DRK-Zeltlager
Wo sind all die Jungen hin …?

Auch beim 43. Zeltlager des Kreuztaler DRK gibt es Punkte für Sauberkeit und Ordnung. Wenn Thorsten Schulz „inspiziert“, kann es passieren, dass anschließend wieder grundlegend sortiert werden muss – ein Spaß, auf den sich alle freuen.  Fotos: Anja Bieler-Barth
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  • Auch beim 43. Zeltlager des Kreuztaler DRK gibt es Punkte für Sauberkeit und Ordnung. Wenn Thorsten Schulz „inspiziert“, kann es passieren, dass anschließend wieder grundlegend sortiert werden muss – ein Spaß, auf den sich alle freuen. Fotos: Anja Bieler-Barth
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nja Kreuztal/Elben. Eigentlich ist alles so wie immer: Die Laune beim Zeltlager des Kreuztaler Ortsvereins des DRK auf dem Schützenplatz in Elben ist hervorragend, das Gulasch im großen Topf wird langsam zart, die Klöße kommen ins heiße Wasser: Zur „Halbzeit“ werden Kreuztals Bürgermeister Walter Kiß und Stadträtin Edelgard Blümel (mit Eis im Gepäck) im Camp erwartet, die Kinder tollen herum, viele auf dem Festgelände, die Jungs im benachbarten Wald – und hier zeichnet sich im Jahr der 43. Auflage des beliebten Ferienspiels eine Neuerung ab.

Jungen deutlich in der Unterzahl

„Wir haben diesmal nur 25 Jungen, verteilt auf zwei Gruppen“, berichten die Camp-Chefs Margret Koß und Thorsten Schulz. Die Mädels sind also eindeutig in der Mehrzahl – schließlich sind wieder 100 Plätze für Sechs- bis Zwölfjährige vergeben. Woran es liegt? Genau wisse man es nicht, aber wahrscheinlich vermissen die älteren Jungs ihre Computerspiele und Handys, so eine Vermutung: „Wir müssen uns überlegen, wie wir sie wieder mehr begeistern.“

Wasserrutsche  und "zollfreier Einkauf"

Ihnen entgeht für fünf Tage „Playsi“-Entzug so einiges: Lagerfeuerromantik mit Stockbrotbrutzeln, freies Spielen, Übungen des DRK mit echtem Rettungswagen und geschminkten Wunden, die Feuerwehr bereitete schon ihren legendären Schaumteppich aus, die Wasserrutsche verfügt nun über ein Auffangbecken. „Nächstes Jahr können die Kinder hier das Seepferdchen ablegen“, sagt Thorsten Schulz augenzwinkernd. Neu ist die Möglichkeit zum „zollfreien Einkauf“: Der Camp-Kiosk öffnet einmal am Tag für eine Stunde. Dort gibt es Getränke und Schnuck zum Selbstkostenpreis.

Per Fingerhäkeln hübscht eine Mädchengruppe den Stamm einer Linde auf. Die Disco wird heiß erwartet – und auch die „Taufe“ jener der rund 25 ehrenamtlichen Helfer, die diesmal Premiere haben: Sie erwartet ein glibberiges Getränk aus allem, was die Küche hergibt. Seien es rohe Eier, Kaffeepulver oder Gewürze … Die Campgäste bereiten wieder Aufführungen vor: Ferien können so schön sein! Ein Ehrengast wurde auch wieder begrüßt: Hubert Weiß, 89 Jahre alt, zählt mit Margret Koß zu den „Erfindern“ des Camps und freut sich immer wieder über dessen langanhaltenden Erfolg. Koß selbst, 72 Jahre jung, ist nach wie vor nachts wie tags vor Ort – mit ihrem Enkelkind ist nun zudem die dritte Koß-Generation im Betreuerteam angekommen.

Autor:

Anja Bieler-Barth (Redakteurin) aus Siegen

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