Seniorenkompetenz mit einbinden

sz Kreuztal. Während der Umbau des Squash-Centers am Roten Platz fortschreitet - dort soll bis Ende des kommenden Jahres bekanntlich die Stadtbibliothek Kreuztal ein neues, modernes Domizil erhalten -, sind auch die Planungen für die Inneneinrichtung vom städtischen Bauamt weitestgehend fertiggestellt, geht es nun darum, die Ideen auch umzusetzen. Will heißen: Demnächst wird die Elektrik installiert, es werden konkret Möbel und Lampen ausgesucht, ein Farbkonzept entwickelt und ein Bodenbelag gewählt. Darüber informierte Bibliothekarin Kirstin Krässel kürzlich den Seniorenbeirat. "Parallel beschäftigen sich Kulturamtsleiter Holger Glasmachers und ich mit dem inhaltlichen Konzept und möglichen Veranstaltungen", so Krässel. Ein Aspekt dabei sei sicherlich die Beteiligung bzw. Einbindung der älteren Generation.

"Generell gilt für mich, dass die neue Bibliothek ein offenes Haus sein soll, ein Raum, in dem nicht nur Bücher verliehen werden sollen, sondern sich vor allem Menschen zum Austausch treffen. Wir werden dazu sicherlich Angebote machen, z. B. Spielen für Senioren - nicht nur Skat, sondern auch am Computer." Es könnten Gesprächsgruppen zu einzelnen Themen stattfinden - z. B. ein Literaturkreis oder ein Erzählcafé. Es könne zum Austausch über Hobbies oder ehrenamtliche Tätigkeiten eingeladen werden: "Bei uns laufen viele Fäden im Bereich Lesepatinnen/Lesepaten zusammen, das werden wir auch (nicht nur) bezüglich des Projektes familiengerechte Kommune weiterverfolgen", so die Bibliothekarin. Es werde auch Ausstellungsflächen geben, öffentliche Chorproben könnten realisiert werden, die Bücherei lade dazu ein, Wissen - Stichwort "Seniorenkompetenzteam" - weiterzugeben - "von Ihnen und für Sie in Form von Vorträgen oder Workshops".

Auch das Miteinander der Generationen sei ein Anliegen, so Krässel sinngemäß. Generell solle die Stadtbibliothek "Anlaufpunkt für Auskunftsuchende" sein bzw. bleiben: "Wir unterstützen selbstverständlich wie bisher gerne bei allen Fragestellungen."

Eines sei dabei aber auch wichtig: "Mir geht es nicht darum, Konkurrenz zu bestehenden, funktionierenden Angeboten zu schaffen. Wir werden aber gerne Werbung dafür machen und Präsentationsfläche dafür bieten."

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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