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Förderung

Museum für Gegenwartskunst erhält 5,4 Millionen Euro

Gute Nachricht für das Siegener Museum für Gegenwartskunst (MGK): Die beantragten Bundesfördermittel für seine Erweiterung wurden genehmigt.

Gute Nachricht für das Siegener Museum für Gegenwartskunst (MGK): Die beantragten Bundesfördermittel für seine Erweiterung wurden genehmigt.

sz Siegen. Gute Nachricht für das Siegener Museum für Gegenwartskunst (MGK): Es kann sich über eine millionenschwere Förderung (5,4 Millionen Euro) für die Erweiterung des Museums freuen. Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat Fördermittel bewilligt.

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Der Plan ist eine Erweiterung zur Grabenstraße hin mit Flächen für das Depot, Ausstellungs- und Veranstaltungsraum. Die Gesamtkosten belaufen sich aktuell auf insgesamt rund 11,8 Millionen Euro. Der Kreis Siegen-Wittgenstein finanziert eine Million, die verbleibende Summe soll vom Land Nordrhein-Westfalen kommen.

Nachdem die Siegener Museen in der „ersten Runde“ der Fördermittelzuweisungen des Bundes in diesem Jahr nicht zum Zuge gekommen sind, ist diese Nachricht aus Berlin für viele umso erfreulicher. Auch Bundestagsabgeordneter Volkmar Klein (CDU) ist zufrieden: „Der Weg bis zur Förderung war gewiss nicht immer leicht. Es zeigt sich wieder mal, dass man Erfolg hat, wenn man sich gemeinsam für eine Sache einsetzt. Daher ist es sehr erfreulich, dass mit dem Museum für Gegenwartskunst ein zentraler Bestandteil der Kulturszene unserer Region die notwendige finanzielle Unterstützung der Politik erhält.“

Ebenso erfreut zeigen sich Laura Kraft (Grüne) und Luiza Licina-Bode (SPD), die sich in jüngster Vergangenheit ebenfalls für das Museum in der Krönchenstadt eingesetzt haben. „Auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten, wie wir sie gerade erleben, ist es wichtig, Kultur für alle erlebbar zu machen“, so Licina-Bode.

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Hintergrund: In den vergangenen Wochen hatte es in der Krönchenstadt etwas Wirbel gegeben um den kurzfristig aufgelegten Fördertopf „KulturInvest“. Auch die Stadt Siegen hatte eine Bewerbung einreichen wollen für die Erweiterung des Siegerlandmuseums in der Bunkeranlage auf dem Siegberg. Um dieser unliebsamen innerstädtischen Konkurrenzsituation aus dem Weg zu gehen, hatte die Verwaltung ihren Antrag zurückgezogen

SZ