Mission Titelverteidigung startet

Los geht’s! Die Triathlon-Bundesliga startet am Samstag im Kraichgau in ihre 24. Saison. Das Ejot-Team Buschhütten ist sowohl bei den Männern (Archivbild, rote Trikots) als auch bei den Frauen erneut der große Titelfavorit. Foto: Verein
  • Los geht’s! Die Triathlon-Bundesliga startet am Samstag im Kraichgau in ihre 24. Saison. Das Ejot-Team Buschhütten ist sowohl bei den Männern (Archivbild, rote Trikots) als auch bei den Frauen erneut der große Titelfavorit. Foto: Verein
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sz Buschhütten. Ausgelassen jubeln durften die Männer und Frauen des Ejot-Teams Buschhütten am 8. September 2018 in Binz auf Rügen, als sie ihre Team-Meisterschaften sieben und neun in der Triathlon-Bundesliga unter Dach und Fach gebracht hatten. Die Männer avancierten mit ihrem Erfolg im Ostseebad sogar zum neuen deutschen Rekordchampion.

Bei Team-Koordinatorin Sabine Jung ist der Erfolgshunger aber auch nach diesen großartigen Erfolgen längst noch nicht gestillt: „Nach nunmehr neun deutschen Meistertiteln bei den Männern und sieben deutschen Meisterschaften mit den Frauen kann das Ziel in der Saison 2019 für beide Mannschaften nur heißen: Titelverteidigung.“

An diesem Samstag beginnt die Bundesliga-Saison am Hardtsee bei Ubstadt-Weiher. Zum vierten Mal in Serie werden 16 Männer-Teams und 15 Frauen-Teams am Vortag des „Ironman 70.3 Kraichgau“ den Auftakt der Veranstaltung bestreiten. Im letzten Jahr dominierten die Ejot-Teams beide Rennen und gewannen die Mannschaftswertungen. Bei den Männern triumphierte Anthony Pujades (Frankreich), der allerdings diesmal nicht vom Sportlichen Leiter Marco Göckus nominiert wurde. Bei den Frauen erzielte die Niederländerin Rachel Klamer als Dritte das beste Einzelresultat aus Buschhüttener Sicht.

In der Winterpause hat sich das Ejot-Team noch einmal mächtig verstärkt. Vor dem Hintergrund, dass zahlreiche Athleten ihren Fokus auf Olympia 2020 in Tokio ausrichten und somit des Öfteren für Bundesliga-Einsätze nicht zur Verfügung stehen, haben die Siegerländer gleich acht Männer sowie sieben Frauen neu unter Vertrag genommen. Aktuell stehen somit 36 Männer aus 16 Ländern und 27 Frauen aus 16 Nationen im breit aufgestellten Kader, was der Sportliche Leiter Marco Göckus als „puren Luxus“ bezeichnet.

Für das Frauen-Rennen (Start um 18.30 Uhr) sind Emma Jeffcoat (Australien), Emmie Charayron (Frankreich), u Klaudia Sebök (Ungarn) und Natalie van Coevorden (Australien) nominiert worden. Bei den Männern (Start um 20 Uhr) sollen Richard Murray (Südafrika), der 2014, 2015 und 2017 die Einzelwertung im Kraichgau für sich entschied, Ryan Sissons (Neuseeland), Maximilian Sperl (Deutschland), Felix Duchampt (Frankreich) und Linus Stimmel (Deutschland) für einen neuerlichen Teamsieg auf der Sprint-Distanz (750 m Schwimmen im Hardtsee, 20 km Radfahren und 5 km Laufen) sorgen.

Selbstbewusst blickt der Sportliche Leiter Marco Göckus auf das erste Saisonrennen. „Wir haben ein perfekt aufgestelltes Frauen- sowie Männer-Team für den Saisonauftakt im Kraichgau. Demzufolge erhoffe ich mir von beiden Mannschaften ein gutes Ergebnis und ein verletzungsfreies Rennen. Erfahrene Bundesliga-Athleten bilden mit den Neuzugängen eine perfekte Einheit.“

Wieder mit an Bord ist Rainer Jung, der nach dreijähriger Tätigkeit als Supervisor der 1. Bundesliga mittlerweile als Sportdirektor beim Ejot-Team fungiert. „Jetzt heißt es wieder, meinen Teil dazu beizutragen, dass die unglaubliche Erfolgserie weiter Bestand hat. In den letzten Jahren hat sich die Triathlon-Bundesliga enorm entwickelt und professionalisiert“, so Jung.

Der 60-Jährige, vor seiner DTU-Funktionärsarbeit lange Jahre Ejot-Team-Manager, kennt die Liga bestens und sagt zum Meisterschaftsrennen: „In der Spitze gibt es bei den Männern und Frauen sicher vier bis fünf Mannschaften, die um die Podiumsplätze kämpfen werden. Bei den Frauen sind das Triathlon Witten, der Krefelder Kanu Club, Triathlon Potsdam oder auch das Kölner Triathlon Team. Bei den Männern sind das Triathlon Team aus Potsdam, das Triathlon Team Saarland und das Team aus Süßen zu beachten. Aber natürlich liegt die Bürde des Favoriten beim Ejot-Team. Das war jedoch in den letzten Jahren auch so. Insofern ist das nichts Neues. Es beinhaltet aber, dass wir uns – auf allen Gebieten – noch mehr anstrengen müssen, um dem Anspruch gerecht zu werden“, sagt Jung.

Bei nur vier Rennen in dieser Saison – in Binz konnte konnte man sich auf keine Austragung in 2019 einigen – dürfe man sich keinen Ausrutscher leisten, führt Jung weiter aus. „Es wird darauf ankommen, in jedem Rennen in allen Bereichen Vollgas zu geben. Und wenn alle einen perfekten Job machen, dann bin ich mir sicher, dass auch in dieser Saison die beiden Deutschen Triathlon-Team-Meistertitel wieder ins Siegerland gehen werden.“

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