Stabiles Fundament gelegt

Sie haben ihre Gesellenbriefe in der Tasche: Absolventen der Bau- und Zimmererinnungen Süd-Westfalen. Foto: ole
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ole Kreuztal. Trotz Klimaanlage war es am Donnerstag eigentlich immer noch zu warm für eine feierliche Abschlussfeier der Bauinnung und der Zimmererinnung Westfalen-Süd in der Kreuztaler Stadthalle. Aber auf diesen Tag hatte man drei Jahre lang eifrig und konsequent hingearbeitet. Da war in der Stimmung kein Platz für zu gutes oder zu schlechtes Wetter, an so einem Tag beherrschte Freude und Erleichterung das eigene Stimmungsbild.

„Dies ist dein Tag“, intonierte somit auch folgerichtig der Kabarettist Jan Jahn, der die Feier moderierte und launig mit musikalischen Einlagen und Erzählungen über die Walz durch die gesamte Veranstaltung führte. Er konnte mitreden, ist er doch gelernter Zimmermann und hatte die Walz über drei Jahre und einen Tag selbst mitgemacht. Aber auch die obligatorischen Programmpunkte durften nicht fehlen, so wurden die fisch gebackenen Junggesellen und ihr Anhang durch Reinhard Quast, stellv. Obermeister der Bauinnung Westfalen-Süd und Edgar Leber, den Ausbildungsberater begrüßt.

Peter Brüser, Bürgermeister von Wenden, sprach Grußworte. Viele Gäste aus Politik und Wirtschaft zeigten den Anwesenden, dass ihre Ausbildung hoch bewertet wird und dass das Handwerk nicht an Bedeutung verloren hat. So sei die Qualität der Ausbildung eine Folge der „alten“ Ausbildungsordnung, die durch die Politik angerichtete Zerstörung der alten Strukturen bereits großen Schaden angerichtet habe, so Reinhard Quast in seiner Ansprache. Er hoffe, die Politik richte in Zukunft nicht noch mehr Schaden an.

Die Festrede der Abschlussfeier hielt der Schulleiter des Berufskollegs Technik des Kreises Siegen-Wittgenstein, Roland Geldsetzer. Er gab den frisch gebackenen Gesellen und Facharbeitern weniger einen Rat mit auf den Lebensweg, sondern sprach sich aus für Hoffnung und Zuversicht auf der Basis des erworbenen Fundamentes. Eines stabilen, qualitativ hochwertigem Fundamentes, das selbst wieder aus drei Grundzutaten bestehe, der Bereitschaft auf Rat und Erfahrung zu hören, dem Willen zu lebenslangen Lernen und Gottes Segen bei allem Tun. Die Zeichen der aktuelle Wirtschaft ließen hoffen, und man könne mutig und zuversichtlich in das neue Leben starten.

Insgesamt 70 Auszubildende konnten an diesem Tag ihren Erfolg feiern und die ersehnten und erkämpften Zeugnisse mit nach Hause nehmen, davon 21 Maurer, 17 Betonbauer, elf Zimmerer, 17 Straßenbauer, ein Hochbaufacharbeiter (Beton) und drei Tiefbaufacharbeiter (Straße). Die Gesamtzahl teilt sich auf in die IHK-Prüflinge (31) und die ehemaligen Azubis des Handwerkes (39). Zwei der Prüflinge wurden als Prüfungsbeste ausgezeichnet: Michael Messinger, Zimmerer von der Zimmerei und Hausbau Häner (Wenden) und Oleg Schwarz, Maurer von der Firma F. M. R Bau (Wilnsdorf).

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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