Kinderzeltlager Littfeld
Von Suppenkoma keine Spur

Acht Zelte bieten beim 21. Kinderzeltlager von TV Littfeld und TuS Ferndorf nicht nur Platz zum Schlafen, sondern auch Rückzugsmöglichkeit zum Quatschen. Theresa Specht freute sich am Freitag, dass die gesunde Gemüsesuppe allen schmeckte.  Fotos: Anja Bieler-Barth
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  • Acht Zelte bieten beim 21. Kinderzeltlager von TV Littfeld und TuS Ferndorf nicht nur Platz zum Schlafen, sondern auch Rückzugsmöglichkeit zum Quatschen. Theresa Specht freute sich am Freitag, dass die gesunde Gemüsesuppe allen schmeckte. Fotos: Anja Bieler-Barth
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nja Littfeld.  Während die einen am liebsten die Nacht zum Tage machen würden, hätten die anderen sicherlich nichts gegen eine Stunde mehr Schlaf einzuwenden: Zeltlager eignen sich für deren jüngste Bewohner bekanntlich hervorragend dafür, möglichst jede Minute mit Spaß und Aktion zu füllen – auch nachdem offiziell zum „Zapfenstreich geblasen“ wurde. Auch bei der 21. Auflage des Kinderzeltlagers (Kizela) von TuS Ferndorf und TV Hoffnung Littfeld ist andererseits für die Betreuer (spätestens) gegen 6 Uhr die Nachtruhe vorbei: Beim örtlichen Landwirt werden dann 20 Liter frische Milch gezapft, beim Bäcker Brötchen geholt, damit 62 Jungen und Mädchen und die Organisatoren, darunter auch die Nachtwache, sich gemeinsam für den nächsten Tag voller Aktivitäten stärken können.

Seit Donnerstag tummeln sich die Sieben- bis Zwölfjährigen wieder mit rund 20 Betreuern (allen voran Sandra Busch aus Littfeld und Michael Preis aus Ferndorf) auf dem Littfelder Vereinsgelände, um bis Sonntag Spaß zu haben, Freundschaften zu knüpfen oder zu vertiefen und natürlich auch spielerisch-sportlich in Aktion zu treten. Acht Zelte bieten Platz zum Ausruhen, Tuscheln und natürlich Schlafen. Gleich die erste Nacht – da hatten die Kinder sich bei einer abendlichen Wanderung schon ein wenig Bettschwere erlaufen – bescherte dem ein oder anderen Zelt eine kleine, harmlose Pfütze. Seither wird darauf geachtet, dass kein Zeltboden unter dem Dach herausragt. „Wir haben zum Trockenlegen heute erst einmal unser Zelt ausgeräumt“, berichtet Tom, neun Jahre und in Ferndorf zuhause, absolut gelassen.

Ausflüge jenseits der Ortsgrenze stehen diesmal nicht an. Die Kinder haben Zeit zum freien Spielen, am Freitag startete eine Dorfolympiade mit sportlichen und kniffeligen Aufgaben, die teamweise gelöst werden; eine Abordnung der TG Friesen Klafeld-Geisweid zeigte nachmittags, wie man das Rhönrad beherrscht. Da hatten sich alle schon an einer gesunden Gemüsesuppe gestärkt – von „Suppenkoma“ war anschließend nichts zu spüren.

„Rope Skipping“, also Seilspringen, Bandminton, Tennis, Selbstverteidigung, Parcours und natürlich Fußballspielen stehen bei den Kindern hoch im Kurs, Samstagabend wird DJ Kai Weller während der Disco auflegen: „Vieles ist ein Selbstläufer geworden“, freut sich auch Michael Nothacker. Das Team hat nicht nur mit der Betreuung alle Hände voll zu tun: So mussten für das samstägliche Mittagessen z. B. 30 kg Pellkartoffeln geschält werden. „Die Kinder haben schließlich all inclusive gebucht“, sagt Dominik Könn und lacht. Nur zum Küchendienst werden sie teamweise herangezogen: „Die Jungs und Mädels sind gut drauf“, ergänzt Theresa Specht: „Viele bedanken sich regelmäßig fürs Essen!“

Autor:

Anja Bieler-Barth (Redakteurin) aus Siegen

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