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Verdiente Ehrenamtler im Sport: Günter Fick
Vom aktiven Leichtathleten zum „Mister Stadion“

Im Sportraum am Stadion Stählerwiese in Kreuztal kümmert sich Günter Fick um die Trainingsgeräte.
  • Im Sportraum am Stadion Stählerwiese in Kreuztal kümmert sich Günter Fick um die Trainingsgeräte.
  • Foto: Silas Münker
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sila Kreuztal. Nur vier Personen wurden bislang mit der „Goldenen Ehrennadel“ der LG Kindelsberg Kreuztal ausgezeichnet. Neben den LGK-Mitbegründern Manfred Birkelbach, Adalbert Roßbach und Rolf Bernshausen erhielt die Auszeichnung, die für jahrzehntelange Verdienste innerhalb des 1970 gegründeten Leichtathletik-Zusammenschlusses vergeben wird, auch Günter Fick. „Mister Stadion“, wie der heute 75-Jährige aufgrund seiner Verbundenheit zur Kreuztaler Stählerwiese von Mitstreitern liebevoll genannt wird, widmete große Teile seines Lebens der Leichtathletik – und gilt damit als Paradebeispiel ehrenamtlichen Einsatzes in der heimischen Sportwelt.

sila Kreuztal. Nur vier Personen wurden bislang mit der „Goldenen Ehrennadel“ der LG Kindelsberg Kreuztal ausgezeichnet. Neben den LGK-Mitbegründern Manfred Birkelbach, Adalbert Roßbach und Rolf Bernshausen erhielt die Auszeichnung, die für jahrzehntelange Verdienste innerhalb des 1970 gegründeten Leichtathletik-Zusammenschlusses vergeben wird, auch Günter Fick. „Mister Stadion“, wie der heute 75-Jährige aufgrund seiner Verbundenheit zur Kreuztaler Stählerwiese von Mitstreitern liebevoll genannt wird, widmete große Teile seines Lebens der Leichtathletik – und gilt damit als Paradebeispiel ehrenamtlichen Einsatzes in der heimischen Sportwelt.

„Welch eine Lebensleistung für den Sport“, fasste Rolf Bernhausen, damaliger Vorsitzender der LGK, das Wirken seines Vereinskameraden bei der Übergabe der Ehrennadel im Jahr 2015 zusammen.
Alles begann im Jahr 1960, als Günter Fick dem TV Eichen beitrat, um seiner Leidenschaft für die Leichtathletik zu frönen. In die Zeit als aktiver Sportler fällt auch sein erstes ehrenamtliches Engagement. Als Leichathletikwart in seinem Heimatverein war Fick, der den Posten von 1972 bis 1998 inne hatte, verantwortlich für alle organisatorischen Planungsprozesse.

Ich habe Spaß und sehe es als eine Notwendigkeit an, die Leichtathletik im Siegerland voran zu bringen.
Günter Fick

Auch seine Zeit als Übungsleiter – erst beim TV Eichen, dann ab 1972 auch bei der LG Kindelsberg – nahm in den jungen Jahren ihren Anfang. „Ich kann nicht mal einschätzen, wie viele Gruppen ich bis heute trainiert habe, es waren einfach zu viele“, sagt der gebürtige Eichener, der zudem von 1977 bis 1981 Obmann der Kreis-Leichathleten in Siegen-Wittgenstein war. Erst im Jahr 2016 fuhr Fick das Engagement als Trainer der LGK-Leichtathleten aus privaten Gründen zurück. Für die nahe Zukunft plant der ehemalige Sprinter jedoch, sich wieder intensiver mit dem Sport zu befassen: „Die Motivation ist heute noch immer dieselbe wie zu Beginn. Ich habe Spaß und sehe es als eine Notwendigkeit an, die Leichtathletik im Siegerland voran zu bringen. Daher möchte ich mich, soweit ich es auch noch körperlich kann, wieder mehr engagieren.“

Günter Fick koordiniert Planungen mit der Stadt Kreuztal

Zu seinen Hauptaufgabenfeldern gehört es nach wie vor, alle Planungen mit der Stadt Kreuztal zu koordinieren sowie die nötigen Trainingsgeräte und Hilfsmittel zu bauen respektive zu reparieren. „Ich denke, dass es eine Grundlage für den sportlichen Erfolg ist, dass man die richtigen Trainingsbedingungen schafft. Daher habe ich mich immer darum bemüht, jede Kleinigkeit auf dieses Ziel auszurichten“, sagt Fick, der auf diese Weise viele Spitzenathleten mit formte.

Nur zu gerne erinnert sich das LGK-Urgestein an das größte Highlight seiner bisherigen Laufbahn zurück: „Der Ländervergleich im Mehrkampf zwischen Deutschland, den USA und den Niederlanden, der im Juli 1997 in der Kreuztaler Stählerwiese ausgetragen wurde, war sicherlich das einprägsamste Ereignis. Es war eine riesige Herausforderung, alles zu organisieren und technisch umzusetzen.“

Ehrungen waren mir nie besonders wichtig, ich wollte einfach etwas für die Menschen tun.
Günter Fick

Die Realisierung wäre ohne Ehrenamtler wie Günter Fick wohl nicht möglich gewesen. Auch deshalb äußert der 75-Jährige mit Blick auf die Zukunft eine Hoffnung: „Ehrungen waren mir nie besonders wichtig, ich wollte einfach etwas für die Menschen tun. Es gibt Leute, die sich noch wesentlich mehr engagiert haben. Ich denke, dass sich viele Ehrenamtler erhoffen, dass die Dinge, die sie wie selbstverständlich tun, mehr Anerkennung finden würden. Grundsätzlich wünsche ich mir einfach, dass das Ehrenamt als solches mehr respektiert wird.“

Autor:

Silas Münker (Volontär) aus Siegen

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