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Seitenlinie statt Torpfosten
Jannis Michel wechselt die Seiten

Neue rechte Hand von Robert Andersson (links): Jannis Michel ist neuer Co- und Torwarttrainer beim TuS Ferndorf.
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juka Kreuztal. "Als der Anruf von Mirza Sijaric kam, ging eigentlich alles ganz schnell und unkompliziert“, erzählt Jannis Michel. Seit dem Start in die Vorbereitung ist der 25-Jährige Co- und Torwarttrainer beim Handball-Zweitligisten TuS Ferndorf, unterstützte die Keeper auch bereits in der Rückrunde der abgelaufenen Saison. Nun tritt Michel endgültig die Nachfolge von Alex Orlov und Hilmar Gudmundsson an, wird die beiden bisher getrennten Posten vereinen und Trainer Robert Andersson zur Seite stehen.

Trainer Robert Andersson verbreitet Optimismus

„Er ist sehr ehrgeizig und akribisch, kann von Robert auch noch sehr viel lernen“, lobt der ehemalige Geschäftsführer Mirza Sijric, der den Deal mit Michel klargemacht hatte, den 25-Jährigen.

juka Kreuztal. "Als der Anruf von Mirza Sijaric kam, ging eigentlich alles ganz schnell und unkompliziert“, erzählt Jannis Michel. Seit dem Start in die Vorbereitung ist der 25-Jährige Co- und Torwarttrainer beim Handball-Zweitligisten TuS Ferndorf, unterstützte die Keeper auch bereits in der Rückrunde der abgelaufenen Saison. Nun tritt Michel endgültig die Nachfolge von Alex Orlov und Hilmar Gudmundsson an, wird die beiden bisher getrennten Posten vereinen und Trainer Robert Andersson zur Seite stehen.

Trainer Robert Andersson verbreitet Optimismus

„Er ist sehr ehrgeizig und akribisch, kann von Robert auch noch sehr viel lernen“, lobt der ehemalige Geschäftsführer Mirza Sijric, der den Deal mit Michel klargemacht hatte, den 25-Jährigen. Man habe es Andersson im ersten Jahr mit erfahrenen Unterstützern wie Orlov und Gudmundsson einfacher machen wollen, möchte nun aber neue Ideen und Gedanken einbringen. „Es war uns auch wichtig, jemanden von hier perspektivisch aufzubauen“, untermauert Mirza Sijaric.

Michel spielte lange Jahre als Torhüter beim TuS Ferndorf, unter anderem auch in einer von Sijaric trainierten Mannschaft, wagte dann im Jahr 2012 als B-Jugendlicher den Schritt in den Nachwuchs des Bundesligisten GWD Minden. Später lief der Student noch für den TuS Derschlag und zuletzt zwei Jahre lang für den Drittligisten TuS Volmetal auf – auch wenn die Zeit bei den Hagenern durch die Corona-Unterbrechungen äußerst verkürzt ausfiel.

Ich hatte in der Jugend bereits viele Verletzungen und habe erkannt, dass die 3. Liga das Maximum ist.
Jannis Michel, Co- und Torwarttrainer beim TuS Ferndorf

Die Entscheidung, bereits mit 25 Jahren das aktive Handballspielen hinten anzustellen und die Karriere als Trainer voranzutreiben, sei ihm nicht schwergefallen, berichtet Michel. „Ich hatte in der Jugend bereits viele Verletzungen und habe erkannt, dass die 3. Liga das Maximum ist“, gibt Michel zu, der über die Torhütertrainerlizenz verfügt.

In der Trainingsarbeit soll der 25-Jährige in erster Linie mit den Keepern betraut sein, insbesondere die Aufbauarbeit mit dem zuletzt häufiger von Verletzungen gebeutelten Lucas Puhl steht dabei auf dem Programm. In Gruppeneinheiten gehe er aber Andersson auch bei den Feldspielern zur Hand, unterstreicht Michel. „Aber das Hauptaugenmerk werden doch die Torhüter sein.“

In der Zweitliga-Mannschaft der Ferndorfer trifft er auch auf mindestens einen seiner Brüder. Kreisläufer Mattis Michel (23) ist mittlerweile eine feste Größe im Team geworden, beeindruckte in der vergangenen Saison insbesondere mit seiner Nervenstärke und eine überragende Quote von der Siebenmeterlinie. Mattis' Bronzemedaille bei der U-21-EM gab der zwei Jahre ältere Bruder sogar mal als einen seiner schönsten Momente im Handball an. Das jüngste Mitglied des Trios, der 22-jährige Spielmacher Linus Michel, ist hingegen nicht mehr ganz so eng dabei, wurde mit einem Doppelspielrecht für den Drittligisten SGSH Dragons ausgestattet.

TuS Ferndorf verliert erstes Duell mit Hagen

„Es war schon etwas, das ich mir erträumt habe, mal mit den beiden zusammen zu spielen. Das hat zwar leider nicht funktioniert, aber so ist es auch eine schöne Geschichte“, lacht Jannis Michel und schiebt hinterher: „Und Linus wird ja auch irgendwann zurückkommen.“

Auch wenn die Trainerfunktion im Vordergrund steht, ganz los von der eigenen Tätigkeit lässt er nicht. „Ich halte mich bei der 2. Mannschaft ein bisschen fit und würde natürlich auch helfen, wenn es notwendig ist.“ Fürs erste hat Jannis Michel aber die Seiten gewechselt. Von den Torpfosten an die Seitenlinie und letztlich auch von der 3. Liga in die 2. Handball-Bundesliga.

Neue rechte Hand von Robert Andersson (links): Jannis Michel ist neuer Co- und Torwarttrainer beim TuS Ferndorf.
Noch nicht lange ist es her, da stand Michel als Keeper noch dem TuS Ferndorf gegenüber.
Autor:

Julian Kaiser aus Siegen

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