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Serie bei HC Elbflorenz ausgebaut
TuS Ferndorf holt vierten Sieg in Folge

Nicht einmal drei „Elbflorenz-Riesen“ in der Dresdener Deckung schafften es hier, Ferndorfs Kreisläufer Mattis Michel zu stoppen. Unser Bild zeigt (von links): Arseniy Buschmann, Nils Kretschmer, Mattis Michel und Philip Jungemann.
  • Nicht einmal drei „Elbflorenz-Riesen“ in der Dresdener Deckung schafften es hier, Ferndorfs Kreisläufer Mattis Michel zu stoppen. Unser Bild zeigt (von links): Arseniy Buschmann, Nils Kretschmer, Mattis Michel und Philip Jungemann.
  • Foto: Jan Huebner
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

geo Dresden. Das Wasser der Elbe spült dem TuS Ferndorf weitere Punkte zu: Exakt zwei Wochen nach dem Sensationssieg beim Tabellenführer in Hamburg eroberte der TuS Ferndorf gestern auch elbaufwärts in Dresden einen Auswärtssieg – bereits den vierten „Doppelten“ seit dem 30:27 beim HSV! In einer hochspannenden Partie verfügten die Andersson-Schützlinge in der dramatischen Schlussphase nicht nur über die größeren Kraftreserven, sondern auch über eine bemerkenswerte psychische Stabilität. Unfassbar, wie nervenstark Mattis Michel in den letzten 63 Spielsekunden sicher die beiden siegbringenden Treffer zum 32:30 (15:16)-Erfolg beim Tabellenvierten aus der sächsischen Landeshauptstadt unterbrachte.
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geo Dresden. Das Wasser der Elbe spült dem TuS Ferndorf weitere Punkte zu: Exakt zwei Wochen nach dem Sensationssieg beim Tabellenführer in Hamburg eroberte der TuS Ferndorf gestern auch elbaufwärts in Dresden einen Auswärtssieg – bereits den vierten „Doppelten“ seit dem 30:27 beim HSV! In einer hochspannenden Partie verfügten die Andersson-Schützlinge in der dramatischen Schlussphase nicht nur über die größeren Kraftreserven, sondern auch über eine bemerkenswerte psychische Stabilität. Unfassbar, wie nervenstark Mattis Michel in den letzten 63 Spielsekunden sicher die beiden siegbringenden Treffer zum 32:30 (15:16)-Erfolg beim Tabellenvierten aus der sächsischen Landeshauptstadt unterbrachte.

"Mr. Cool" führt die "Gang"

Nach zweimal zweistelligen Torraten brachte es der Kreisläufer des TuS Ferndorf somit am Sonntag wieder zu neun Treffern. Doch wie erklärte uns schon vor Kurzem Ferndorfs früherer „Bomber“ Siegfried Klein: „Du musst die Tore reinmachen, aber du musst dazu auch die Bälle erst einmal bekommen – ohne die Mannschaft ist der Einzelne nichts!“

Acht Orlov-Treffer für's Finale

Und so wandeln wir den Bandnamen der US-Funkgruppe „Kool and the Gang“ gerne leicht ab, avanciert doch „Matjes“ Michel von Woche zu Woche zum „Mr. Cool“ und führt seine „Gang“ von Sieg zu Sieg. Die strotzte auch gegen die angriffsstarken Sachsen vor Selbstvertrauen und nutzte in den zweiten 30 Minuten das Momentum, dass die Elbflorenzer ihre vierte Begegnung binnen neun Tagen absolvierten – und ihnen so gestern am Ende die Körner ausgingen.

Zweimal eiskalt

Zwar konnte die kampfstarke Truppe von Trainer Rico Göde einen Vier-Tore-Rückstand beim 25:29 sechs Minuten vor dem Ende fast noch einmal wettmachen, aber die letzte Minute gehörte allein Mattis Michel: Nachdem die Gastgeber mit schnellen, mutigen Treffern von 25:29 auf 29:30 verkürzt hatten, trat „MM“ zum Siebenmeter an. Jedem in der Halle war klar: Macht er ihn rein, war’s das. Und er machte ihn rein, wie immer cool und fast unbewegt in seiner Mimik. Aber Dresdens achtfacher Rückraum-Torschütze Sebastian Greß packte noch einen aus und verkürzte zum 30:31.

Trainer Andersson schaute noch kurz zu und nahm dann die Auszeit. Dresden, das zuvor durch das taktische Mittel des 7. Feldspielers den Rückstand beinahe wettgemacht hätte, ging natürlich in den letzten Sekunden in die offene Manndeckung über. Jonas Faulenbach und Julian Schneider leiteten die finale Passkombination clever ein, dann lief sich Michel den entscheidenden Meter frei und nagelte Dresdens „Sargdeckel“ mit dem 32:30 endgültig zu!

Hottgenroth rechtzeitig da

In der 1. Halbzeit hatte Elbflorenz dank des besseren Torhüters (Mario Huhnastock) leicht die Nase vorn gehabt. Ferndorfs Coach brachte für die letzten Minuten wieder Tim Hottgenroth ins Tor, der dann in der Schlussphase genau die beiden Würfe „weghexte“, die seine Mannschaft brauchte, um die Energie für die letzten Aktionen in die Akkus zu packen.

Schlussspurt an der "Stählerwiese" - vor Fans?

Ferndorf kann nun recht entspannt dem Zweitliga-Treiben zusehen. Bis zum 26. Juni stehen sechs Partien an, doch die nächsten fünf finden allesamt in der heimischen Stählerwiese statt, ehe es zum Kehraus zum möglichen Bundesliga-Aufsteiger nach N-Lübbecke geht. Und vieles spricht aktuell dafür, dass in diesen fünf Partien, beginnend mit dem regulären Spieltag am Fronleichnams-Feiertag gegen die SG BBM Bietigheim, endlich auch wieder Zuschauer zugelassen werden. Der TuS will sich in Kürze dazu äußern. Und was den Abstiegskampf anbelangt, so kann vielleicht schon am Donnerstag endgültig die frühzeitige Entwarnung erfolgen.

Autor:

Jost-Rainer Georg (Redakteur) aus Siegen

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