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Geschäftsführer Maximilian Huxoll
Der neue starke Mann beim TuS Ferndorf

Maxmilian Huxoll ist seit dem 1. Juli der erste hauptamtliche Geschäftsführer des TuS Ferndorf. Und möchte die Professionalisierung weiter vorantreiben.
  • Maxmilian Huxoll ist seit dem 1. Juli der erste hauptamtliche Geschäftsführer des TuS Ferndorf. Und möchte die Professionalisierung weiter vorantreiben.
  • Foto: Verein
  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

juka Ferndorf. „Langweilig wird mir auf jeden Fall nicht“, lacht Maximilian Huxoll. Seit dem 1. Juli hat beim Handball-Zweitligisten TuS Ferndorf ein neues Kapitel begonnen, mit dem 32-Jährigen hat der erste hauptamtliche Geschäftsführer seine Arbeit aufgenommen. Mit dabei: ein ganzer Rucksack voller Ideen. VIP-Bereich, Ticketing, Sponsorenpflege und die Geschäftsstelle benennt der gebürtige Lemgoer seine ersten größeren Baustellen.

Zuletzt war Huxoll eineinhalb Jahre Geschäftsstellenleiter beim FC Carl-Zeiss Jena e.V., dabei war er zuständig für 16 Mannschaften, vorwiegend im Juniorenbereich, die Futsal- sowie eSport-Abteilung und insgesamt über 4000 Mitglieder. „Also quasi alles, was so anfällt.

juka Ferndorf. „Langweilig wird mir auf jeden Fall nicht“, lacht Maximilian Huxoll. Seit dem 1. Juli hat beim Handball-Zweitligisten TuS Ferndorf ein neues Kapitel begonnen, mit dem 32-Jährigen hat der erste hauptamtliche Geschäftsführer seine Arbeit aufgenommen. Mit dabei: ein ganzer Rucksack voller Ideen. VIP-Bereich, Ticketing, Sponsorenpflege und die Geschäftsstelle benennt der gebürtige Lemgoer seine ersten größeren Baustellen.

Zuletzt war Huxoll eineinhalb Jahre Geschäftsstellenleiter beim FC Carl-Zeiss Jena e.V., dabei war er zuständig für 16 Mannschaften, vorwiegend im Juniorenbereich, die Futsal- sowie eSport-Abteilung und insgesamt über 4000 Mitglieder. „Also quasi alles, was so anfällt.“

Professionalisierung vorantreiben

Die Aufgaben des „Neuen“ werden sich an der Stählerwiese nun verlagern. Mehr Professionalität ist das Stichwort. Die Arbeit der ehemaligen Geschäftsführer Mirza Sijaric und Dirk Stenger, die den Verein quasi „nebenbei“ in der Zweitklassigkeit gefestigt haben und Huxoll vorerst weiter als Ansprechpartner und Unterstützung im Hintergrund zur Verfügung stehen, soll weiter vertieft und intensiviert werden. „Wir wollen anfangen, ein Team um das Team herum zu bauen, das mehr hauptamtlich tätig ist“, betont der 32-Jährige. Die vielen ehrenamtlichen Helfer wolle er zwar weiter unbedingt mit dabei haben, „aber auch die kommen irgendwann an ihre Grenzen“, weiß Huxoll. „Das Gefühl ,Familie Ferndorf’ wird aber auf jeden Fall bestehen bleiben, das macht den Verein einfach aus.“

Budget liegt bei gut einer Million Euro

In der täglichen Arbeit wird der Fokus für Huxoll dabei komplett auf der Zweitliga-Mannschaft liegen. „Aber wenn ich Schnittstellen mit dem e.V. finde, bin ich auch bereit, die mit den Kollegen durchzuziehen. Es soll ja allen helfen, und ich kenne auch die andere Seite ganz gut“, unterstreicht Huxoll.

Das Budget wird sich dabei, wie schon in der Vorsaison, bei gut einer Million Euro bewegen. „Das muss aber auch so sein, wenn man vernünftig durch die Saison kommen will. Wir wollen ja auch mit den anderen Zweitligisten mithalten.“ Die große Unbekannte ist dabei noch die Zuschauerfrage. Man kalkuliere derzeit mit der momentanen Verordnungslage. Eine weitere Saison fast komplett ohne Zuschauer würde dem Verein sehr weh tun, räumt Huxoll ein.

Klassenerhalt hat Priorität

Zumal die 2. Bundesliga in der kommenden Saison wahrscheinlich noch einmal stärker sein wird als in der abgelaufenen Spielzeit. Gleich vier Absteiger aus der Bundesliga kommen hinzu, von „unten“ rückt mit Eintracht Hagen ein ambitionierter Ferndorfer Dauerrivale nach. „Aber unser Kader ist auch stärker, von daher packen unsere Jungs das“, betont Huxoll. Die finale Zielsetzung werde er noch mit Trainer Robert Andersson besprechen, an erster Stelle stehe aber der Klassenerhalt.

Nur zwei Torhüter

Der angesprochene Kader ist dabei laut Huxoll komplett, weitere Neuzugänge werde es nach derzeitigem Stand nicht geben, nur die Personalie Patrick Weber ist weiter offen. „Wenn noch etwas passieren muss, dann nur aufgrund von Verletzungen oder kurzfristigen Ausfällen“, untermauert Huxoll.
Das bedeutet auch: Für den abgewanderten Torhüter Marin Durica wird der Verein keinen Ersatz verpflichten, stattdessen nur mit Lucas Puhl und Tim-Dominik Hottgenroth in die Spielzeit starten. „Das ist auch ein sehr großer Vertrauensvorschuss für unser Duo. Die Jungs sind einfach verdammt gut. Wenn beide fit bleiben, wird das hinhauen.“

Doch besonders bei Lucas Puhl war das zuletzt häufig nicht der Fall, in der abgelaufenen Spielzeit kam der Keeper verletzungsbedingt nur auf acht Einsätze. „Unser Torwarttrainer Jannis Michel macht ihn gerade fit, die Zeichen sind positiv, und auch die Ärzte haben einen Daumen nach oben gegeben“, bleibt Huxoll optimistisch. Außerdem habe man Jan Niklas Broszinski aus der zweiten Mannschaft in der Hinterhand, der bereits in der Vorsaison zu Einsätzen kam.

Doch auch außerhalb der Kaderplanung wird der „Neue“ genügend Ideen umzusetzen haben, sodass auch bis zum Saisonstart keine Langeweile aufkommen wird.

Autor:

Julian Kaiser aus Siegen

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