„Sommerloch“ wird gefüllt

sz/nja  Kreuztal.  Die Sommerferien beginnen seit 2008 immer später. Dies kann berufstätige Eltern vor Probleme stellen, denn: „Betreuungsverträge für Kindertagesstätten und die Offene Ganztagsgrundschule enden in der Regel zum 31. Juli, dem offiziellen Ende des Schul- und Kindergartenjahres. Eltern, deren Kinder eingeschult werden, müssen die folgende Zeit bis zum Schuljahresbeginn gegebenenfalls ohne ein den Kindern vertrautes Betreuungsangebot auskommen.“ Darauf wiesen die Grünen jetzt im Schulausschuss hin und fragten nach Lösungsmöglichkeiten für dieses Problem. Zum Hintergrund: 2010 beginnen die „großen“ Ferien am 15. Juli und enden am 28. August, im kommenden Jahr dauern sie gar bis zum 6. September.

„Wir sind an dem Thema dran“, sagte Dieter Loske, Leiter des Schulverwaltungsamts, und erläuterte: Das Angebot der Sommerferienbetreuung werde ausgebaut – sowohl was den zeitlichen Rahmen als auch den Teilnehmerkreis anbelange. Bisher wird bekanntlich in den ersten drei Ferienwochen eine Betreuung von Grundschulkindern aus ganz Kreuztal in der OGS am Ziegeleifeld offeriert.

In diesem Sommer findet erstmals zusätzlich in der fünften und sechsten Ferienwoche ein vergleichbares Angebot unter dem Dach der Offenen Ganztagsgrundschule Kredenbach statt – offen für alle Grundschulkinder. Und auch für die vierte Ferienwoche will die Stadt noch eine Lösung finden: Gespräche laufen.

Im Rahmen des Audit-Auftrags „Familiengerechte Stadt“ werde zurzeit mit den Grundschulen und Fördervereinen überlegt, wie das Betreuungsangebot zeitlich und standortbezogen optimiert werden könne. Das Angebot der OGS stehe grundsätzlich schon jetzt allen Kindern offen – also auch jenen, deren Betreuungsvertrag im Kindergarten zum 31. Juli auslaufe und die zum 1. August schulpflichtig würden.

Loske wies aber auch darauf hin, dass die Kitas zeitversetzt ab Beginn der Sommerferien in der Regel für drei Wochen ihre Pforten schlössen; im Eichener „Regenbogen“ werde sogar nur gruppenweise zeitversetzt für je zwei Wochen geschlossen, so dass eine Notfallbetreuung bestehe.Seit Jahren schon gebe es die Anweisung, dass benachbarte Kitas ihre Schließungszeiten untereinander abstimmten und zeitversetzt Ferien machten. Somit bestehe die Möglichkeit, Kinder vorübergehend in einem anderen Kindergarten betreuen zu lassen.Pro Gruppe könnten bis zu drei Kinder aufgenommen werden – in den Sommerferien jedoch nur dann, wenn im Ersatzkindergarten die Neuen noch nicht aufgenommen seien. Im Jahr 2009, also nicht nur in den Sommerferien, sei die Betreuung in einem Ersatzkindergarten in 35 Fällen in Anspruch genommen worden.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Eine/r folgt diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.