Kripo Kreuztal sucht Zeugen
Vandalen wüten im Freibad Buschhütten

Vandalismus im Freibad Buschhütten: Die Polizei bittet um Hinweise auf die Täter.
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bjö Buschhütten. Den 23.000 Euro teuren Bodenstaubsauger hat das Buschhüttener Freibadteam mittlerweile vom Grund der Sprunggrube im Schwimmerbecken an Land gehievt: Ob die Täter vom vergangenen Wochenende dafür gesorgt haben, dass das hochmoderne Gerät zum Reinigen des Schwimmbadbodens hinüber ist, muss ein Fachmann klären.

Betriebsleiterin Heike Flender mit dem Schwimmbecken-Bodenstaubsauger. Ob er defekt ist, müssen Fachleute klären.
  • Betriebsleiterin Heike Flender mit dem Schwimmbecken-Bodenstaubsauger. Ob er defekt ist, müssen Fachleute klären.
  • Foto: bjö
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

Dann wäre der Schaden, den die ungebetenen Gäste im Warmwasserfreibad im Mattenbachtal angerichtet haben, immens: Sie zogen offenbar den 230-Volt-Stecker des Staubsaugers aus der Steckdose und dann samt Kabel durchs Wasser. Dass sie bei der Aktion am Gerät zusätzlich eine Klappe beschädigten, lässt darauf schließen, dass sie in der Nacht zu Sonntag wie Vandalen auf dem Freibadgelände gewütet haben müssen.

Kripo bittet um Hinweise auf Vandalen im Freibad Buschhütten

Ob sie womöglich in nächtlichem Übermut von den Sprungtürmen in die Fluten gesprungen und dabei einen massiven Rettungsring schrottreif deformiert haben, bleibt ebenfalls Spekulation des Freibadteams rund um Betriebsleiterin Heike Flender: „Das ist das Ärgerliche – immer am Wochenende“, seufzt sie über die jüngsten Spuren von nächtlichen Eindringlingen auf dem Buschhüttener Freibadgelände.

Täter wüten im Freibad Buschhütten

Außerdem demolierte die bislang unentdeckt gebliebenen nächtlichen Besucher zwei Aufsichtsstühle. Erst am Wochenende zuvor musste die Badeaufsicht gefährliche Spuren unbekannter Täter beseitigen: Sie fand drei zerstörte Flaschen im Nichtschwimmerbecken. Dabei war es reines Glück, dass ein Bediensteter die gefährlichen Hinterlassenschaften auf dem Grund ausfindig machen konnte: Am Beckenrand hatte er einen Flaschenkopf gefunden, der auf weitere Scherben schließen ließ.

„Man sieht manchmal, dass sie nachts drin gewesen sind“, berichtet Heike Flender darüber, dass Schwimmer jenseits der Öffnungszeiten auch in Buschhütten gar nicht so selten sind; „die warten teilweise, bis wir weg sind“, beobachtet sie dann und wann Gruppen von jungen Leuten an ihren Fahrzeugen auf dem Freibadparkplatz. Die Kriminalpolizei in Kreuztal bittet Zeugen um mögliche Hinweise auf den oder die Täter.

Einbruch ins Freibad Buschhütten kein Kavaliersdelikt

Auf das Gelände des Warmwasserfreibads Buschütten nach Torschluss zu klettern, ist übrigens mehr als ein Kavaliersdelikt: Angesichts geschlossener Umzäunung handelt es sich dann um Hausfriedensbruch.

Vandalismus im Freibad Buschhütten: Die Polizei bittet um Hinweise auf die Täter.
Betriebsleiterin Heike Flender mit dem Schwimmbecken-Bodenstaubsauger. Ob er defekt ist, müssen Fachleute klären.
Autor:

Björn Hadem aus Siegen

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