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TuS Ferndorf in Vorbereitung gestartet
Trainer Robert Andersson verbreitet Optimismus

Seit einer Woche ist die Mannschaft von Trainer Robert Andersson (r.) und Co-Trainer Jannis Michel (l.) bereits in der Vorbereitung. Mit dabei sind auch die Neuzugänge (v.l.): Kim Voss-Fels, Jörn Persson, Valentino Duvancic, Rutger ten Velde, Niklas Diebel, Simon Strakeljahn und Lukas Siegler.
  • Seit einer Woche ist die Mannschaft von Trainer Robert Andersson (r.) und Co-Trainer Jannis Michel (l.) bereits in der Vorbereitung. Mit dabei sind auch die Neuzugänge (v.l.): Kim Voss-Fels, Jörn Persson, Valentino Duvancic, Rutger ten Velde, Niklas Diebel, Simon Strakeljahn und Lukas Siegler.
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  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

juka Kreuztal. „Die erste Woche hatte es schon in sich. Auch im Vergleich zu einem Erstligisten“, lacht Niklas Diebel nach der Einheit am Donnerstagabend. Seit acht Tagen sind die Zweitliga-Handballer des TuS Ferndorf wieder im Training, mit dabei sind sieben Neuzugänge. Diebel, der vom Bundesligisten HBW Balingen-Weilstätten in die Kreuztaler Stählerwiese gekommen war, ist einer von ihnen. Auch wenn er eigentlich nur „halb“ zählen dürfte. Denn bereits in der zweiten Hälfte der abgelaufenen Spielzeit trug der 22-Jährige das TuS-Trikot, wenn auch nur mit Zweitspielrecht vom Erstligisten ausgestattet. Nun ist der wurfgewaltige und im linken Rückraum beheimatete Diebel fest ins Siegerland gewechselt.

juka Kreuztal. „Die erste Woche hatte es schon in sich. Auch im Vergleich zu einem Erstligisten“, lacht Niklas Diebel nach der Einheit am Donnerstagabend. Seit acht Tagen sind die Zweitliga-Handballer des TuS Ferndorf wieder im Training, mit dabei sind sieben Neuzugänge. Diebel, der vom Bundesligisten HBW Balingen-Weilstätten in die Kreuztaler Stählerwiese gekommen war, ist einer von ihnen. Auch wenn er eigentlich nur „halb“ zählen dürfte. Denn bereits in der zweiten Hälfte der abgelaufenen Spielzeit trug der 22-Jährige das TuS-Trikot, wenn auch nur mit Zweitspielrecht vom Erstligisten ausgestattet. Nun ist der wurfgewaltige und im linken Rückraum beheimatete Diebel fest ins Siegerland gewechselt. Und durfte gleich Bekanntschaft mit der intensiven Vorbereitung von Trainer Robert Andersson machen.

Neuzugänge auf Akklimatisierungstour

Neben Diebel sind mit Simon Strakeljahn (22/GWD Minden), Kim Voss-Fels (23/VfL Eintracht Hagen), Lukas Siegler (23/DJK Rimpar Wölfe), Jörn Persson (20/Dessau-Roßlauer HV), Rutger ten Velde (24/Wilhelmshavener HV) und Valentino Duvancic (19/HC Erlangen) sechs weitere, allesamt noch äußerst junge, „Neue“ auf Akklimatisierungstour in Kreuztal.

Die Zukunft mit dieser Mannschaft sieht richtig gut aus.
Robert Andersson, Trainer des TuS Ferndorf

„Das sind alles gute Jungs, die von guten Vereinen kommen und eine gute Ausbildung genossen haben“, betont Robert Andersson. Aber der Schwede schiebt auch sofort hinter: „Auch wenn es für nur eine Woche Training schon gut aussieht, werden wir Zeit brauchen.“

Die brauchte man auch in der vergangenen Saison. Beispielsweise mit Spielmacher Torben Matzken (21), der jetzt für den Schweizer Spitzenklub Kadetten Schaffhausen aufläuft und nach der Verletzung von Jonas Faulenbach jede Menge Verantwortung übernehmen musste. „Aber ich glaube, dass es dieses Jahr schneller gehen kann“, ist Andersson mit Blick auf die Eingewöhnungsphase optimistisch. „Die Zukunft mit dieser Mannschaft sieht richtig gut aus“, schwärmt der zweimalige Silbermedaillengewinner bei Olympischen Spielen.

TuS Ferndorf kurz vor Weihnachten in Gummersbach

Jede Position mindestens doppelt besetzt

Insgesamt kann Andersson, der nicht nur viele junge Spieler, sondern mit Jannis Michel (25) auch einen ganz „frischen“ Co- und Torwarttrainer an seiner Seite hat, auf 17 Spieler im Kader zurückgreifen. Jede Position ist so mindestens doppelt, teilweise sogar dreifach besetzt.

„Wir wollten vermeiden, wieder im Dezember oder Januar nachverpflichten zu müssen“, erklärt der 51-Jährige. Das einzige Fragezeichen steht weiterhin hinter Patrick Weber, der zuletzt eine Trainer-Lizenz erwarb und sich bei der zweiten Mannschaft fit hält. Doch selbst wenn der Zwei-Meter-Mann nicht weiter für den TuS auflaufen sollte, sieht man in der Stählerwiese keinen weiteren Handlungsbedarf.

Mit zwei Torhütern in die Saison

Genauso wenig wie auf der Torhüterposition übrigens, auf der man mit Lucas Puhl und Tim-Dominik Hottgenroth in die Saison gehen wird. „Lucas fühlt sich sehr gut, er ist äußerst zuversichtlich“, meint der neue Geschäftsführer Maximilian Huxoll über den sich zuletzt mit vielen Verletzungen herumschlagenden Puhl.

Eine genaue Zielsetzung hat man in Ferndorf noch nicht formuliert, auch wenn angesichts der starken Liga mit vier Erstliga-Absteigern der schnelle Klassenerhalt über allem stehen dürfte. Und dafür dürfte eine harte Vorbereitung nötig sein, deren Intensität möglicherweise sogar die des den einen oder anderen Erstligisten übertrifft...

Autor:

Julian Kaiser aus Siegen

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