Besitz des roten Parteibuchs.

Jochen Schreiber (SPD) von Sascha Zowierucha enttäuscht

Er habe diese ihn überraschende Neuigkeit erst zehn Minuten vor dem SZ-Anruf erfahren, sagte der neue Fraktionsvorsitzende der SPD, Jochen Schreiber, und zeigte sich menschlich enttäuscht: Nicht über den Parteiaustritt an sich, sondern über den Zeitpunkt sowie die Art und Weise. Tags zuvor habe es eine Mitteilung gegeben, man solle nicht mehr mit ihm planen. Schreiber: „Konsequent wäre es nun doch, das Wahlmandat nicht anzunehmen. Die SPD hat seinen Wahlkampf finanziert, und er wurde auf SPD-Ticket gewählt. Man muss sich bei den Wählern eigentlich entschuldigen.“ Die Fraktion schrumpft nun auf 16 Mitglieder. „Substanziell ändert sich nichts: Wir hatten auch mit 17 Leuten keine Ausschussmehrheit“, zeigt sich Schreiber pragmatisch.

CDU votiert einstimmig für Aufnahme von Sascha Zowierucha

Einstimmig votierte die neu gebildete CDU-Fraktion für Zowieruchas Aufnahme. Er sei „als geradliniger, zuverlässiger und engagierter Stadtverordneter über seinen Wahlkreis hinaus bekannt“, sein „Erfahrungsschatz und seine offene, bürgernahe Art“ seien ein Gewinn, freut sich Vorsitzender Arne Siebel. Die Unionsfraktion wächst damit auf 13 Mitglieder an.

Autor:

Anja Bieler-Barth (Redakteurin) aus Siegen

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