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2. Handball-Bundesliga
TuS Ferndorf fühlt sich wohl als "Underdog"

Anfang September gastierte der TuS Ferndorf, hier mit Simon Strakeljahn, bereits beim TuSEM Essen. Damals gewannen die Siegerländer mit 31:28.
  • Anfang September gastierte der TuS Ferndorf, hier mit Simon Strakeljahn, bereits beim TuSEM Essen. Damals gewannen die Siegerländer mit 31:28.
  • Foto: Mathias M. Lehmann
  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

sila Essen. Handball-Zweitligist TuS Ferndorf bleibt nach dem Punktgewinn gegen den TV Großwallstadt vom vergangenen Wochenende keine Zeit zum Verschnaufen. Bereits am heutigen Mittwoch (19.30 Uhr) steht mit der Partie beim TuSEM Essen ein Duell auf dem Spielplan, das für die Siegerländer zu einer echten Belastungsprobe avancieren könnte. Die auf dem 3. Tabellenrang platzierten Essener gehen als Top-Favorit in das Match im Sportpark Am Hallo.

Dass seine Truppe einen gänzlich anderen Gegner vor der Brust hat, als es am Samstag mit dem TV Großwallstadt (15.) der Fall war, ist auch Ferndorf-Trainer Robert Andersson bewusst: „Da wartet eine absolute Spitzenmannschaft. Wir gehen als Underdog in die Partie, was wir vielleicht zu unserem Vorteil nutzen können.

sila Essen. Handball-Zweitligist TuS Ferndorf bleibt nach dem Punktgewinn gegen den TV Großwallstadt vom vergangenen Wochenende keine Zeit zum Verschnaufen. Bereits am heutigen Mittwoch (19.30 Uhr) steht mit der Partie beim TuSEM Essen ein Duell auf dem Spielplan, das für die Siegerländer zu einer echten Belastungsprobe avancieren könnte. Die auf dem 3. Tabellenrang platzierten Essener gehen als Top-Favorit in das Match im Sportpark Am Hallo.

Dass seine Truppe einen gänzlich anderen Gegner vor der Brust hat, als es am Samstag mit dem TV Großwallstadt (15.) der Fall war, ist auch Ferndorf-Trainer Robert Andersson bewusst: „Da wartet eine absolute Spitzenmannschaft. Wir gehen als Underdog in die Partie, was wir vielleicht zu unserem Vorteil nutzen können. Essen hat den Druck, gewinnen zu müssen, um oben dran zu bleiben.“ Unter Zugzwang stehen allerdings auch weiterhin die Ferndorfer, die nach dem desaströsen Saisonstart gezwungen sind, auch gegen Teams aus den oberen Tabellensphären Punkte einzufahren, um nicht den Anschluss zu verlieren.

Gelingen soll das gegen den Bundesliga-Absteiger, indem man an die Leistung des letzten Spiels anknüpft und die Eigenfehler abstellt. „Der Mannschaft hat das kleine Erfolgserlebnis gut getan, dennoch muss man im Nachhinein feststellen, dass wir durchaus die Chance gehabt hätten, das Spiel zu gewinnen. In den entscheidenden Phasen aber wir haben zu viele Ungenauigkeiten eingebaut“, kritisiert Andersson. Der Übungsleiter betont zwar, dass man „in der jetzigen Phase“ auch mit einem Punkt zufrieden sein müsse und sein Team eine erkennbare Steigerung im Vergleich zu den vorangegangenen Partien dargeboten hätte, gänzlich zufrieden könne man mit dem Auftritt jedoch nicht sein: „Gegen absolute Top-Mannschaften wird es schwer, wenn wir es nicht schaffen, in der Abwehr stabiler zu stehen.“

Der TuSEM Essen ist bekannt für seine Schnelligkeit im Angriff und ein hohes Passtempo. „Außerdem haben sie gute Kreisläufer und Werfer, die man nur dann in den Griff bekommt, wenn man kompakt spielt und eng verschiebt“, ist Andersson überzeugt. Von großer Bedeutung dürfte für die Ferndorfer folglich auch weiterhin die Position des Torhüters sein, die am Wochenende Tim-Dominik Hottgenroth und die 37-jährige Vereinsikone Kai Rottschäfer übernahmen. „Kai und Tim haben es sehr gut gemacht.

Kai wird im Training noch etwas an seiner Schnelligkeit arbeiten, die ist in der zweiten Liga noch mal deutlich höher als in der Oberliga. Das Spiel hat aber noch einmal unterstrichen, wie wichtig es ist, einen guten Schlussmann im Tor zu haben“, konstatiert der Ferndorfer Trainer und fügt mit Blick auf das heutige Match an: „Ich hoffe, dass beide an ihre Leistung anknüpfen können, das brauchen wir gegen Essen unbedingt.“

Da der Verein von der Stählerwiese auch weiterhin nicht plant, auf dem Transfermarkt tätig zu werden, hoffen die Verantwortlichen – besonders auf der Position des Keepers – keine weiteren Ausfälle verkraften zu müssen. Eine baldiger Einsatz von Stammtorwart Lucas Puhl, der sich im Training den Daumen brach, ist nicht in Sicht, auch wenn Pressesprecher Roger Becker Positives bezüglich des 29-Jährigen zu verkünden hatte: „Lucas' Operation ist gut verlaufen, was für seinen Heilungsprozess natürlich förderlich ist.“

Um auch nach nach dem heutigen Auswärtsspiel Positives vermelden zu können, braucht das Ferndorfer Ensemble zweifelsohne einen Glanztag. Ein wenig Mut machen dürfte den Fans des Zweitligisten ein Ergebnis aus der Saisonvorbereitung. In einem Testspiel Anfang September gastierte die Andersson-Truppe schon einmal beim TuSEM Essen. Damaliger Endstand: 31:28 – für Ferndorf.

Autor:

Silas Münker (Volontär) aus Siegen

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