Weiss kritisiert Diakonie-Absage scharf

Dr. Heinrich Weiss hat scharfe Kritik an der Absage der Diakonie für sein Übernahmeangebot geübt. Foto: js
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sz - Die SMS Siemag AG mit Sitz in Kredenbach ist auch weiterhin an einer Übernahme der örtlichen Bernhard-Weiss-Klinik interessiert. Das teilte das Unternehmen am Dienstagmorgen in einer Pressemitteilung mit und übte zugleich scharfe Kritik an der in der vergangenen Woche verkündeten Entscheidung der Diakonie in Südwestfalen. Der derzeitige Träger hatte dem Gebot des Maschinenbauers eine Absage erteilt - sehr zum Missfallen großer Teile der Belegschaft.

Weiss: "Gegen Interesse der Menschen gehandelt"

Dr. h.c. Heinrich Weiss, Vorsitzender SMS-Geschäftsführung: "Die Industrie des nördlichen Siegerlandes wäre bereit, die finanziellen Risiken einer solchen Klinik zu übernehmen, um damit auch zukünftig die langfristige medizinische Grundversorgung der Bevölkerung des Ferndorftals zu gewährleisten, zu der auch unsere Mitarbeiter und Familien gehören." Die Diakonie, der auch das Siegener Jung-Stilling- und das Freudenberger Bethesda-Krankenhaus gehören, will aus der Bernhard-Weiss-Klinik, die nach dem Vater von Heinrich Weiss benannt ist, ein Zentrum für Altersmedizin machen. Dies sei, so teilte die SMS Group am Dienstag mit, sicher ein wichtiges Anliegen, aber: "Noch wichtiger ist die akute medizinische Versorgung der Bevölkerung des oberen Ferndorftals, insbesondere auch bei Notfällen. Es ist mir unverständlich, dass eine zur evangelischen Kirche gehörende Organisation offensichtlich so gegen die Interessen der Menschen handelt", bemängelte Weiss.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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