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2. Handball-Bundesliga:
Fehlstart des TuS Ferndorf ist perfekt

Andreas Bornemann steuerte vier Treffer gegen Lübeck-Schwartau bei, zu einem Punktgewinn reichte es dennoch nicht.
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juka Kreuztal. Enttäuscht sackte Andreas Bornemann in sich zusammen. Gerade war die letzte Mini-Chance auf einen Punktgewinn für den Handball-Zweitligisten TuS Ferndorf geplatzt, der Freiwurf des Rückraumspielers nach abgelaufener Spielzeit aus gut 20 Metern im Gästeblock gelandet. Das 27:28 (12:13) gegen den VfL Lübeck-Schwartau bedeutete für die Siegerländer die dritte Niederlage im dritten Spiel, der Fehlstart ist endgültig perfekt, der TuS verbleibt mit 0:6 Punkten am Tabellenende. Die Gäste landeten nach zwei Pleiten zum Auftakt dagegen...

juka Kreuztal. Enttäuscht sackte Andreas Bornemann in sich zusammen. Gerade war die letzte Mini-Chance auf einen Punktgewinn für den Handball-Zweitligisten TuS Ferndorf geplatzt, der Freiwurf des Rückraumspielers nach abgelaufener Spielzeit aus gut 20 Metern im Gästeblock gelandet. Das 27:28 (12:13) gegen den VfL Lübeck-Schwartau bedeutete für die Siegerländer die dritte Niederlage im dritten Spiel, der Fehlstart ist endgültig perfekt, der TuS verbleibt mit 0:6 Punkten am Tabellenende. Die Gäste landeten nach zwei Pleiten zum Auftakt dagegen einen kleinen Befreiungsschlag, feierten ausgelassen auf dem neu verlegten Boden in der Kreuztaler Stählerwiese, die trotz einer kurzfristig anberaumten Rabattaktion für Tickets am Samstagmorgen mit 750 Zuschauern erneut bei weitem nicht ausverkauft war.

Andersson: "Wir machen kleine Fortschritte"

„Es war schon besser als im letzten Spiel. Wir haben mehr Mut gezeigt, den gegnerischen Kreisläufer aber leider nicht in den Griff bekommen“, erklärte Trainer Robert Andersson nach dem Spiel. „Die kleinen individuellen Sachen haben gefehlt. Das hat Lübeck besser gemacht“, gab Andersson zu, der sein Team aber weiter auf einem guten Weg wähnt. „Wir machen kleine Fortschritte und belohnen uns hoffentlich bald.“

In der ersten Halbzeit waren es aber die von Andersson schon in Hüttenberg kritisierten längeren Phasen ohne eigenen Torerfolg, die den TuS ins Hintertreffen brachten. Nach der 1:0-Führung durch Simon Strakeljahn waren es Fehlwürfe von Andreas Bornemann und Eres-Vertreter Tim Rüdiger sowie ein technischer Fehler von Lukas Siegler, die Lübeck die Möglichkeit gaben, schnell auf 4:1 davonzuziehen. Die nicht immer sattelfest wirkende Ferndorfer Defensive hatte dabei insbesondere am Kreis häufig Schwierigkeiten, ließ das ein ums andere Mal einfache Zuspiele auf Kreisläufer Carl Löfström zu, der sich mit vier Treffern im ersten Durchgang bedankte. Ein Ferndorfer 3:0-Lauf mit zwei Toren von Siegler und einem Siebenmetertreffer von Rutger ten Velde ließen die Gastgeber von 3:6 (8.) wieder herankommen, ehe erneut Siegler und Strakeljahn den TuS mit 8:7 in Führung brachten.

Lucas Puhl verhindert höhere Gäste-Führung

Doch statt nun richtig im Spiel angekommen zu sein, produzierten die Siegerländer im Angriff wieder viele Fehler, agierten dabei teilweise zu hektisch und sahen sich nach einer Durstrecke von mehr als siebeneinhalb Minuten mit 8:11 (20.) im Hintertreffen. Zwei Paraden vom wieder stark aufgelegten Keeper Lucas Puhl verhinderten sogar die erste Vier-Tore-Führung der Gäste. Insgesamt durften sich die in Rot gekleideten Ferndorfer häufiger bei „Pulic“ bedanken, der mehrfach einen klareren Gäste-Vorsprung verhinderte. So kam Ferndorf durch einen Doppelschlag von Rüdiger wieder bis auf einen Treffer heran. Mattis Michel und Siegler sicherten kurz vor der Sirene ab, dass es bei „nur“ einem Treffer Rückstand zur Pause blieb.

Im zweiten Durchgang ein ähnliches Bild: Ferndorf hatte in der Defensive besonders am Kreis und mit Rückraumschütze Matej Klima Probleme, scheiterte zudem offensiv immer wieder an VfL-Keeper Dennis Klockmann. Nach 36 Minuten glich Rutger ten Velde zwar zum 16:16 aus, es sollte jedoch das letzte Unentschieden bleiben. Lübeck-Schwartau marschierte größtenteils knapp vorne weg und führte nach gut 50 Minuten erstmals mit vier Toren. Als Joscha Ritterbach einen Abpraller von der Latte zum 23:26 aus Ferndorfer Sicht verwandelte, schien den TuS dann auch noch das Glück verlassen zu haben. Nach einem Ballgewinn mit offener Deckung gelang Mattis Michel in der Schlussminute der kaum noch für möglich gehaltene Anschluss zum 27:28. Durch einen Gäste-Fehler kam Ferndorf sogar noch einmal in Ballbesitz. Der TuS bekam nach einem Wechselfehler der Norddeutschen noch einen Freiwurf zugesprochen, der zusammen mit den Hoffnungen auf den ersten Punkt im Lübecker Abwehrblock landete.

Autor:

Julian Kaiser aus Siegen

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