Ejot-Bundesliga-Teams jeweils Zweiter
Lisa Tertsch ist Deutsche Triathlon-Meisterin

Lisa Tertsch (2. v. l.) sicherte sich in Berlin den Deutschen Meistertitel. Das Ejot-Team des TV Buschhütten belegte im ersten Bundesliga-Rennen Rang 2.
  • Lisa Tertsch (2. v. l.) sicherte sich in Berlin den Deutschen Meistertitel. Das Ejot-Team des TV Buschhütten belegte im ersten Bundesliga-Rennen Rang 2.
  • Foto: privat
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sz Berlin. Nach dem Deutschen Meistertitel in der Mixed Relay (die SZ berichtete) mit dem Ejot-Team des TV Buschhütten holte sich Lisa Tertsch durch ihren Einzelsieg beim ersten Triathlon-Bundesliga-Rennen der Saison 2021 bereits ihren zweiten Deutschen Meistertitel. Nach der verpassten Olympia-Qualifikation in der letzten Woche nun zwei Meistertitel – so eng können Enttäuschung und Jubel beieinander liegen. Hinzu kommt ein weiterer Titel für Lisa, da sie neben der Elite auch den Deutschen Meistertitel in der U-23-Wertung gewann. „Der Titel bedeutet mir sehr viel. Ich bin total happy, dass ich zeigen konnte, was ich drauf habe. Ich wollte ein gutes Rennen machen. Das ist mir gelungen.“ Das Schwimmen war dabei der Schlüssel zum Erfolg.

Das Ejot-Frauenteam des TV Buschhütten sicherte sich in der Besetzung Lisa Tertsch, Lena Meißner, Nora Gmür und Annika Koch den 2. Tabellenplatz. Ganz knapp und nur durch zwei Platzziffern getrennt fuhr das Team aus Potsdam bei seinem Heimrennen in Berlin den Sieg ein und führt damit die Tabelle an.

Knappes Rennen bei den Frauen

Vor dem Rennen waren sich nicht nur die Sportliche Leiterin Theresa Baumgärtel und der Sportliche Leiter Jonathan Zipf einig, dass der größte Konkurrent beim Saisonstart in Berlin das Team aus Witten sein würde. In den Pressekonferenzen und Medienberichten kündigte das Team Witten an, dass die „Jagd“ auf den Titelverteidiger eröffnet sei. Am Ende blieb ihnen aber „nur“ der 3. Platz.

Nach dem Schwimmen im 18 Grad kühlen Wannsee kamen Lena Meißner und Lisa Tertsch, gefolgt von der Schweizerin Nora Gmür, mit der Spitzengruppe aus dem Wasser. Lediglich Annika Koch hatte etwas Rückstand auf die Führungsgruppe. Aber auch das Team aus Potsdam hatte drei Starterinnen in der Spitzengruppe platziert, die dem restlichen Feld enteilten. Annika Koch verpasste den Sprung in diese Gruppe knapp. Schnell konnten die Führenden auf dem Rad ihren Vorsprung ausbauen und mit mehr als 40 Sekunden Vorsprung liefen sie in die Wechselzone. Sofort nach dem Wechsel vom Rad auf die Laufstrecke war klar, dass Potsdam und Buschhütten den Tagessieg unter sich ausmachen würden.

In der zweiten Laufrunde erhöhte Lisa Tertsch Meter um Meter das Tempo. Sie konnte sich von Nina Eim und Marlene Gomez-Islinger deutlich absetzen und ihren ersten Deutschen Meistertitel im Ziel bejubeln. Nina Eim wurde Vizemeisterin, Marlene Gomez-Islinger belegte den 3. Platz. Lena Meißner musste der harten Arbeit auf dem Rad ein wenig Tribut zollen und verpasste das Podium als Vierte letztlich knapp.

Ejot-Männer deutlich geschlagen

Die Männer des Ejot-Teams des TV Buschhütten wurden in den letzten zehn Jahren noch nie so deutlich auf Platz 2 verwiesen wie im ersten Bundesliga-Rennen im Rahmen der Finals in Berlin. Das Hylo Team Saar, mit dem späteren Deutschen Meister Tim Hellwig, zeigte eine eindrucksvolle Mannschaftsleistung. Vier Männer vom Team Saar platzierten sich am Ende in den Top-Ten, hier konnte aus Ejot-Sicht nur der für Olympia qualifizierte Justus Nieschlag als Deutscher Vizemeister und der auf Platz 8 ins Ziel kommende Schweizer Neuzugang Simon Westermann mithalten.

Lasse Lührs finishte zwei Tage nach seinem Deutschen Meistertitel in der Team Mixed Relay auf Platz 15. Johannes Vogel kam aber über Platz 25 nicht hinaus. Max Sperl erwischte einen rabenschwarzen Tag und landete auf Platz 40. Am Ende war es für das Ejot-Team TV Buschhütten mit deutlichem Abstand auf das Team Saar der 2. Platz in der Tageswertung. Dritter wurde das neu gegründete Team Berlin. Nun sind beide Ejot-Mannschaften vom „Gejagten“ zum „Jäger“ geworden.

Jonas Hoffmann auf DM-Platz 36

Wenige Sekunden hinter Max Sperl kam der ehemalige Buschhüttener Jonas Hoffmann ins Ziel. Der laufstarke Athlet aus Hadem belegte im Trikot von Tri Finish Münster Platz 36 der Deutschen Meisterschaften und Rang 45 des Bundesliga-Rennens. Die gerade einmal 15 Jahre junge Clara Fuchs vom Tri-Team Siegerland musste bei ihrem „Sprung ins kalte Wasser“ vorzeitig aufgeben.

Autor:

Redaktion Sport aus Siegen

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