SZ

2. Handball-Bundesliga
Spekulationen um Trainer Michael Lerscht

Fernsdorfs Trainer Michael Lerscht blendete gestern Abend alle Spekulationen über einen Wechsel zum ASV Hamm-Westfalen aus und freute sich über das Remis gegen den Ex-Bundesligisten. Fotos (2): rebe
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  • Fernsdorfs Trainer Michael Lerscht blendete gestern Abend alle Spekulationen über einen Wechsel zum ASV Hamm-Westfalen aus und freute sich über das Remis gegen den Ex-Bundesligisten. Fotos (2): rebe
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geo Kreuztal. Die Niederlagenserie des TuS Ferndorf ist durchbrochen, auch wenn es im fünften Anlauf hintereinander am Freitagabend vor 1027 Zuschauern erneut nicht zum doppelten Punktgewinn reichte. Aber die Mannschaft von Trainer Michael Lerscht steigerte sich gegenüber den letzten Wochen und erkämpfte sich ein verdientes 24:24-Unentschieden gegen das aufstiegs-ambitionierte Team des ASV Hamm-Westfalen, das zuletzt auswärts ebenfalls dreimal verloren hatte.
Entscheidung in Hamm am MontagÜberlagert wurde das spannende Geschehen auf dem Parkett der Sporthalle Stählerwiese am Freitag jedoch von den Spekulationen um die künftige Trainer-Positionen des ehemaligen Bundesligisten aus Hamm, bei dem Kay Rothenpieler zum Saisonende ausscheidet.

geo Kreuztal. Die Niederlagenserie des TuS Ferndorf ist durchbrochen, auch wenn es im fünften Anlauf hintereinander am Freitagabend vor 1027 Zuschauern erneut nicht zum doppelten Punktgewinn reichte. Aber die Mannschaft von Trainer Michael Lerscht steigerte sich gegenüber den letzten Wochen und erkämpfte sich ein verdientes 24:24-Unentschieden gegen das aufstiegs-ambitionierte Team des ASV Hamm-Westfalen, das zuletzt auswärts ebenfalls dreimal verloren hatte.

Entscheidung in Hamm am Montag

Überlagert wurde das spannende Geschehen auf dem Parkett der Sporthalle Stählerwiese am Freitag jedoch von den Spekulationen um die künftige Trainer-Positionen des ehemaligen Bundesligisten aus Hamm, bei dem Kay Rothenpieler zum Saisonende ausscheidet. Wie die SZ am Freitagabend am Rande des direkten Aufeinandertreffens beider Clubs erfuhr, liegt dem in der fünften Saison in Ferndorf arbeitenden Gesamtschullehrer Michael Lerscht beim ASV Hamm-Westfalen ein unterschriftsreifer Vertrag vor. Dies bestätigte auch der gewöhnlich gut informierte „Westfälische Anzeiger“ aus Hamm am Freitag. Nach SZ-Informationen soll am Montag eine Entscheidung bekanntgegeben werden. Und obwohl Lerscht routiniert alle Fragen zu seiner persönlichen Zukunft abblockte, mehren sich die Zeichen zu einem Wechsel, da man auch in Ferndorf offenbar nicht mehr grundsätzlich abgeneigt scheint, in der nächsten Saison etwas Neues auszuprobieren.

Puhl wehrte zwei Siebenmeter ab

An diesen Diskussionen lag es aber ganz sicher nicht, dass die Partie  zäh begann. Beide Mannschaften starteten nervös in das Spiel, gerade so, als müsse man ihnen die letzten Pleiten doch irgendwie anmerken: Ferndorf die vier Niederlagen in Folge, Hamm die drei Auswärtsniederlagen hintereinander. Die TuS-Spieler brachten ihren Coach in Aufruhr, weil ihre Anspiele auf die Mitspieler ganz offensichtlich so nicht mit dem Trainer abgesprochen waren. Dennoch waren es namentlich einige etwas glückliche Treffer von Andreas Bornemann und der schlussendlich doch noch effektiv werfende Marijan Basic, die den TuS in dieser ersten Hälfte im Spiel hielten. Auf der anderen Seite präsentierte sich Lucas Puhl von seiner Schokoladenseite. Der immer besser in Schwung kommende TuS-Zerberus parierte sogar zwei Siebenmeter. Beim zweiten gehaltenen Strafwurf bekam er das Spielgerät ins Gesicht, was die Schiedsrichter sofort animierte, zur Roten Karte gegen den ausführenden Fabian Huesmann zu greifen – sicher eine zu harte Bestrafung für den Linksaußen, der fortan sowieso vom Griechen Vyron Papadopoulos vorzüglich vertreten wurde, der am Ende sogar auf stattliche acht Treffer von Linksaußen oder per Tempo-Gegenstoß kam.

Bornemann für Rothenpieler eine "Maschine"

Acht Tore, das war aber auch die Tagesbilanz des Ferndorfer Linkshänders Andreas Bornemann, der sein bestes Spiel im TuS-Trikot machte und von Gäste-Trainer Rothenpieler schon als „Maschine“ bezeichnet wurde. Und weil sich auch Patrick Weber wieder torhungrig zeigte und sechs Kracher ins Netz haute (sorry: ein Tor war ein gefühlvoller Dreher), erwiesen sich die beiden „Halb-Starken“ des TuS Ferndorf als Garanten für den Punktgewinn, mit dem der TuS Ferndorf zumindest für eine Nacht den Relegationsplatz 16 verließ.

Dejá vú zum Gummersbach-Spiel

Dennoch hatte wohl der eine Spieler oder Zuschauer – sofern er letzte Woche Beobachter in Gummersbach war – in der 43. Minute ein Dejà-vù. Denn plötzlich stand es 18:15 für die Ferndorfer, die sogar schon 18:14 geführt hatten. Gleiches Zwischenergebnis wie in Gummersbach. Bekanntlich traf der TuS danach eine Viertelstunde lang nicht mehr und verlor. Doch diesmal war es Patrick Weber mit seinem bereits erwähnten Kunstwurf, der den Bann brach und eine turbulente Schlussphase einläutete, in der die Gästekurz vor Schluss sogar noch durch Papadopoulos in Führung gingen. Aber am Ende war es dann doch wieder Teufelskerl Weber, der das 24:24-Remis sicherte.

Hamm nicht wie ein Aufstiegsaspirant

Der TuS Ferndorf agierte keinesfalls wie ein Absteiger, aber der ASV Hamm-Westfalen eben auch nicht wie ein Aufstiegskandidat – das war das Ergebnis eines wieder einmal sehr nervenraubenden Abends in der Stählerwiese.

Autor:

Jost-Rainer Georg (Redakteur) aus Siegen

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