2. Handball-Bundesliga
Ferndorf im Aufstiegskampf das Zünglein an der Waage

Der TuS Ferndorf (rote Trikots, hier eine Szene aus dem Spiel gegen Bayer Dormagen) ist unfreiwillig das Zünglein in der Waage im Aufstiegskampf.
  • Der TuS Ferndorf (rote Trikots, hier eine Szene aus dem Spiel gegen Bayer Dormagen) ist unfreiwillig das Zünglein in der Waage im Aufstiegskampf.
  • Foto: Heiko Burbach
  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

geo Ferndorf. Was für ein Finale in der 2. Handball-Bundesliga: In Fernduellen suchen der TuS N-Lübbecke und der VfL Gummersbach den zweiten Bundesliga-Aufsteiger, versuchen der TV Emsdetten und die HSG Konstanz, den Abstieg in die 3. Liga zu vermeiden.

Vier Vereine, für die es um alles geht, vier Gegner, die zum Schaulaufen Spalier stehen oder „einfach nur Spaß beim Spielen haben sollen“, wie es Trainer Robert Andersson vor dem letzten Saisonspiel seines TuS Ferndorf formulierte. Denn die Ferndorfer spielen unfreiwillig im Aufstiegskampf das Zünglein in der Waage. Beim TuS N-Lübbecke genügt dem ostwestfälischen Gastgeber aufgrund des besseren Vergleiches gegenüber dem einen Punkt schlechteren VfL Gummersbach (in Großwallstadt) bereits ein Unentschieden gegen Ferndorf, um die Rückkehr ins Handball-Oberhaus zu schaffen.

Aufstiegschance elektrisiert die Handball-Region Ostwestfalen

Diese einmalige Chance elektrisiert die Handball-Region Ostwestfalen, spielen doch mit Lemgo und Minden bereits zwei ostwestfälische Traditionsteams in der Bundesliga: binnen weniger Minuten waren alle frei gegebenen 774 Plätze in der Lübbecker Merkur-Arena für die Partie am Samstagabend (Anpfiff: 18 Uhr) verkauft.

Natürlich ist das Team des früheren Gummersbacher Trainers Emir Kurtagic hoch favorisiert. Beim Hinspiel in Kreuztal trumpften die Nettelstedter Handballer meisterlich auf. Doch so ein „Showdown“ am letzten Spieltag ist auch immer eine Nervensache. Und natürlich hat man im Kreis Minden-Lübbecke mitbekommen, dass Ferndorf die beiden anderen Top-Teams Hamburg und Gummersbach jeweils einmal in dieser Saison geschlagen hat, die Hamburger sogar auswärts.

Vor dem Final-Spieltag bangt Ferndorf aber noch um den Einsatz der angeschlagenen Torben Matzken (Ellenbogen) und Julian Schneider (Schulter). Robert Andersson weiß um die Schwere der Aufgabe: „Die stehen zurecht da oben, wir brauchen da schon einen Sahne-Tag!“

Autor:

Jost-Rainer Georg (Redakteur) aus Siegen

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