Testlauf für Etappenfahrt

Ostheldener Radsportler trainierten für den »Ernstfall« / Sponsor gewonnen

sib Osthelden. Zu einem Testlauf für die im Mai anstehende Etappenfahrt nach Nauen starteten am Samstagvormittag die Mitglieder des Radsportvereins (RSV) Osthelden. Etwas mehr als 130 Kilometer hatten sich die Radsportler vorgeknöpft, um sich mit dieser etwa einer Tagestour entsprechenden Strecke auf den »Ernstfall« im Mai vorzubereiten. Das Startsignal gab Kreuztals Bürgermeister Rudolf Biermann auf dem Dorfplatz.

Geplant ist eine Radtour von Osthelden nach Nauen, der Partnerstadt Kreuztals in Brandenburg. Am 4. Mai werden die Radsportler in Osthelden aufbrechen, um bis zum 10. Mai genau 1078 Kilometer per Drahtesel zurückzulegen. In Nauen selbst gibt es dann einen Empfang mit dem neuen Bürgermeister, und am Tag nach der Ankunft, am 11. Mai, fahren die Ostheldener wieder per Bahn und Begleitbus zurück in die Heimat. Gefahren werden soll in zwei Gruppen, um den unterschiedlichen Leistungsstandards der einzelnen Mitglieder gerecht werden zu können. Transport-Fahrer und Begleiter werden das Team unterstützen.

Der Clou des ganzen Unterfangens: Der RSV konnte als Hauptsponsor eine heimische Firma gewinnen, die ihre Hauptproduktionsstätte etwa 70 Kilometer vor Nauen in Dabendorf hat. Bei der letzten Etappe ihrer Tour werden die Radsportler auch dort vorbeifahren. Das Unternehmen hat sich bereit erklärt, in Abhängigkeit von den gefahrenen Kilometern einen bestimmten Betrag für einen guten Zweck zu spenden.

Die Idee zu der Etappenfahrt kam dem Vorsitzenden des RSV, Eckhard Haub, im vergangenen Jahr. Damals hatte ihn der befreundete Radsportclub »Sturm 03« Uedem zu einer Etappenfahrt von Kleve nach Berchtesgaden eingeladen. Haub fand die Strecke und die Erfahrung so gewinnbringend und reizvoll, dass er überlegte, auch für seinen Club eine solche Fahrt zu starten.

16 Teilnehmer wollen sich im Mai an den Start begeben, darunter vier vom befreundeten Club. Das Training läuft auf vollen Touren. »Man muss schon ziemlich fit sein, um die Strecke bewältigen zu können. Es ist auch ein Unterschied, ob man nur an einem einzigen Tag eine Strecke von 150 Kilometern fährt, oder ob man das an sieben Tagen hintereinander macht«, würdigte der Vereinsvorsitzende die sportive Leistung seiner Vereins- und Sportkameraden.

Trotzdem ist ein Probelauf eine feine Sache und in diesem Falle auch landschaftlich sehr reizvoll. Von Osthelden aus fuhren die Tester über Gerlingen und Römershagen nach Wildbergerhütte, radelten an der Aggertalsperre vorbei und weiter über Reichshof, Wiehl und Bergneustadt. Von dort aus ging es über Olpe wieder zurück nach Osthelden.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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