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DHB-Pokal beim VfL Gummersbach
TuS Ferndorf ist klarer Außenseiter

Tim Rüdiger, hier auf dem Weg zu einem seiner drei Treffer beim TV Emsdetten, ist krank und fehlt dem TuS Ferndorf möglicherweise im Pokalspiel beim VfL Gummersbach. Da auch Josip Eres ausfällt, entsteht auf Rechtsaußen eine große Lücke.
  • Tim Rüdiger, hier auf dem Weg zu einem seiner drei Treffer beim TV Emsdetten, ist krank und fehlt dem TuS Ferndorf möglicherweise im Pokalspiel beim VfL Gummersbach. Da auch Josip Eres ausfällt, entsteht auf Rechtsaußen eine große Lücke.
  • Foto: Bernd Oberheim
  • hochgeladen von Julian Kaiser

juka Kreuztal. Ferndorfs Pressesprecher Roger Becker brachte es am Mittwochmittag auf den Punkt. „Die Vorzeichen könnten nicht konträrer sein“, blickte Becker auf den DHB-Pokalauftritt des Handball-Zweitligisten beim VfL Gummersbach am Donnerstag (19.30 Uhr) in der Schwalbe-Arena voraus.

Während

juka Kreuztal. Ferndorfs Pressesprecher Roger Becker brachte es am Mittwochmittag auf den Punkt. „Die Vorzeichen könnten nicht konträrer sein“, blickte Becker auf den DHB-Pokalauftritt des Handball-Zweitligisten beim VfL Gummersbach am Donnerstag (19.30 Uhr) in der Schwalbe-Arena voraus.

Während der TuS mit vier Niederlagen in die Zweitliga-Saison startete, besonders auswärts zwei böse Klatschen kassierte, steht der rheinische Traditionsverein noch mit blütenweißer Weste da, führt mit 8:0-Punkten das Tableau der Zweitklassigkeit an. „Gummersbach ist der Favorit, aber das Spiel kann in dieser Phase gut für uns sein“, hofft Trainer Robert Andersson auf den Pokal-Effekt. Denn der bisher einzige Pflichtspielsieg in der noch jungen Saison geht auf den 32:30-Erfolg in der ersten Runde beim Derby in Hagen zurück.

DHB-Pokal: Puhl befördert TuS Ferndorf in Runde 2

Hoffen auf die Wende

Daraus, dass die Liga-Partie gegen den Dessau-Roßlauer HV am Samstag einen höheren Stellenwert hat als die Begegnung in der Schwalbe-Arena, macht der Schwede trotzdem keinen Hehl. „Das kann aber für den Kopf gut sein, dass wir nicht so viel zum zum nachdenken haben“, so Andersson. „Ich hoffe, dass diese Woche eine Wende für uns sein kann.“ Damit das gelingt, fordert der 53-Jährige eine konzentrierte Leistung seiner Mannschaft. Im Vergleich zum Spiel in Emsdetten nun aber über die komplette Zeit hinweg. „Dann schauen wir mal, was dabei herauskommt. Im Pokal ist alles möglich.“ Ob man es wieder mit einer offensiveren Deckungsvariante versuchen wird, ließ Andersson offen. Die in Emsdetten phasenweise gut funktionierende 5:1-Deckung könnte aber aufgrund ihrer kraftraubenden Arbeit mit Blick auf Samstag ausscheiden, aber auch eine offensivere 6:0-Variante ist laut Andersson denkbar.

"Gummersbach ist der Favorit, aber das Spiel kann in dieser Phase gut für uns sein."
Robert Andersson, Trainer des TuS Ferndorf

Faulenbach wieder dabei

Bei der Operation „Überraschung“ wieder mithelfen kann Spielmacher Jonas Faulenbach, der in Emsdetten zwar als moralische Unterstützung auf der Bank saß, für einen Einsatz nach seiner Augenverletzung aber noch nicht in Frage kam. Das wird sich nach drei Trainingseinheiten in dieser Woche für Donnerstag ändern, mit „Fauli“ soll die nötige Ruhe und Abgeklärtheit ins Ferndorfer Spiel zurückkehren. Neben den längerfristigen Ausfällen von Josip Eres (Leiste) und Kim Voss-Fels (Mittelhandbruch), der allerdings körperlich schon wieder im Training ist, möglicherweise bereits in Rostock (16. November) zu einer Option werden könnte, ist auch Eres-Vertreter Tim Rüdiger fraglich. Der 23-Jährige ist krank geworden und könnte auf Rechtsaußen eine große Lücke hinterlassen.

Andersson schließt Comeback aus

Als Alternative sieht Andersson Linkshänder Lucas Schneider, Fitnesstrainer und Ex-Spieler Kevin John könnte zudem sein Comeback feiern und für diese Position auf der Bank sitzen. Ein eigenes Comeback schließt Andersson, ehemaliger schwedischer Nationalspieler, derweil mit einem Augenzwinkern aus. „So hoch wollen wir auch nicht gewinnen“, lacht der 53-Jährige. Den Humor hat man im nördlichen Siegerland also trotz der schwierigen Situation nicht verloren.

Autor:

Julian Kaiser aus Siegen

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