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13 im „Löwen-Käfig“ – zu wenig

Zu schnell für den „Löwen“-Innenblock mit dem Franzosen Romain Lagarde (links) und Ilja Abutovic war hier der überragende Ferndorfer Spielmacher Julius Lindskog Andersson.
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  • Zu schnell für den „Löwen“-Innenblock mit dem Franzosen Romain Lagarde (links) und Ilja Abutovic war hier der überragende Ferndorfer Spielmacher Julius Lindskog Andersson.
  • Foto: Rolf Ruppenthal
  • hochgeladen von Jost-Rainer Georg (Redakteur)

geo  Saarlouis Das Wochenende im Saarland begann schlecht für den TuS Ferndorf, denn zu den verletzten Spielern gesellte sich erneut Lucas Schneider mit neuen (alten) Sprunggelenksproblemen und der erkrankte Magnus Neitsch. So reisten nur 13 Spieler zum „First-Four-Turnier der HG Saarlouis, sozusagen der 1. Runde im DHB-Pokal. Nach einem letztlich souveränen 36:28 (17:15) am Samstag gegen Drittliga-Vizemeister SG Nußloch mit Ex-Weltmeister Christian Zeitz unterlag der heimische Zweitligist am Sonntagabend dem Deutschen Ex-Meister Rhein-Neckar Löwen mit 17:30 (10:16), der seinerseits am Samstagabend die gastgebende HG Saarlouis mit 46:23 auseinandergenommen hatte.

geo  Saarlouis Das Wochenende im Saarland begann schlecht für den TuS Ferndorf, denn zu den verletzten Spielern gesellte sich erneut Lucas Schneider mit neuen (alten) Sprunggelenksproblemen und der erkrankte Magnus Neitsch. So reisten nur 13 Spieler zum „First-Four-Turnier der HG Saarlouis, sozusagen der 1. Runde im DHB-Pokal. Nach einem letztlich souveränen 36:28 (17:15) am Samstag gegen Drittliga-Vizemeister SG Nußloch mit Ex-Weltmeister Christian Zeitz unterlag der heimische Zweitligist am Sonntagabend dem Deutschen Ex-Meister Rhein-Neckar Löwen mit 17:30 (10:16), der seinerseits am Samstagabend die gastgebende HG Saarlouis mit 46:23 auseinandergenommen hatte.

An Appelgren verzweifelt

Trotz der letztlich etwas zu hohen Niederlage gegen die „Löwen“ überwogen im Lager der Ferndorfer die positiven Erkenntnisse. „Es ist heute nicht entscheidend , dass wir an einem der besten Torhüter der Welt gescheiterte sind sondern dass wir uns auch gegen eine solche Mannschaft die vielen guten Wurfchancen überhaupt erarbeitet haben,“ gab Patrick Weber zu Protokoll. Der lange Rechtshänder und seine Mitspieler waren zuvor sage und schreibe 18 mal am schwedischen Nationaltorhüter Mikkael Appelgren gescheitert. „Wenn du nach fünf Minuten schon viermal an seinen Paraden hängen bleibst, geht das natürlich schon in deinen Kopf rein“, so Weber.

Bornemann der große Gewinner

„Unter zehn bleiben“ hatte derweil am Samstagabend Linkshänder Andreas Bornemann als Ziel für das „Finale“ ausgegeben. Der Neuzugang aus Hagen war so etwas wie der Gewinner des Wochenendes: acht Treffer gegen die Nußlocher, fünf gegen die „Löwen“, alles mit viel Spielfluss herausgespielt - das konnte sich sehen lassen. Ebenfalls in glänzender Verfassung trumpfte an alter Wirkungsstätte in Saarlouis der Schwede Julius Andersson auf, der am Samstag sogar elf „Buden“ zimmerte.

Lerscht "testete" fünf Linksaußen

Trainer Michael Lerscht machte derweil aus der Not eine Tugend, denn in Saarlouis fehlten ihm beide Linksaußen, weshalb er mit Basic, Schneider, Weber, Michel und Müller gleich fünf „Ersatz-Linksaußen“ einsetzte. Der Trainer war mit großem Einsatz vorangegangen, nach dem Samstag-Spiel nach Hause zu seiner Familie mit gerade geborener zweiter Tochter zurückgekehrt, hatte sich in der Nacht das vom Vater aufgenommene und gesendete Videomaterial des „Löwen“-Spiels gegen Saarlouis angesehen, zusammen geschnitten und dann am Sonntagmorgen zurück ins Saarland gefahren, um seinen Spielern das Videomaterial um 11 Uhr zu präsentieren.

Beide Keeper mit guten Hälften

„Wir haben ein gutes Wochenende gespielt“, meinte der Trainer und gab Weber recht: „Die Möglichkeiten haben wir uns in beiden Spielen erarbeitet. Heute sind wir an einem starken Torwart gescheitert. Unsere Aufgabe ist und bleibt das HSV-Spiel am Samstag.“ Apropos Torwart: am Samstag überzeugte in der zweiten Hälfte Tim Hottgenroth, derweil Marin Durica ob der großen Kulisse (1500 Zuschauer) doch ein wenig nervös schien. „Ja, ich war schon etwas nervös, aber heute ist es für mich besser gelaufen“, so der neue kroatische Keeper, der gestern in der 2. Halbzeit Hottgenroth ablöste.

Sieben Treffer von Zeitz

Gegen Nußloch, für die der 38-jährige Zeitz jeweils 15 Minuten pro Hälfte spielte und doch noch sieben Tore markierte, kämpfte sich das TuS-Team nach anfänglichem 4:7-Rückstand ins Match und ging nach 23 Minuten durch Weber erstmals 14:13 in Führung. In der 2. Halbzeit spielte man sich dann fast in einen Rausch. Gegen den Bundesligisten lag man dank der unfassbaren Appelgren-Paraden schnell 0:4 hinten, kam zwar auf 4:5 heran und blieb bis zum 9:12 in Reichweite, doch die jeweils siebenfachen Torschützen Patrick Groetzki und Alexander Petersson bekam man nie in den Griff. Übrigens verzichtete auch der Bundesligist wegen muskulärer Probleme auf seine Stars Uwe Gensheimer und Andy Schmidt, konnte das aber besser kompensieren als die nur 13 Ferndorfer.

Zu schnell für den „Löwen“-Innenblock mit dem Franzosen Romain Lagarde (links) und Ilja Abutovic war hier der überragende Ferndorfer Spielmacher Julius Lindskog Andersson.
Eioner der Gewinner des Wochenendes war der Ferndorfer Andreas Bornemann, der hier im Spiel gegen Nußloch einen seiner acht Treffer markierte.
Autor:

Jost-Rainer Georg (Redakteur) aus Siegen

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