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Vier Bundesliga-Absteiger dabei
TuS Ferndorf in der stärksten 2. Liga aller Zeiten?

Simon Strakeljahn (rechts) und der TuS Ferndorf sehen sich in der anstehenden Spielzeit auch vier Bundesliga-Absteigern gegenüber.
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juka Kreuztal. Es ist eine wahre Mammut-Saison, die den Handball-Zweitligisten ab dem Wochenende bevorsteht. 38 Spieltage sieht der Plan vor, mit dabei sind vier Bundesliga-Absteiger. „Das wird die stärkste 2. Liga seit vielen, vielen Jahren“, ist sich Ferndorfs Trainer Robert Andersson sicher. Wer nicht um den Aufstieg kämpft, wird seinen Blick fast schon unweigerlich in Richtung Abstiegszone richten müssen.

Der ModusD

juka Kreuztal. Es ist eine wahre Mammut-Saison, die den Handball-Zweitligisten ab dem Wochenende bevorsteht. 38 Spieltage sieht der Plan vor, mit dabei sind vier Bundesliga-Absteiger. „Das wird die stärkste 2. Liga seit vielen, vielen Jahren“, ist sich Ferndorfs Trainer Robert Andersson sicher. Wer nicht um den Aufstieg kämpft, wird seinen Blick fast schon unweigerlich in Richtung Abstiegszone richten müssen.

Der Modus

Die 20 Teams treffen in Hin- und Rückspielen aufeinander. Der letzte Spieltag ist für den 11. Juni 2022 angesetzt. Die ersten beiden Teams steigen in die Bundesliga auf, die drei Tabellenletzten müssen den Gang in die Drittklassigkeit antreten. Von dort kommen für die Saison 2022/23 zwei Aufsteiger „hoch“, aus der Bundesliga steigen zwei Teams ab. Die 2. Liga reduziert sich für die Saison 2022/23 also wieder auf 19 Mannschaften.

Die Absteiger

Der „Massenabstieg“ aus der Bundesliga in der Vorsaison hat für das Unterhaus zur Folge, dass gleich vier ehemalige Erstligisten das Niveau in der Liga nochmal deutlich anheben werden. Den Eulen Ludwigshafen, der HSG Nordhorn-Lingen, TuSEM Essen und dem HSC Coburg gelang der Klassenerhalt nicht, wobei die Eulen sich lange ein spannendes Duell mit Balingen-Weilstetten und dem GWD Minden um den Erstliga-Verbleib lieferten. Für die Mission Wiederaufstieg haben insbesondere die Eulen Ludwigshafen und der HSC Coburg ihre Kader ordentlich durchgewechselt. TuSEM Essen und die HSG Nordhorn-Lingen setzen derweil in weiten Teilen auf den Kader, für den es in der Erstklassigkeit nicht ganz gereicht hat.

Die Aufsteiger

In einer ungewöhnlichen Drittliga-Saison, nach nur vier Wochen wurde die Spielzeit im Oktober 2020 unterbrochen und erst mit einer Aufstiegsrunde der interessierten Vereine im April 2021 fortgesetzt, setzten sich Eintracht Hagen und Empor Rostock als Aufsteiger durch. Mit Philipp Vorlicek (HSG Nordhorn-Lingen), David Jurisic (Wilhelmshavener HV) und Pouya Norouzi (HSC Coburg) hat sich Hagen nochmal punktuell verstärkt, aus der Aufstiegsmannschaft nicht mehr dabei ist Kim Voss-Fels, der sich bekanntermaßen dem TuS Ferndorf anschloss. Auch in Rostock gibt es drei Neuzugänge, allein finanziell dürfte man an der Ostsee wesentlich zurückhaltender an die Spielzeit gehen als beim Mitaufsteiger im Westen.

Die Favoriten

Neben den vier Absteigern gelten insbesondere der VfL Gummersbach und die SG BBM Bietigheim als Mitfavoriten auf den Aufstieg. Außenseiterchancen muss man dem ASV Hamm-Westfalen und dem HC Elbflorenz einräumen. Insgesamt ist aber davon auszugehen, dass es im Aufstiegsrennen bis zum Ende spannend bleiben wird. Ausrutscher gegen vermeintlich schwächere Teams strengstens verboten!

Die SZ-Prognose

Ganz oben werden die Erstliga-Absteiger, allen voran TuSEM Essen und die HSG Nordhorn-Lingen, das Rennen machen. Für den VfL Gummersbach wird es angesichts der starken Konkurrenz erneut nicht für die Rückkehr ins Oberhaus reichen. Im Tabellenkeller wird es für Aufsteiger Rostock ganz eng, auch der Dessau-Roßlauer HV und der TV Emsdetten schauen Richtung Abgrund. Der TV Großwallstadt und Bayer Dormagen können die starke Vorsaison nicht bestätigen, landen aber im Mittelfeld. Mit Eintracht Hagen wird der zweite Aufsteiger eine ordentliche Rolle in der Liga spielen, mit den Abstiegsrängen nichts zu tun haben Für den TuS Ferndorf wird es derweil auf die ersten Spiele ankommen, die Duelle mit Hagen und Hüttenberg werden richtungsweisend für die Spielzeit sein. Gelingt ein guter Start, ist ein Platz im sicheren Mittelfeld drin. Läuft die Saison holprig an und braucht die Mannschaft eine lange Eingewöhnungszeit, geht es gegen den Abstieg.

Autor:

Julian Kaiser aus Siegen

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