Knapper Sieg bei Erstliga-Absteiger
TuS Ferndorf setzt Ausrufezeichen

Simon Strakeljahn, hier im Testspiel gegen die SGSH Dragons, steuerte vier Treffer zum Sieg der Ferndorfer in Nordhorn bei.
  • Simon Strakeljahn, hier im Testspiel gegen die SGSH Dragons, steuerte vier Treffer zum Sieg der Ferndorfer in Nordhorn bei.
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  • hochgeladen von Julian Kaiser

juka Nordhorn. Das ist ein erstes kleines Ausrufezeichen in der Saisonvorbereitung des TuS Ferndorf. Beim Erstliga-Absteiger HSG Nordhorn-Lingen, der zuvor den Liga-Rivalen Bayer Dormagen mit zehn Treffern geschlagen und sich auch deutlich gegen Absteiger Wilhelmshavener HV durchgesetzt hatte, siegten die Nordsiegerländer mit 29:27 (15:15). Die Ferndorfer konnten sich dabei sogar den Luxus von sechs verworfenen Siebenmetern leisten. „Das ist ein gutes Ergebnis gegen einen starken Gegner“, freute sich Co-Trainer Jannis Michel nach dem Spiel. "Man darf es aber auch nicht zu hoch bewerten, Nordhorn hat viel durchgewechselt und in verschiedenen Systemen gedeckt,“ erklärte Michel.

Leistungssteigerung rettet Ferndorf Remis

Erfreulich aus Ferndorfer Sicht, dass es im Angriff deutlich weniger technische Fehler zu bemängeln gab als in den vorangegangenen Auftritten in der Vorbereitung. „Wenn uns aber Fehler unterlaufen sind, wurden sie auch gnadenlos bestraft. Das ist gegen einen Gegner auf diesem Niveau einfach so“, berichtete Michel.  "Aber die Jungs haben besser umgesetzt, was wir sehen wollten und sich im Vergleich zum Spiel am Samstag deutlich gesteigert."

Man darf es aber auch nicht zu hoch bewerten, Nordhorn hat viel durchgewechselt und in verschiedenen Systemen gedeckt."
Jannis Michel, Co- und Torwarttrainer des TuS Ferndorf

Einen kleinen Stresstest erfolgreich bestanden hat dabei auch Torhüter Lucas Puhl, der nach seiner Verletzung in der vorangegangenen Saison erstmals wieder über die volle Spielzeit auf der Platte stand und mit 18 Paraden glänzte.

Trainer Robert Andersson verbreitet Optimismus

Ohne die weiterhin angeschlagenen Julian Schneider (Rücken) und Niklas Diebel (Zerrung) machten die Ferndorfer, bei denen Linksaußen Rutger ten Velde mit sieben Treffern bester Torschütze war, in der ersten Halbzeit einen 10:14-Rückstand wett, kamen zur Pause auf ein Unentschieden heran und gingen im zweiten Durchgang in Führung, konnten sich auch leicht absetzen. Die vielen verworfenen Siebenmeter verhinderten einen klareren Vorsprung, dennoch ließ man sich den knappen Sieg am Ende nicht mehr nehmen. Wermutstropfen aus Ferndorfer Sicht: Linksaußen Josip Eres musste verletzt raus, eine genaue Diagnose steht noch aus. Weiter geht es am 19. August gegen die HSG Konstanz, ehe einen Tag später das Test-Derby gegen den VfL Gummersbach ansteht.

Autor:

Julian Kaiser aus Siegen

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