Illegal und gefährlich
Schrott am Struthbornweg entsorgt

3400 Euro Schaden entstanden, als der Wagen in Berührung mit dem  illegal entsorgten Schrott kam.
  • 3400 Euro Schaden entstanden, als der Wagen in Berührung mit dem illegal entsorgten Schrott kam.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Anja Bieler-Barth (Redakteurin)

nja Eichen. Eine nicht nur illegale, sondern ganz offensichtlich auch gefährliche Müllablagerung am Eichener Struthbornweg meldete in dieser Woche Johannes Teipel aus Krombach bei Polizei und Kreuztaler Ordnungsamt. Wie er am Freitag im Gespräch mit der SZ ausführte, war seine Frau am Montag vom Wanderparkplatz Hanker kommend auf der Heimfahrt bergab, als sie mit dem Auto wegen Gegenverkehrs rechts die Fahrbahn verlassen musste. Zuhause wurden dann „von vorne bis hinten Kratzspuren“ am Auto entdeckt. Schadenshöhe: rund 3400 Euro.

Armierungseisen und Stahlgewebematten

„Recherchen am Struthbornweg ergaben sodann, dass jemand dort am Wegrand Metallschrott entsorgt hatte: Armierungseisen und Stahlgewebematten. Ein Amierungseisen ragte einen Meter in die Höhe und hat den rechten Außenspiegel zerkratzt. Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn ein Kind mit seinem Fahrrad darüber gefahren wäre“, so der besorgte SZ-Leser.

Polizei und Ordnungsamt eingeschaltet

Die Polizei wurde eingeschaltet; diese habe zunächst keine Hoffnung gemacht, dass eine Anzeige Aussicht auf Erfolg haben werde, so Johannes Teipel. Nach dem Gespräch mit der SZ suchte der Krombacher am Freitag erneut den Kontakt mit den Ordnungshütern – mit dem Ergebnis, dass nun Anzeige gegen Unbekannt erstattet wurde.

Bürger sorgten für mehr Sicherheit

Er und seine Frau informierten daraufhin das Ordnungsamt, um auf die Gefahrenstelle aufmerksam zu machen. Das Ehepaar zog den Schrott zudem eigenhändig einen Meter vom Fahrbahnrand weg, so Teipel. Nun habe man aber festgestellt, dass noch immer keine Entsorgung stattgefunden habe. Vielmehr habe das Gefahrgut Donnerstagabend wieder näher an der Fahrbahn gelegen. „Meine Frau nahm zwei gelbe Mülltüten und fuhr mit ihrem Fahrrad zurück zur Gefahrenquelle, zog das Stahlgewebe erneut von der Straße weg und markierte es mit den beiden gelben Mülltüten.“

Missverständnis verzögerte Entsorgung

Die Siegener Zeitung fragte am Freitag im Rathaus nach – und erhielt folgende Antwort: „Am Montag erfolgte in der Tat eine Meldung beim Ordnungsamt. Allerdings wurde aufgrund der Schilderung davon ausgegangen, dass die Ablagestelle in der Straße Zum Möhnerschen sei. Mitarbeiter des Baubetriebshofs haben sich unmittelbar dorthin begeben, aber keine Baumatten vorgefunden.“ Offensichtlich lag ein Missverständnis vor. Am Freitag habe sich der Betroffene erneut gemeldet: „Erst dann wurde klar, dass sich die Baumatten im Struthbornweg befinden. Sie werden noch heute vom Baubetriebshof entfernt.“
Wie ist das weitere Prozedere? „Wenn die Kollegen dabei einen Hinweis darauf finden, von wem der Müll stammt, wird die Stadt zum einen Anzeige erstatten und zum anderen die Kosten der Entsorgung in Rechnung stellen“, hieß es aus dem Büro des Bürgermeisters.

Autor:

Anja Bieler-Barth (Redakteurin) aus Siegen

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