Radwege-Planer machen Ernst
Veloroute zwischen Eichen und Kreuztal soll reaktiviert werden

Mit dem Bau der HTS wurde der „Schwarze Weg“ zwischen Eichen und Kreuztal gekappt. Jetzt soll die Strecke reaktiviert werden.
  • Mit dem Bau der HTS wurde der „Schwarze Weg“ zwischen Eichen und Kreuztal gekappt. Jetzt soll die Strecke reaktiviert werden.
  • Foto: js
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

ihm Kreuztal/Eichen. Der „Schwarze Weg“ verband einst Eichen mit der Kreuztaler City abseits der Hauptverkehrsstraße. Mit dem Bau der HTS wurde die Verbindung gekappt. Nun soll sie reaktiviert werden – als Veloroute für Radfahrer, die eine schnelle und sichere Alltagsverbindung zwischen Eichen und Kreuztal eröffnet. Kostenpunkt für die 3 Meter breite, „intelligent“ beleuchtete Trasse: 3 Millionen Euro.

Es ist denkbar, dass der komfortable Radweg für die Stadt Kreuztal zum Nulltarif gebaut wird. Der Landesbetrieb Straßen NRW hat nämlich für solche Strecken einen eigenen Etat. Wenn die Straßenbauer sich des Radwegs annehmen, dann richtig: Sie schultern die Kosten zu 100 Prozent – ganz so wie bei Autostraßen. Finanzier ist dann der Bund. Die neue Kreuztaler Baudezernentin Christina Eckstein gab sich im Kreuztaler Infrastrukturausschuss am Montagabend optimistisch: „Es sieht so aus, dass der Landesbetrieb die Sache übernimmt.“
Sollte das nicht klappen, hat der Kämmerer einen Plan B: eine 90-prozentige Förderung aus Landesmitteln. Der Antrag ist bereits gestellt. Aber für beide Varianten gilt natürlich: Bezahlt wird der neue Radweg letztlich aus Steuermitteln.

Ein Großteil der Strecke führt über das Betriebsgelände von Thyssen-Krupp – einschließlich einer Kreuzung der betriebseigenen Gleise. Die Grunderwerbsverhandlungen mit dem Unternehmen laufen. Zwei Brücken müssen gebaut werden: Zum einen als Anschluss an die vorhandene Fuß- und Radbrücke Heesstraße, zum anderen als Verbindung zur Brückenstraße. Der neue Weg mit einer maximalen Steigung von 6 Prozent soll durchgehend asphaltiert werden und bekommt auch einen Winterdienst. Kritik gab es im Ausschuss vor allem an der Wegeführung im Bereich der Thyssen-Krupp-Einfahrt. Hier seien die Radfahrer in Gefahr, wenn Lkw abbiegen. Politiker und Verwaltung wollen sich die Situation vor Ort anschauen.

Autor:

Irene Hermann-Sobotka (Redakteurin) aus Siegen

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