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Wiedersehen mit Daniel Mestrum im DHB-Pokal
"Ferndorf hat mich geprägt"

Daniel Mestrum lief drei Jahre für den TuS Ferndorf auf. Am Freitag trifft er mit seinem neuen Team im DHB-Pokal auf den TuS.
  • Daniel Mestrum lief drei Jahre für den TuS Ferndorf auf. Am Freitag trifft er mit seinem neuen Team im DHB-Pokal auf den TuS.
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juka Ferndorf/Hagen. Die Konstellation ist alles andere als gewöhnlich. Innerhalb von 16 Tagen treffen die beiden Handball-Zweitligisten TuS Ferndorf und Eintracht Hagen in zwei Pflichtspielen aufeinander, nach dem Pokalspiel am Freitag (19.30 Uhr) in der Krollmann-Arena gastiert Aufsteiger Hagen knapp zwei Wochen später am 11. September in der Kreuztaler Stählerwiese. zum Liga-Auftakt. Für einige Spieler werden es Partien gegen die eigene Vergangenheit. Auf Ferndorfer Seite lief Andreas Bornemann vor seinem Wechsel ins Siegerland für die Grün-Gelben auf, mit Kim Voss-Fels hat der TuS sogar einen Akteur in seinen Reihen, der mit der Eintracht in der Vorsaison den Aufstieg schaffte, die Spiele wegen eines Mittelhandbruchs aber verpassen wird.

juka Ferndorf/Hagen. Die Konstellation ist alles andere als gewöhnlich. Innerhalb von 16 Tagen treffen die beiden Handball-Zweitligisten TuS Ferndorf und Eintracht Hagen in zwei Pflichtspielen aufeinander, nach dem Pokalspiel am Freitag (19.30 Uhr) in der Krollmann-Arena gastiert Aufsteiger Hagen knapp zwei Wochen später am 11. September in der Kreuztaler Stählerwiese. zum Liga-Auftakt. Für einige Spieler werden es Partien gegen die eigene Vergangenheit. Auf Ferndorfer Seite lief Andreas Bornemann vor seinem Wechsel ins Siegerland für die Grün-Gelben auf, mit Kim Voss-Fels hat der TuS sogar einen Akteur in seinen Reihen, der mit der Eintracht in der Vorsaison den Aufstieg schaffte, die Spiele wegen eines Mittelhandbruchs aber verpassen wird.

TuS Ferndorf verliert erstes Duell mit Hagen

Aber es geht auch andersherum. Daniel Mestrum lief zwischen 2014 und 2017 für den TuS Ferndorf auf, ehe er sich den Hagenern anschloss. „Ferndorf ist ein geiler Klub und war für mich ein schöner Lebensabschnitt“, blickt der 27-Jährige zurück. Gleich in seinem ersten Jahr bei den Nord-Siegerländern avancierte „Messi“ zum Leistungsträger und wurde in der Zweitliga-Aufstiegssaison 2014/15 mit 113 Treffern bester Feldtorschütze seiner Mannschaft. In der Folgesaison gelang Mestrum mit dem TuS der erstmalige Klassenerhalt in der 2. Bundesliga, wurde in der Folge sogar mit Zweitspielrecht für den VfL Gummersbach ausgestattet, ehe es den Rechtshänder 2017 weiter zu Eintracht Hagen zog.

„Ferndorf war der einzige Klub, wo ich auch gelebt habe. Das hat mich geprägt“, erzählt der gebürtige Kölner. Aus der aktuellen Mannschaft hat Mestrum mit den Schneider-Brüdern zusammengespielt, auch Kreisläufer Mattis Michel kennt er noch. Mit Keeper Lucas Puhl lebte der Linksaußen damals sogar in einer WG zusammen. „Ich verbinde noch viele Freunde mit Ferndorf.“

Die Konstellation mit zwei schnell aufeinanderfolgenden Pflichtspiel-Duellen ist dabei auch für Mestrum besonders. Zumal man sich zum Vorbereitungsauftakt bereits in einem Testspiel (30:28 für Hagen) gegenüber stand. „Dadurch werden wir uns natürlich alle gut kennen, das macht es schwierig“, erklärt der 27-Jährige. „Es wird auf Kleinigkeiten ankommen.“ Ferndorf sieht Mestrum trotz der großen Fluktuation im Kader gut aufgestellt. „Sie haben gute Spieler mit viel Qualität. Das sieht auf dem Papier gut aus.“

Trainer Robert Andersson verbreitet Optimismus

Der Fokus der Hagener soll nach dem Aufstieg in erster Linie auf dem Klassenerhalt liegen. „Aber ich bin optimistisch, weil wir viele erfahrene Spieler dabei haben.“ Der Weg zurück in die Zweitklassigkeit stellte sich dabei Corona-bedingt äußerst steinig dar. Die Vorsaison wurde, anders als in der 2. Bundesliga, nicht durchgezogen, stattdessen gab es im Frühjahr eine Aufstiegsrunde mit 14 Vereinen. „Lange Zeit wusste keiner hier, was passiert“, berichtet Mestrum mit Blick auf die lange Unterbrechung der Spielzeit.

Zehn bis zwölf Wochen habe Hagen trainiert, ohne ein wirkliches Ziel oder ein festes Datum, an dem es weitergehen kann, vor Augen zu haben. „Das war als Spieler vom Kopf her echt schwierig.“ Umso erfreulicher für die Eintracht, dass es schließlich doch die Aufstiegsrunde gab, in der Hagen sich in der entscheidenden Serie mit zwei Siegen gegen den HC Oppenweiler/Backnang durchsetzte und so die Rückkehr in die zweite Liga perfekt machte. „Das war nach der langen Zeit einfach erleichternd und schön. Aber wir haben uns dann auch auf den Urlaub gefreut“, lacht Mestrum. Und nach der Erholung geht es nun direkt doppelt gegen den TuS Ferndorf – und ein Stück weit auch gegen die eigene Vergangenheit.

Autor:

Julian Kaiser aus Siegen

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